Demokratie in der Krise: Nach 20 Jahren als Journalist frage ich mich: Können wir so weitermachen?

Wir schreiben vor allem negativ ĂŒber Politik und Politiker, wir kritisieren, meckern, prangern an. Man könnte meinen, damit spielten wir den Systemfeinden in die HĂ€nde. Vielleicht sollten wir etwas Ă€ndern.

DER SPIEGEL

Der Lösung auf der Spur: konstruktiver und enthĂŒllender Journalismus in Krisenzeiten | Online | 05.05.2026 | 17:00 - 18:30 Uhr | kostenfrei | mit Carmen Maiwald

weitere Infos und Anmeldung unter: https://www.medienkulturzentrum.de/events/neues-aus-dem-netz-der-loesung-auf-der-spur-konstruktiver-und-enthuellender-journalismus-in-krisenzeiten/

Die Veranstaltung wird gefördert von der SÀchsischen Landesmedienanstalt (SLM).

Bild: Carmen Maiwald

#Journalismus #konstruktiverjournalismus #Medienbildung #MedienpÀdagogik #Medienkompetenz #Digitalisierung #Erwachsene #Sachsen #Dresden #Webinar

Studie zeigt: Du unterschÀtzt, wie gut GesprÀche wirklich tun

Perspective Daily

Heute hat ein Freundy von mir mal wieder in einem Gruppenchat TrĂŒbsal geblasen ob der Umfragewerte der #fckafd. Zugegeben, nicht geil, aber mich nervt auch das ewige drauf-rumreiten und jammern. Deshalb hier meine Gedanken zum #Rechtsruck , inspiriert von vielen mutigen Leuten:

Ich glaube, es gibt weiterhin sehr viel, was wir einzeln und zusammen tun können, um der AfD das Wasser abzugraben und gleichzeitig uns allen das Leben zu verschönern. Prio 1, zumindest fĂŒr mich: immer konstruktiv und zukunftsorientiert denken/handeln und das auch von Anderen erwarten. Hilft mir mental sehr, und ich vermisse das zum Teil leider auch im linken Spektrum. Aber wĂ€hrend wir vielleicht tw. Schwierigkeiten mit Lösungsdenken, #Zukunft und Lebensbejahung haben, ist m. E. der #Faschismus komplett entgegengesetzt dazu angelegt, kann es nicht verstehen und kann deshalb auch nicht gewinnen. Zumindest solange nicht, wie wir uns von seiner DestruktivitĂ€t nicht kapern lassen, sondern unsere eigenen, gemeinnĂŒtzigen Werte pflegen und aktiv verfolgen.
Als Projekte, die den Faschos das Wasser abgraben, sehe ich z B: mehr #BĂŒrgerbeteiligung, konstruktiven Journalismus, Verteidigung/Ausbau von Sozialstaat und Bildung, um nur ein paar zu nennen. Und generell einfach, real mit Leuten reden (solange sie höflich bleiben). Habe letztens beim Unterschriftensammeln in meinem Haus erlebt, dass das echt ĂŒberraschend positiv sein kann, selbst wenn man nicht ĂŒbereinstimmt.

#konstruktiverJournalismus #LebensqualitÀt

Immer. Wieder. Krise. Mit diesen 5 Schritten hole ich mir die Kontrolle zurĂŒck

Perspective Daily

Bequemer Pessimismus

Lutz Heuken war nach meiner Lesererinnerung in seinem Berufsleben, das sich bei der einst wichtigen und mĂ€chtigen WAZ abspielte, ein durchgehend anstĂ€ndiger Journalist. Unvergesslich bleibt mir, dass er sich Ende der 90er als Ressortchef und Leitartikler gegen den “völkerrechtswidrigen” (zit. der damals amtierende Kanzler Schröder) Kosovo-Feldzug der seinerzeit rot-grĂŒnen Bundesregierung und der Nato ausgesprochen hat. Auch heute gibt er im “Blog der Republik” seines frĂŒheren Arbeitskollegen Alfons Pieper EinschĂ€tzungen zum Ausdruck, denen ich und viele meiner Freund*inn*e*n folgen können. Darum benenne ich hier heute fĂŒr mich eine Ausnahme.

“Wir haben versagt – jetzt zahlen wir den Preis” – mit dem ersten Wort fĂ€ngt es schon an. Das vereinnahmende “Wir” wird auch von mir gelegentlich angewandt, und beste Freund*inn*e*n rĂŒgen mich dafĂŒr. Mit Recht.

Heukens “Wir” zieht sich durch den gesamten Text. Er nivelliert damit nicht nur Klassen- und andere -WidersprĂŒche und politische GegensĂ€tze. Wird nicht ansonsten immer wieder ĂŒber angeblich schreckliche “Polarisierung” gejammert? Die fehlt hier. Dabei gibt es sie wirklich. Sie wird nur von der herrschenden real existierenden und vermachteten Medien- und Parteienlandschaft nicht abgebildet und reprĂ€sentiert. Diese wird von Heuken mit Recht kritisiert, aber unzulĂ€ssig auf ein “Wir” verallgemeinert. Vielleicht, weil er zu anderen, nur teilweise besseren, Zeiten selbst ein Teil davon war?

Zweifellos gibt er mit seinem an Jammer nicht sparenden Text den GefĂŒhlen und EinschĂ€tzungen vieler meiner Freund*inn*e*n Ausdruck. Doch ich fĂŒrchte, diese vorgebliche Verzweiflung und Machtlosigkeit dient nur dem Selbstbetrug: ich bin dagegen, aber auf mich hört ja keiner, ich kann ja nichts machen. Falsch.

Pieper und Heuken trete ich sicherlich nicht zu nahe, wenn ich ihre politische Sozialisation und Denkweise in die NĂ€he der deutschen Sozialdemokratie rĂŒcke. Nirgends ist die politische Verzweiflung heute grösser, als dort. Doch aus der gleichen publizistischen KĂŒche, nur ohne deutsche oder mitteleuropĂ€ische Scheuklappen, kommt das:

Chiara Cordelli/IPG-Journal: “Die Tragödie unserer Zeit – Aus Krise wĂ€chst Hoffnung: Wie Autoritarismus und Klimachaos neuen demokratischen Aufbruch befeuern.”

Signora Cordelli hat verstanden, dass der Fortschritt nie linear ist oder sein kann. Er ist immer ein Resultat dialektischer Prozesse und Finessen. Fortschrittliche KrĂ€fte, die nicht dumm bleiben wollen, studieren solche Prozesse aufmerksam, und lernen daraus. So, wie es die Rechten leider auch tun. Heutigen alten und jungen Linken tĂ€te es gut, die grassierende machttechnologische Welle zu begreifen, wie es hier ein junger netzpolitik-Praktikant fertigbringt. Zielsicher erfasst der junge Kollege das Zentrum der unbegrenzten Bereicherung durch die Menschheitsplagen unserer Zeit, die sich in Gestalten wie Trump, Musk u.v.a. austoben. Warum sind so viele zu dumm fĂŒr das, was Denis Glismann kann?

Am Ende siegen die 
 nein, falsch. Es gibt kein Ende. Es geht immer weiter, so lange es Menschen gibt – eine Klimakatastrophe kann immer “dazwischen kommen” 
 Siegen werden immer die, die mehr Menschen und soziales Engagement mobilisieren. “Polarisierung” kann dem sogar dienlich sein. Sie muss halt an elementaren gesellschaftlichen WidersprĂŒchen ansetzen, und darf sich nicht durch von den Herrschenden mobilisierte ScheinwidersprĂŒche spalten lassen.

Der sog. “konstruktive Journalismus”, nach dem eine mutmassliche Mehrheit sogar hungert und dĂŒrstet, damit sie nicht Heuken-artig unter der Wucht der Aufmerksamkeitsökonomie zusammenbricht, hat das noch nicht begriffen. Niemand da draussen kennt ihn, den es z.B. hier oder hier geben soll 
 Statt brav Fördergelder zu verbrauchen, auch mal in Konflikte reingehen, Gegnerschaft und Interessen benennen, Kampfbereitschaft zeigen – dann wĂŒrde es vielleicht bemerkt.

Gesellschaftliche BĂŒndnispolitik ist eine hohe Kunst. Es gab Zeiten, zu denen die SPD diese Kunst beherrschte. Die GrĂŒnen schaffen es bis heute nicht. Ob die US-Demokrat*inn*en es wieder erlernen, kann fĂŒr den Planeten lebenswichtig werden.

Die chinesischen Oligarchen wissen ĂŒbrigens schon lange von Signora Cordellis Erkenntnissen. Systemkonkurrenz.

Bequemer Pessimismus – Beueler-Extradienst

#KonstruktiverJournalismus vom Feinsten:

Wie ist die Situation in #Gaza?

Die Fakten, die Zahlen, die ungeschönte Wahrheit und der Blick in den Spiegel – PLUS Stimmen der Menschen vor Ort, die guten Nachrichten, die Mut machen, Tipps, was wir beitragen können. Eine Prise Humor obendrauf gestreut.

Danke Abdul Kader Chahin, Sebastian23 aka @mondschaf23 & dem Team @correctiv_org!

https://tube.funfacts.de/w/aVzHdPRdc2qvNFu67nPdrb

#FunFacts

Wie zerstört Gaza wirklich ist | Fun Facts mit Abdul Kader Chahin & Sebastian 23

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Dinge, die das Leben schöner machen: Hier prÀsentiert euch die Maus die gute Nachricht des Tages

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Von 15 bis 25. Vom Realschulabschluss bis zur Ausbildung. Von der Flucht bis zur Familie. Niklas von Wurmb-Seibel ĂŒber zehn Jahre an einem Thema. Nicht als journalistisches Projekt sondern weil diese portraitierten Menschen Teil ihres Lebens wurden. Tiefe statt hundert einzelne Stories.

https://transitionjournalism.com/podcast/

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Venezuela: Wie ich mein zerbrochenes Weltbild repariere

Perspective Daily