Ich frag mich bei #NIMBY-Debatten echt oft, wie kackdreist man sein kann. Ich bin in einem #Kohlerevier aufgewachsen. Hier gibt es Senkungen, die Risse in Häusern verursachen. Hier gibt es Staub und Dreck kilometerweit rund um die #Tagebaue. Hier stehen einige der größeren #CO2-Quellen des Planeten. Diese Scheißkraftwerke machen einen Lärm, den du teilweise noch in einigen hundert Metern Entfernung hörst. Dauerhaft.

Und dann regen sich Leute ernsthaft darüber auf, wenn irgendwo für #Windkraft ein Stück #Wald gerodet wird oder ein paar Windräder in der Landschaft stehen.

Was zum Henker?

Zehntausende oder hunderttausende Menschen leben seit Jahrzehnten mit den Folgen von Tagebau und Kohlekraft. Dreck, Lärm, zerstörte Landschaften, gesundheitliche Belastungen, Schäden an Häusern. Das wurde als normal akzeptiert.

Und jetzt werden ausgerechnet in diesen Regionen zusätzlich hunderte #Windräder gebaut. Weil man die Belastung offenbar problemlos weiter dahin schiebt, wo Menschen sowieso schon seit Generationen die Folgen der Energieversorgung tragen.

Bei ein paar Windrädern im Sauerland gibt es Empörung. Ganze Kohlereviere für Energiegewinnung zu verheizen war und ist für viele offenbar hinnehmbar.

Diese Verhältnismäßigkeit werde ich nie verstehen.

„Für uns ist es normal, die Luft zu sehen, die wir einatmen“. Im südafrikanischen #Kohlerevier Highveld sterben jährlich tausende Menschen durch #Luftverschmutzung. Wie kann ein sozial gerechter #Kohleausstieg in #Südafrika gelingen? Eine Reportage von Leonie March. https://www.riffreporter.de/de/international/suedafrika-energiewende-kohleausstieg-luftverschmutzung-klimaschutz-gesundheit-emissionen
Südafrikas schwieriger Weg zur Energiewende: Leben im Kohlerevier

Eine Reportage aus dem Herzen des südafrikanischen Kohlereviers zeigt die Herausforderungen der Energiewende: extreme Luftverschmutzung, Gesundheitsprobleme und innovative Lösungen für eine grüne Zukunft.

RiffReporter

Eine neue Satellitenstudie deckt enorme #Methanemissionen in Shanxi, Chinas größtem #Kohlerevier, auf. In 82 Anlagen wurden zwischen 2021 und 2023 insgesamt 1,2 Millionen Tonnen #Methan pro Jahr freigesetzt. Dies übertrifft die #Emissionen anderer globaler Hotspots erheblich. Auffällig ist, dass 20% der Minen für die Hälfte der Emissionen verantwortlich sind. Die Ergebnisse zeigen, dass direkte Messungen unverzichtbar sind.

#Klimawandel #China #Satellitendaten

https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1029/2024GL109065

Der Verein „Eine Spinnerei vom nachhaltigen Leben“ in der Lausitz geht neue Wege, was nachhaltiges Bauen, Verkehr‚ Schule oder in der Ernährung angeht. Ihre #PV-Anlagen werden mit unserem #Solarstrom Plus Fördercent unterstützt. Das ist der 2. Teil unser Blogserie „Solarstrom fürs #Kohlerevier“:

https://green-planet-energy.de/blog/energiewende/solarstrom_plus/keine-spinnerei-solaranlage-in-der-lausitz/

(K)eine Spinnerei: Solaranlage in der Lausitz

In einer ehemaligen Holzwollspinnerei in der Lausitz engagiert sich ein Verein für Umweltbewusstsein und die Stärkung der Demokratie.

Der Blog von Green Planet Energy eG
Quelle: DIW Studie "Analyse der Erfolgsfaktoren für den Ausbau der Erneuerbaren Energien 2017"
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