Ich frag mich bei #NIMBY-Debatten echt oft, wie kackdreist man sein kann. Ich bin in einem #Kohlerevier aufgewachsen. Hier gibt es Senkungen, die Risse in Häusern verursachen. Hier gibt es Staub und Dreck kilometerweit rund um die #Tagebaue. Hier stehen einige der größeren #CO2-Quellen des Planeten. Diese Scheißkraftwerke machen einen Lärm, den du teilweise noch in einigen hundert Metern Entfernung hörst. Dauerhaft.

Und dann regen sich Leute ernsthaft darüber auf, wenn irgendwo für #Windkraft ein Stück #Wald gerodet wird oder ein paar Windräder in der Landschaft stehen.

Was zum Henker?

Zehntausende oder hunderttausende Menschen leben seit Jahrzehnten mit den Folgen von Tagebau und Kohlekraft. Dreck, Lärm, zerstörte Landschaften, gesundheitliche Belastungen, Schäden an Häusern. Das wurde als normal akzeptiert.

Und jetzt werden ausgerechnet in diesen Regionen zusätzlich hunderte #Windräder gebaut. Weil man die Belastung offenbar problemlos weiter dahin schiebt, wo Menschen sowieso schon seit Generationen die Folgen der Energieversorgung tragen.

Bei ein paar Windrädern im Sauerland gibt es Empörung. Ganze Kohlereviere für Energiegewinnung zu verheizen war und ist für viele offenbar hinnehmbar.

Diese Verhältnismäßigkeit werde ich nie verstehen.

LEAG bekommt zugesagte 1,75 Milliarden Euro: Aber reicht das Geld überhaupt für die Rekultiverung der Tagebaue? · Leipziger Zeitung

Am 5. November ging die sächsische CDU schon mit ihrer Meldung an die Öffentlichkeit, wie sehr sie sich darüber freue, dass die LEAG 1,75 Milliarden Euro

Leipziger Zeitung
Abschmelzende #Gletscher in #europa, #extremwetterereignisse mit langanhaltenden #Trockenperioden, dann soll dem #Rhein das Wasser für Flutung der #Tagebaue von #RWE entnommen werden. Ob da zusätzliche Wasserentnahme perspektivisch sinnvoll ist? Vllt sollte generell mal über einen zu hohen #Wasserverbrauch nachgedacht werden. Oh "#Verzicht" böses Wort.
#klimakrise #deutschland #climateactionnow
Versorger in Rheinland-Pfalz suchen neue Trinkwasser-Quellen | tagesschau.de
https://www.tagesschau.de/wissen/klima/wasser-klimawandel-100.html
Versorger in Rheinland-Pfalz suchen neue Trinkwasser-Quellen

Der Klimawandel setzt auch den Wasserversorgern zu. Vor allem im Sommer laufen die Pumpen auf Hochtouren. In Rheinland-Pfalz suchen Versorger nach einer neuen Trinkwasser-Quelle - und setzen auf den Rhein.

tagesschau.de

Reblog via Wasserbuendnis

Zum heutigen Beginn der Rodungssaison protestieren verschiedenste Klimaaktivist:innen aus dem Rheinland an der Entnahmestelle der geplanten Rheinwassertransportleitung bei Dormagen gegen die Pläne von RWE. Der Essener Stromkonzern hat angekündigt, bereits im Oktober entlang der geplanten Pipelinetrasse Rodungsarbeiten durchzuführen, obwohl das umstrittene Megaprojekt bisher nicht komplett genehmigt ist. 

Die Aktivist:innen aus der Region protestieren dagegen, dass RWE frühzeitig Fakten schaffen will. Außerdem kritisieren sie die wasserwirtschaftlichen Maßnahmen des Konzerns. „RWE ist ausschließlich an der günstigsten Nutzbarmachung der Tagebaue interessiert, wonach sie nach dem Bundesberggesetz verpflichtet sind, so Timo Luthmann vom Wasserbündnis Rheinisches Revier. Auch weiter Probleme werden in der Öffentlichkeit ungenügend thematisiert: Hierzu gehört die Verschmutzung und Schließung von Trinkwasserbrunnen durch die Tagebauflutungen sowie die negativen Auswirkungen der geplanten Wasserentnahme aus dem Rhein von 340 Millionen m³ pro Jahr auf die Flussökologie in der Klimakrise.

Die großen Verlierer:innen sind die Landwirt:innen im Rheinischen Revier, denn ihnen drohen die größten Flächenverluste. Allein für die Rheinwassertransportleitung sollen bis zu 315 Hektar in Anspruch genommen werden. Entlang der 45 Kilometer langen Trasse mit einem 70 Meter breiten Arbeitsstreifen kommt es zu zahlreichen Zerstörungen, die das Wasserbündnis auf einer Onlinekarte dokumentiert hat: 

http://revierkarte.wasserbuendnis.org/pipe_map.html

Die Aktivist:innen solidarisieren sich auch mit der neuen Besetzung des Mahnheimer Erbwalds, der seit dem 29.09.24 besetzt ist. Die Waldbesetzung richtet sich gegen die sogenannte Mahnheimer Bucht, die RWE zur Gewinnung von Abraum für den Hambacher See auskiesen möchte.  Auch hier soll eine große landwirtschaftliche Fläche von bis zu 600 Hektar zerstört werden, obwohl genug Abraum auf dem Innenkippe liegt. 

Insgesamt fehlt eine Gesamtbetrachtung aller wasserwirtschaftlichen Maßnahmen im Rheinischen Revier. Nur so können verantwortungsvolle Entscheidungen getroffen und erst dann sollten Genehmigungen für RWE in Betracht gezogen werden.  „Stattdessen wird die Bevölkerung bewusst getäuscht über Tatsachen wie längere Flutungsdauer und offensichtlich bestehende Gefahren. Wir müssen nur in die Lausitz schauen, die Seen wie der Cottbusser Ostsee werden nie voll und haben mangelnde Wasserqualität, aber dies wird uns verschwiegen und vorgegaukelt wie schön die perfekten Seen in der Lausitz sind.“, so Blanche Schwanke von Wasserbündnis Rheinisches Revier.

Das Wasserbündnis setzt sich für größtmögliche Verkleinerung der Tagebaue Hambach, Garzweiler und Inden ein,  um einen sorgsamen Umgangs mit Wasser und Land zu gewährleisten.

https://koelle4future.de/blog/2024/10/16/proteste-gegen-rheinwassertransportleitung/

#Dormagen #Klimakrise #Restsee #Rhein #Rodung #Tagebaue #Wasser

Proteste gegen bevorstehende Rodungsarbeiten entlang der Trasse der Rheinwassertransportleitung – Wasserbündnis Rheinisches Revier

ja, scheiße aber auch, um es mal im fefe-stil zu formulieren. das grundwasser sinkt und es wird nicht genug durch regen nachgefüllt? ob die lokale bevölkerung daraus irgendwelche schlüsse zieht? sie tut es, aber diese schlüsse sind irgendwie magisch:

"Ich habe immer vermutet, dass wir hier so etwas wie ein Loch im See haben, also wie ein Badewannenstöpsel gezogen worden ist", sagt Rene Jahn, der Betreiber des Waldcampings am Großsee.
das geht nur mit zauberei. und das klima kommt nur ganz am rande vor, in der erwartung, dass alles jetzt wieder "normal" wird

Wichtig ist, dass wir wieder Niederschläge kriegen, dass sich das Klima wieder etwas normalisiert.
also auch wieder die erwartung an praktische magie. und was wählen die leute in der gegend um cottbus am liebsten? alle parteien, die zaubern können und "denen daoben" eins auswischen ...

#ddr #ostdeutschland #brandenburg #seen #tagebaue #cottbus #noAfd

RBB|inoffiziell wrote the following post Mon, 12 Aug 2024 11:25:36 +0200 Mehr Strand und weniger See: Am Großsee nördlich von Cottbus wächst der Badefrust. Dem See geht das Wasser aus - trotz Gegenmaßnahmen und trotz des vielen Regens. Doch es gibt Hoffnung. Von Nico van Capelle und Phillipp Manske


Lausitzer Großsee verliert immer mehr Wasser



Mehr Strand und weniger See: Am Großsee nördlich von Cottbus wächst der Badefrust. Dem See geht das Wasser aus - trotz Gegenmaßnahmen und trotz des vielen Regens. Doch es gibt Hoffnung. Von Nico van Capelle und Phillipp Manske
Netzgemeinde/Hubzilla

Die jetzige #Bundesregierung zieht den #Kohleausstieg nicht auf 2030 vor. Steigende CO2-Preise sollen #Kohlekraftwerke unrentabel machen und den Ausstieg beschleunigen. Der #Energiekonzern #Leag könnte bis zu 1,75 Milliarden Euro #Entschädigung für den Kohleausstieg und die #Renaturierung der #Tagebaue erhalten. Der #Expertenrat warnt, dass Deutschland seine #Klimaziele ohne schnelleres Handeln nicht erreichen kann.

#Klimawandel #Energiewende #Zukunft

https://taz.de/Kohleausstieg-2030/!6011842/

Kohleausstieg 2030: Kein Projekt der Ampel mehr

Im Koalitionsvertrag steht, Deutschland solle „idealerweise“ 2030 mit dem Abbau von Kohle aufhören. Nun zeigt sich: Ein Gesetz dazu kommt nicht.

Newsportal für Sachsen mit aktuellen regionalen Nachrichten.

Aktuelle News und Informationen aus Sachsen. Nachrichten über Wirtschaft, Politik, Sport und Kultur auf DieSachsen.de.

"#Braunkohleabbau in #Ostdeutschland: #Kohlekonzerne sollen #Lausitz retten

Die Gebiete der ostdeutschen #Tagebaue drohen nach ihrem Ende zu vertrocknen. Der #Kohlekonzern #Leag soll dafür Milliarden zahlen, fordern die Grünen."

#Wassermangel #Trockenheit

https://taz.de/Braunkohleabbau-in-Ostdeutschland/!5964824/

Braunkohleabbau in Ostdeutschland: Kohlekonzerne sollen Lausitz retten

Die Gebiete der ostdeutschen Tagebaue drohen nach ihrem Ende zu vertrocknen. Der Kohlekonzern Leag soll dafür Milliarden zahlen, fordern die Grünen.

#Tagebaue in der #Lausitz : Muss es denn ein See sein?
Der ehemalige Tagebau Cottbus-Nord soll mit Spreewasser geflutet werden, doch der Fluss führt zu wenig Wasser. Jetzt werden Alternativen ausgelotet.
https://taz.de/Tagebaue-in-der-Lausitz/!5952599/
#Klimakrise #Wasser #Wasserkrise #Renaturierung #Spree #imho Immerhin Sie denken nach - Jetzt
Tagebaue in der Lausitz: Muss es denn ein See sein?

Der ehemalige Tagebau Cottbus-Nord soll mit Spreewasser geflutet werden, doch der Fluss führt zu wenig Wasser. Jetzt werden Alternativen ausgelotet.

@ufu
Das wäre doch auch für stillgelegte #Tagebaue oder andere kontaminierte Flächen in Deutschland eine Möglichkeit. Es gibt Pflanzen, die sogar gezielt bestimmte Schwermetalle und Ähnliches aufnehmen und somit über die Jahre aus dem Boden ziehen. Bei der Weiterverarbeitung wären dann nur Filtersysteme wichtig, um die #Schadstoffe wieder einzufangen.