Literatur als Frühwarnsystem – von Pandemie-Romanen bis Klimafiktion - Kolumne

Man sagt, Schriftsteller hätten kein Gespür für die Zukunft. Sie sitzen in Cafés, rauchen zu viel und schreiben über Gefühle. Und doch sind sie es, die immer wieder das Unvorstellbare zuerst denken. Bevor Virologen über Reproduktionsraten sprachen, hatte Albert Camus schon seine Pest. Bevor Satelliten den Klimawandel fotografierten, malte J. G. Ballard in den 1960ern die überfluteten Städte der Zukunft. Vielleicht ist Literatur deshalb das zuverlässigste Warnsystem der Moderne – eines, das wir ...

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Herbst der Utopien – warum wir das Hoffen verlernt haben - Kolumne

Der Herbst ist die Jahreszeit der Ernüchterung. Die Welt verliert an Farbe, das Licht wird schärfer, die Tage werden kürzer. Zeit um die erste Bilanz über das schon gelaufene Jahr zu ziehen. Und man merkt, dass die großen Versprechen des Jahres sich längst in kleine Routinen verwandelt haben. Und vielleicht ist genau das das passende Klima, um über Utopien zu sprechen – und darüber, warum sie verschwunden sind.

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Fantastisch, fantastisch, fantastisch!!!
Was für ein wunderschöner Abend! Am 2.8. wurde mein Roman Parts Per Million auf Burg Linn mit dem Krefelder Preis für Fantastische Literatur ausgezeichnet!

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Interview: Zukunft schreiben, Gegenwart hinterfragen – Stimmen aus der deutschen Science-Fiction - Romane & Hörspiele

Zwischen Klimakrise, KI und gesellschaftlichem Umbruch erfindet sich die deutschsprachige Science-Fiction immer wieder neu. Theresa Hannig und Joshua Tree zeigen, wie unterschiedlich Zukunft erzählt werden kann: mal politisch und kämpferisch, mal actionreich und philosophisch – aber immer mit Blick auf das, was uns als Gesellschaft bewegt.

Teilzeithelden
Brennende Welt als Bestseller - ORF Topos

Lange galt sie als Leerstelle in der Gegenwartsliteratur und als „Kassengift“ in den Buchhandlungen: Doch mittlerweile stürmt „Climate Fiction“ von Marc Elsberg bis T. C. Boyle die Bestsellerlisten. Mit „Arson“ der österreichischen Autorin Laura Freudenthaler ist nun ein rares Beispiel von Literatur erschienen, die dem Überleben in einer brennenden Welt eine poetische Sprache abringt.

ORF Topos

"Bis Zweitause*rauschen* hätten wir Zeit gehabt alles so vorzubereiten, dass wir wirklich hätten Auswählen können wovon wir leben. Ab*rauschen*..."

"Moment. Wir hätten selbst bestimmt was für Tagesrationen es heute gäbe?!"

"Mit gewissen Einschränkungen, aber ja."

"...i-...ich weiß gar nicht was ich darauf sagen soll."

"Vielleicht warum diese Maßnah*rauschen*..., wie all die anderen bekannten Ansätze trotz besseren Wissens nicht ergriffen wu*rauschen*...?"

"Nein. Diesen Mist hat meine Generation schon zu oft runter gebetet bekommen. Geldmacht hier, Nach-mir-die-Sintflut-Egomanen dort, und die aus Angst undoder Ignoranz schweigende, wegblickende Mehrheit, die selbst von engagiertesten Aktivisti zu kaum genügend großen Dingen bewegt werden konnte, Blablabla.
Nein, das brauchen Sie wirklich nicht ausführen.
Vielen Dank Professorin für dieses Zeitzeugen-Interview."

"...*rauschen*er gern. Beste Grüße aus der Antarktis an Alle Hörer*innen."

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#MicroFiction #MikroFiktion #KlimaFiktion #KlimaKatastrophe #MurmelSchreibt