#LongCovid-Patient:innen beklagen Folgen der #Desinformation:
Im Befragungszeitraum 2023 "berichten 85% der Befragten, dass medizinische oder soziale Ansprechpersonen nicht ausreichend über das Krankheitsbild informiert sind. 80% geben an, dass ihre Symptome nicht ernst genommen (...) wurden."
➡️ https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1865921725000467
#Frauenticket #Kleinschnitz

https://worldcrunch.com/women-worldwide/women-medical-gaslightning-chronic-illness

Als Zusatz dazu.

Ich sehe mir den Beitrag wieder an und ärgere mich weiterhin dass ein Arzt der keine Ahnung von #LongCovid u #mecfs hat auch nach diesem öffentlichen Aufschrei und Protest weiter als Chef der Neurologie Essen und als Begutachter von potentiell an Long Covid Erkrankten arbeiten darf. #Kleinschnitz Rausschmiss wann?

#MedicalGaslighting

Stell dir vor du brauchst dringend medizinische Behandlung und bekommst gesagt du solltest zum Psychiater gehen. #wut

CN Screenshot Sorry, dass ich das nochmal aufgreife! Einfach mal sacken lassen: Fünf (!) Tote durch #Feuerwerk alleine in Deutschland + viele Verletzte, zerstörte Ställe und Häuser. Die Hinterbliebenen werde noch lange „Freude“ an diesem kurzen Spaß haben. 🖤🕯️ #Kleinschnitz
Bluesky

Bluesky Social
@Martin__Hope
Polio Nachholeffekt. Aber zum Glück haben Viren keine langfristigen folgen. #Kleinschnitz #zdf
#Kleinschnitz hat zwar seinen X-Account still gelegt (nochmal Danke an @janboehm.bsky.social und seine #Frauenticket - Sendung), aber jetzt geht seine Kampagne halt via Klinikaccount "NeuroEssen" weiter - diesmal gegen Prof. Scheibenbogen, gepusht von den üblichen LC-Psychosomatik-Verharmlosern🤦

Hat schon mal jemand Christoph Kleinschnitz und Gert Postel im selben Raum gesehen?

#Frauenticket #LongCovid #Postel #GertPostel #Kleinschnitz

Langfristige neurologische Auswirkungen nach mildem COVID-19 bestätigt

DMZ – WISSENSCHAFT ¦ Anton Aeberhard ¦ Eine Studie, veröffentlicht in Scientific Reports, hat herausgefunden, dass die Serumspiegel von Neurofilament light chain (sNfL) und glial fibrillary acidic protein (sGFAP) bei Personen, die eine milde Form von COVID-19 hatten oder asymptomatisch mit SARS-CoV-2 infiziert waren, erhöht sind. Diese Forschung, geleitet von Domenico Plantone und seinem Team, liefert wichtige Erkenntnisse über die langfristigen neurologischen Auswirkungen von COVID-19. Die Studie untersuchte 147 erwachsene Arbeitnehmer, die zuvor eine asymptomatische SARS-CoV-2-Infektion oder eine milde COVID-19-Erkrankung hatten, eine Woche und bei 49 von ihnen zehn Monate nach der negativen Testung auf SARS-CoV-2. Die Ergebnisse wurden mit einer Gruppe von 82 gesunden Kontrollpersonen verglichen. Dabei wurden die Konzentrationen von sNfL und sGFAP mithilfe des SimoaTM-Assays Neurology 2-Plex B Kit gemessen. Die Forscher fanden heraus, dass die sNfL- und sGFAP-Spiegel bei COVID-19-Patienten bei der ersten Messung signifikant höher waren als bei den gesunden Kontrollen. Diejenigen COVID-19-Patienten, die unter kognitiven Beeinträchtigungen litten, wiesen signifikant höhere Konzentrationen von sNfL und sGFAP auf. Bei der anschließenden Follow-up-Untersuchung zeigte sich zwar ein signifikanter Rückgang der sNfL- und sGFAP-Spiegel, jedoch waren sie immer noch höher als bei den gesunden Kontrollen. Die Studie legt nahe, dass auch nach zehn Monaten noch eine Schädigung von Neuronen und Astrozyten nach der SARS-CoV-2-Negativierung vorliegt, obwohl sie im Vergleich zur ersten Messung abgenommen hat. Dies deutet darauf hin, dass COVID-19 langfristige Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem haben kann. Darüber hinaus wurde ein Zusammenhang zwischen kognitiven Beeinträchtigungen und erhöhten sNfL- und sGFAP-Spiegeln festgestellt. Dies legt nahe, dass selbst milde Formen von COVID-19 das Risiko von neurologischen Komplikationen erhöhen können. Die Ergebnisse dieser Studie unterstreichen die Bedeutung einer umfassenden Überwachung und weiterer Forschung zu den kognitiven Folgen von COVID-19. Insbesondere in Arbeitsumgebungen, in denen kognitive Beeinträchtigungen einen größeren Einfluss auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter haben können, ist eine genaue Untersuchung unerlässlich. Es bleibt jedoch noch viel zu tun, um das volle Ausmaß der neurologischen Auswirkungen von COVID-19 zu verstehen und angemessene Präventions- und Interventionsstrategien zu entwickeln. Weitere Studien sind erforderlich, um die zugrunde liegenden Mechanismen zu klären und die besten Ansätze zur Behandlung und Rehabilitation von Patienten mit neurologischen Komplikationen nach COVID-19 zu entwickeln. > Zur Studie

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Pandemie: Eine Analyse des Schadens und der Notwendigkeit einer gründlichen Aufarbeitung

DMZ – GESELLSCHAFT ¦ Anton Aeberhard ¦ KOMMENTAR Die COVID-19-Pandemie hat nicht nur eine gesundheitliche Krise verursacht, sondern auch eine Infodemie entfesselt. Maßnahmengegner, Verschwörungstheoretiker, Leugner, einige Medien und Politiker haben durch die Verbreitung von Desinformationen erheblichen Schaden angerichtet. Eine gründliche Aufarbeitung dieser Rolle ist unerlässlich, um die Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit zu verstehen und zukünftige Pandemien besser zu bewältigen. Dies nennt sich Aufarbeitung, alles andere sind weitere Spaltungsversuche. Während der Pandemie haben Desinformationen das Vertrauen in wissenschaftliche Erkenntnisse untergraben. Zweifel wurden gesät, was zu einer geringeren Akzeptanz von Gesundheitsmaßnahmen führte und die Eindämmung der Pandemie erschwerte. Unter den Nachwirkungen werden wir noch Jahrzehnte leiden müssen. Studien zeigen, dass Gebiete mit einem höheren Grad an Desinformation auch eine schlechtere Eindämmung der Krankheit aufweisen. Maßnahmengegner und Verschwörungstheoretiker haben aktiv falsche Informationen verbreitet, die das Vertrauen in Impfungen und andere präventive Maßnahmen untergruben. Dies tun sie auch heute noch und verdrehen stets Fakten zu ihren Gunsten. Einige Medien haben sensationelle Schlagzeilen produziert, um Angst zu schüren und Auflagen zu steigern, ohne auf die Genauigkeit der Berichterstattung zu achten. Politiker wiederum haben Desinformationen genutzt, um politische Ziele zu verfolgen und die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Der Schaden für die öffentliche Gesundheit Die Auswirkungen von Desinformation während der Pandemie sind verheerend. Zahlreiche Menschenleben wurden aufgrund falscher Informationen gefordert, und viele Langzeitkranke wurden billigend in Kauf genommen. Die Ablehnung von Gesundheitsmaßnahmen hat zu einem Anstieg der Fallzahlen und einer Verlängerung der Pandemie geführt, was letztendlich zu einem erheblichen wirtschaftlichen und gesundheitlichen Schaden geführt hat. Ein Ende ist nicht in Sicht, wie täglich aus neuen Studien und Erkenntnissen hervorgeht. Die Notwendigkeit einer gründlichen Aufarbeitung Um ähnliche Probleme in Zukunft zu verhindern, ist eine gründliche Aufarbeitung tatsächlich unerlässlich. Allerdings unterscheidet sich eine sinnvolle Aufarbeitung grundlegend von den Forderungen derjenigen, die selbst zur Problematik beigetragen haben. Die Rolle von Desinformation während der Pandemie gehört ebenfalls zur Aufarbeitung dazu. Die COVID-19-Pandemie hat deutlich gemacht, wie gefährlich Desinformation sein kann. Eine gründliche Aufarbeitung der Rolle von Desinformation während der Pandemie ist entscheidend. Hauptziel der Aufarbeitung muss letztlich sein, Lehren aus dieser Pandemie zu ziehen und die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Dies beinhaltet z.B., die Wirksamkeit von Gesundheitsmaßnahmen zu bewerten, die Stärkung von Gesundheitssystemen, die Entwicklung besserer Notfallpläne und die Vorbereitung auf zukünftige Pandemien oder Gesundheitskrisen. Es geht darum, aus den Erfahrungen zu lernen, um die Resilienz der Gesellschaft zu stärken und besser auf zukünftige Herausforderungen vorbereitet zu sein. Auch wenn die aktuelle Pandemie noch nicht beendet ist.

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Long Covid: Ein Kampf um Normalität

DMZ – GESUNDHEIT/WISSEN/LEBEN ¦ S. Koller ¦ LONG-COVID-BERICHTE Ihre Geschichte beginnt im April 2022, zu einer Zeit, als die Welt bereits seit mehr als zwei Jahren von der globalen Pandemie gezeichnet war. Doch für Tarya schien der Albtraum erst gerade erst begonnen zu haben. Mit Übergewicht, allergischem Asthma und einigen Allergien galt sie bis dahin als relativ gesund. Sogar ihre Ärzte beneideten sie um ihr hervorragendes Blutbild, und ihre Krankengymnastin konnte nicht glauben, wie beweglich sie war. Es war bei einer Routine-Krankengymnastik-Sitzung, als Tarya das erste Mal mit dem Virus in Kontakt kam. Trotz vierfacher Impfung und strikter Einhaltung aller empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen, wurde ihr COVID-19-Test positiv. Was zunächst wie ein Schock ohne Symptome aussah, entwickelte sich binnen weniger Tage zu einem wahren Albtraum. Schnupfen, Husten, Brainfog (Gedächtnisprobleme) und überwältigende Erschöpfung setzten ein. Sogar die einfachsten Aufgaben wie das Füttern ihrer Katze trieben sie an den Rand ihrer Kräfte. Ihr erster positiver Test dauerte 13 Tage, aber nach ihrer Genesung war Tarya noch weit von ihrer normalen Verfassung entfernt. Ein erster Schatten, der sie überkam. Doch das Schicksal hatte noch einen weiteren Schlag für sie bereit. Bei einer erneuten Krankengymnastik-Sitzung, trotz einer FFP3-Maske, infizierte sie sich erneut. Diesmal war es schlimmer. Ihr Hals entzündete sich, und Tarya kämpfte, um genug Luft zu bekommen, um nicht ins Krankenhaus eingeliefert zu werden. Sie litt unter hohem Fieber, quälendem Husten und einem Brainfog, der ihre Gedanken in Nebel hüllte. Sie konnte sich nicht konzentrieren, fühlte sich schwindelig und verbrachte 18 bis 20 Stunden am Tag schlafend. Doch selbst nach zwölf Tagen als "COVID-negativ" blieb Tarya unter der unerbittlichen Last der Erschöpfung gefangen. In den darauf folgenden drei Monaten sammelte sie insgesamt 19 verschiedene Symptome, die zweifelsfrei zu den Langzeitfolgen von COVID-19 gehören. Doch Ärzte schienen ratlos. Tarya suchte verzweifelt nach Antworten und begann schließlich selbst mit Experimenten auf Basis von medizinischen Studien. Eine Kombination aus sechs Nahrungsergänzungsmitteln brachte schließlich erste Erleichterung, wenn auch nur in kleinen Schritten. Doch ihr neues Leben verlangte nach 12 bis 14 Stunden Schlaf pro Nacht, unaufhörlicher Müdigkeit und anhaltenden Nervenschmerzen. Fachärzte fanden keine körperlichen Ursachen für ihre Beschwerden, und ein Neurologe stellte eine fragwürdige Diagnose: Depression. Grundlage hierfür war ein fragwürdiger Ankreuztest, bei dem Fragen zu ihrer Beziehung ignoriert wurden. Ihre Krankenkasse rief an, um zu fragen, wann Tarya wieder arbeiten könne. Sie verwendete außer Schmerzmitteln keine Medikamente, was scheinbar ein Zeichen dafür war, dass sie nicht wirklich krank sein könne. Pacing, fehlende Behandlungsmöglichkeiten und mangelnde Medikation wurden ignoriert, und sie wurde aufgefordert, sich auf eine Reha für ihre Lunge vorzubereiten, obwohl Atemnot nicht zu ihren Langzeitproblemen gehörte. Der Kampf von Tarya gegen das Long COVID dauerte an. Doch auch wenn ihre Lebensqualität durch die anhaltenden Beschwerden stark beeinträchtigt ist, gibt sie nicht auf. Sie kämpft unermüdlich, in der Hoffnung, dass die Dunkelheit dieses Langzeitleidens eines Tages weichen wird und sie ihre Normalität zurückgewinnen kann. Ihre Geschichte erinnert uns daran, dass hinter den Zahlen und Statistiken der Pandemie echte Menschen mit echten Kämpfen und echtem Durchhaltevermögen stehen. Tarya hat sich durch die Dunkelheit gekämpft und ist ein lebendes Beispiel für diejenigen, die von den Langzeitfolgen von COVID-19 betroffen sind. Ihre Geschichte ist eine Erinnerung daran, dass der Kampf gegen das Virus noch lange nicht vorbei ist und dass wir uns nicht nur auf die akuten Infektionen konzentrieren dürfen, sondern auch auf die Schicksale derer, die mit den Langzeitfolgen kämpfen. Links: Studie: Schwere Langzeitfolgen von COVID-19 unabhängig von Virusvarianten SARS-CoV-2-Antigene können nach der akuten Phase der Infektion nachgewiesen werden Post-Covid-Syndrom ist keine psychosomatische Erkrankung Untersuchung der Prävalenz und Schwere von Langzeit-COVID-Symptomen nach Branchen und Berufen "Die "Long COVID"-Herausforderung: Vorbereitung auf Langzeitfolgen und Behinderungen

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Neue Studie: Entscheidenden Faktor für schwere COVID-19-Verläufe entdeckt

DMZ – WISSENSCHAFT ¦ Anton Aeberhard ¦ Trotz des Einsatzes von Impfstoffen und antiviralen Medikamenten bleibt die schwere Form von COVID-19 eine große Herausforderung im Kampf gegen die Pandemie. Forscher haben jedoch einen wichtigen Schritt gemacht, um die zugrunde liegenden Mechanismen besser zu verstehen. Eine kürzlich veröffentlichte Studie identifizierte ein bestimmtes Protein namens FasL als einen Schlüsselfaktor, der schwere Verläufe und tödliche Folgen von COVID-19 beeinflusst. Die Forscher verwendeten ein neuartiges Mäusemodell, um die Auswirkungen von SARS-CoV-2-Infektionen zu untersuchen. Dabei stellten sie fest, dass während einer Infektion mit einem modifizierten Virus (MA20) die Produktion von FasL in den Lungen stark anstieg. Interessanterweise führte die Blockierung dieses Proteins zu einer signifikanten Verbesserung des Überlebens der infizierten Mäuse, ohne die Fähigkeit des Virus, sich zu vermehren, zu beeinträchtigen. Die Ergebnisse dieser Studie legen nahe, dass FasL eine zentrale Rolle bei der Entwicklung schwerer COVID-19-Verläufe spielt, indem es eine übermäßige Entzündungsreaktion auslöst. Auch bei schwer erkrankten COVID-19-Patienten wurde eine erhöhte Menge an FasL beobachtet, was darauf hindeutet, dass dieses Protein auch beim Menschen eine wichtige Rolle bei der Krankheitsprogression spielen könnte. Die Entdeckung von FasL als potenziellem Ziel für Therapien eröffnet neue Möglichkeiten für die Behandlung von schweren COVID-19-Fällen. Da die Blockierung von FasL die Entzündungsreaktion reduzieren kann, ohne die Fähigkeit des Körpers zur Bekämpfung des Virus zu beeinträchtigen, könnte dies eine vielversprechende Strategie sein, um das Risiko schwerwiegender Komplikationen zu verringern. Die Erkenntnisse aus dieser Studie sind ein wichtiger Schritt vorwärts im Verständnis der COVID-19-Pathologie und könnten möglicherweise zu wirksameren Behandlungen führen. Zukünftige Forschung ist jedoch erforderlich, um die Sicherheit und Wirksamkeit von FasL-Blockern als therapeutische Optionen weiter zu untersuchen. Insgesamt deutet diese Studie darauf hin, dass FasL ein vielversprechendes Ziel für die Entwicklung neuer Behandlungen von COVID-19 sein könnte. > Zur Studie

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