Ministro alemán es foco de debate por uso de IA en textos oficiales

Ministro alemán es foco de debate por uso de IA en textos oficiales
Berlín, 15 jun (dpa) – El ministro de Asuntos Digitales de Alemania, Karsten Wildberger, está siendo objeto de críticas en los medios de comunicación de su país por el supuesto uso de la inteligencia artificial (IA) en la redacción de textos [...]

#Alemania #IAComoHerramientaDeTrabajo #KarstenWildberger #Mundo #UsoDeIAEnTextosOficiales

https://elmundo.cr/mundo/ministro-aleman-es-foco-de-debate-por-uso-de-ia-en-textos-oficiales/

Ministro alemán es foco de debate por uso de IA en textos oficiales

Ministro alemán es foco de debate por uso de IA en textos oficiales Mundo - El Mundo CR

El Mundo CR

@BMDS

Kann man da den innovativen Minister #KarstenWildberger kennenlernen, der sich gerade selbst durch eine #AI ersetzt?

PS: Wieso wird das 𝐁undesministerium für 𝐃igitales und 𝐒taats-𝐌odernisierung eigentlich nicht #BDSM abgekürzt?

@BMDS

Ist das Absicht, es gleichzeitig mit dem #XMPP-Sprint zu machen? 😞

https://wiki.xmpp.org/web/Sprints/2026-06_Berlin

Vielleicht sollten wir einfach ein #LLM die Arbeit machen lassen und haben dann Zeit für den #TagDerOffenenTür? 😉

#Jabber #KarstenWildberger #AI #Berlin

Sprints/2026-06 Berlin - XMPP WIKI

Kinners, lasst nicht den tschättbot für euch denken!

Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) warnte im Bundestag, Kinder dürften ihr Denken nicht an Chatbots auslagern. Die Rede stammt laut ZEIT weitgehend von einem Chatbot. (Ja, die besten Pointen schreibt das Leben selbst)

@[email protected] | Link zum artikel in der zeit [archivversjon]

Kannstedirmalwiedergarnichtselbstausdenken, sowas!

Der zeit-artikel (ja, die zeit ist in meinen augen eher ein fischblatt) enthält auch lustige stilblüten aus den reden und texten Wildbergers.

  • Wohlstand entsteht heute nicht mehr nur in Fabriken aus Stahl und Beton, sondern auch in Fabriken aus Daten und Algorithmen

    Nein, herr digitalvermister, wohlstand entsteht, wo menschen für ihre arbeit anständig bezahlt werden.

  • Sicherheit ist kein Bremsklotz. Sicherheit ist unser Burggraben

    Kurt Schwitters lebt! Gesalbt sei der duft seines mundes! Keks ist zukunft!

  • Ein Projekt hat einen Anfang, ein Ende und ein Budget. Ein Produkt hat einen Lebenszyklus, eine Nutzerbasis und einen Markt. Das klingt nach Semantik. Ist es nicht. Es ist der Unterschied zwischen einer Lösung, die nach Abschluss verwaist, und einer, die wächst

    Mit nach abschluss verwaisenden projekten kennt man sich in der bundesregierung ja aus. DE-mäjhl, dieses zu internetz-mäjhl inkompatible schrottsystem, das für seine nutzer nur nachteile hat, aber endlich die einführung von mäjhlporto ermöglichen sollte, wird zum beispiel zum ende dieses jahres beendet, nachdem dafür große mengen geldes verbrannt wurden, mit denen auch erfreuliches hätte entstehen können. Nutzer gab es kaum. Obwohl rechtssichere papierlose kommunikazjon mit BRD-behörden und der BRD-justiz viele vorteile gehabt hätte. Aber nicht, wenn mal eben der gerichtsvollzieher kommt, weil man BRD-typisch nach umzug, proweiderwexel oder alltäglicher technischer großstörung ein paar tage oder wochen kein internet hatte und deshalb eine einspruchsfrist versäumt hat. Und das ist nur eines dieser beispiele.

Dieser Wildberger ist ganz sicher einer der besten der besten der besten aus der CDU. Sonst würde er ja nicht im bundesgruselkabinett sitzen, oder?

#Bundesregierung #CDU #Gnobbelmatsch #KarstenWildberger #KünstlicheIntelligenz #Kinder #Link #LorenzMeyer #Realsatire #Zeit
Karsten Wildberger: »Das komfortable Gefühl einer in sich stimmigen Erzählung«

Der Bundesdigitalminister hat offenbar mehrere Reden und Gastbeiträge weitgehend von einer KI schreiben lassen, zeigt eine ZEIT-Recherche. Man merkt es den Texten an.

DIE ZEIT

#DieZeit:
"
»Das komfortable Gefühl einer in sich stimmigen Erzählung«

Der Bundesdigitalminister hat offenbar mehrere Reden und Gastbeiträge weitgehend von einer KI schreiben lassen, zeigt eine ZEIT-Recherche. Man merkt es den Texten an.
"
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-06/karsten-wildberger-bundesdigitalminister-reden-ki-generierung?freebie=70a6dd0a

13.6.2026

#AI #Bundesdigitalminister #Bundestag #Chatbot #Demokratie #Dreiklang #Dreischritt #Faulheit #FailedState #Geschwafel #KarstenWildberger #KI #Pangram #Rede #Stuss #Unsinn #Verneinung

Karsten Wildberger: »Das komfortable Gefühl einer in sich stimmigen Erzählung«

Der Bundesdigitalminister hat offenbar mehrere Reden und Gastbeiträge weitgehend von einer KI schreiben lassen, zeigt eine ZEIT-Recherche. Man merkt es den Texten an.

DIE ZEIT
@LorenzMeyer verständlich, Kinder sind halt Kinder, im Mindset der schlicht Konservativen
-und sollten natürlich nicht so tolle Reden halten wie ein Erwachsener, wie #KarstenWildberger himself.

Neue Abhängigkeiten

Für 250 Millionen Euro: Bund schafft neue Abhängigkeiten von IT-Konzernen

Für eine dreistellige Millionensumme sollen SAP und Telekom eine „KI-Cloud“ für die öffentliche Verwaltung bauen. Digitalminister Karsten Wildberger nennt das souverän. Unabhängig wird Deutschlands Verwaltung damit nicht, warnen Opposition und Fachleute.

Für 250 Millionen Euro sollen deutsche Konzerne IT-Infrastruktur für die öffentliche Verwaltung aufbauen. Im Mittelpunkt steht eine „KI-Cloud“. Das sind Server, auf denen KI-Software laufen soll.

Damit setzt Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) seinen KI-freundlichen Kurs fort. Zuletzt hatte er den Agentic AI Hub gestartet. Sogenannte KI-Agenten sollen Beamt*innen zum Beispiel dabei helfen, Dokumente auf Vollständigkeit zu prüfen. Im Gegensatz zu Sprachmodellen wie ChatGPT geben KI-Agenten nicht nur Antworten, sondern erfüllen Aufgaben mit digitalen Werkzeugen.

Die neue „KI-Cloud“ soll nun „zur zentralen Schaltstelle für die öffentliche Verwaltung werden“, erklärt das Digitalministerium. Zunächst soll die KI-Plattform KIPITZ dorthin umziehen. Die Cloud sei das „Rückgrat einer souveränen, digitalen und KI-fähigen Verwaltung“, sagt der Digitalminister. Die dafür veranschlagten 250 Millionen Euro will sein Ministerium an zwei Konsortien verteilen: 70 Prozent erhalten die Telekom-Tochter T‑Systems und SAP; weitere 30 Prozent ein Konsortium um den Wiesbadener IT-Dienstleister SVA.

Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, sei der Auftrag „bewusst zweigeteilt“ worden, um die Abhängigkeit von nur einem Anbieter zu umgehen. Wildberger sprach von einer „Infrastruktur, die wir selbst kontrollieren“. Telekom-Chef Tim Höttges sagte: „Zusammen sorgen wir dafür, dass Deutschland und Europa die digitale Zukunft selbst in der Hand haben.“ Das soll unter anderem mit SAPs „Business AI Platform“ geschehen. SAP-Chef Christian Klein zeigte sich zufrieden, dass seine KI-Cloud „Teil des Deutschland-Stacks“ werden soll.

Bund zahlt hunderte Millionen für Lizenzen

SAP profitiert bereits in großem Stil von Steuergeldern: Allein im Haushaltsjahr 2025 überwies der Bund an das deutsche Softwareunternehmen 110 Millionen Euro für Lizenzen und weitere 71 Millionen Euro für Produkte und Dienstleistungen. Das zeigt die Antwort der Bundesregierung auf eine Schriftliche Frage von Sonja Lemke von der Linksfraktion, die netzpolitik.org vorliegt.

Zum Vergleich: Im selben Jahr hat der Bund 481 Millionen Euro für Microsoft-Lizenzen ausgegeben. Die Kosten sind im Vergleich zu den beiden Vorjahren stetig gestiegen: 2023 waren es noch rund 274 Millionen Euro, ein Jahr später bereits rund 348 Millionen.

Nicht nur Lizenzen großer US-Unternehmen sind „ein wahnsinniger Kostenfaktor“, kommentiert die Abgeordnete gegenüber netzpolitik.org.

Warnung vor Lock-in-Effekt

Die Projekte aus dem Digitalministerium zeigen: Künftig könnte vermehrt Geld an deutsche oder europäische Konzerne fließen. Das entspricht dem Tenor aus dem Gipfel zur europäischen digitalen Souveränität im November: „buy european“, kauft in Europa ein. Kritik daran gibt es von der Opposition und von Fachleuten. Sie warnen vor neuen Abhängigkeiten durch andere Konzerne.

So kritisiert Linken-Abgeordnete Lemke: US-Konzerne hätten kein Patent darauf, Kunden von sich abhängig zu machen. Sie warnt vor dem Lock-in-Effekt – also davor, dass die Verwaltung von einem einmal gewählten Anbieter nicht mehr loskommt. Dieser Effekt richtet sich nicht danach, wo ein Unternehmen sitzt, sondern danach, wie das IT-Produkt gestaltet ist. „Wer einmal SAP nutzt, kann die eigenen Daten nicht mehr einfach zu einem anderen Anbieter umziehen“, warnt Lemke.

Deshalb fordert sie ein Umdenken: „Digitalisierung muss endlich heißen, eigene Infrastrukturen aufzubauen.“ Dafür brauche es eigene Rechenzentren sowie eigene Betriebssysteme und Software, über die die öffentliche Hand selbst verfügen kann. Die Verwaltung brauche mehr IT-Kompetenz, um weniger von externen Beraterfirmen abhängig zu sein.

Ähnlich argumentiert die Free Software Foundation Europe. Mit Blick auf die Debatte um digitale Souveränität in Deutschland pocht der gemeinnützige Verein auf das Credo „Public Money, Public Code“.

Dahinter steht der Gedanke: Wenn Bürger*innen mit ihren Steuern eine Software zahlen, dann sollte sie allen gehören und öffentlich einsehbar sein. „Nur so lässt sich die strukturelle Abhängigkeit öffentlicher Verwaltungen von proprietärer Software und ihren Herstellern beenden und technologische Souveränität erreichen.“<

Esther Menhard ist freie Autorin bei netzpolitik.org. Sie recherchiert zur Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung und nimmt dazu gerne Hinweise entgegen. Von Haus aus Philosophin, interessiert sie sich für Datenethik, die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Digitalität, AdTech, Open Access und Open Source. Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Mastodon, Bluesky. Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.

Neue Abhängigkeiten – Beueler-Extradienst

Ich empfehle #BärbelBas [#SPD] & #KarstenWildberger [#CDU] eindringlich, sich mal den Film "#Brazil" anzuschauen.

Um deren Frage zu beantworten, wie ein eh schon kaltherziges & brutales System noch kaltherziger & brutaler gemacht werden kann.

https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_101259182/sozialstaat-umbauen-bas-und-wilberger-ueber-die-rolle-von-ki.html

.

"Das ist bürgerfreundliche Verwaltung": Bas und Wildberger über Sozialstaat und KI

Die Bundesregierung will den Sozialstaat grundlegend umbauen. Welche Rolle digitale Anwendungen und Künstliche Intelligenz dabei spielen sollen, beschreiben Arbeitsministerin Bas und Digitalminister Wildberger in einem Gastbeitrag.

t-online
Digitalministerkonferenz: Wildberger will Datenschutz für KI-Einsatz in der Verwaltung schleifen

https://netzpolitik.org/2026/digitalministerkonferenz-wildberger-will-datenschutz-fuer-ki-einsatz-in-der-verwaltung-schleifen/

Der durchdigitalisierte Staat soll her und das möglichst schnell. Darin sind sich Bund und Länder nach der Digitalministerkonferenz einig. Um Tempo zu machen, wollen die zuständigen Minister:innen mehr sogenannte Künstliche Intelligenz und weniger Datenschutz.

#bdsg #bundesministeriumfürdigitalesundstaatsmodernisierung #bundesverwaltung #digitalministerkonferenz #dsgvo #föderalemodernisierungsagenda #generativeki #karstenwildberger #ki_agent #moderneverwaltung #verwaltungsdigitalisierung #netzpolitik

Mehr KI – weniger Datenschutz

Digitalministerkonferenz: Wildberger will Datenschutz für KI-Einsatz in der Verwaltung schleifen

Der durchdigitalisierte Staat soll her und das möglichst schnell. Darin sind sich Bund und Länder nach der Digitalministerkonferenz einig. Um Tempo zu machen, wollen die zuständigen Minister:innen mehr sogenannte Künstliche Intelligenz und weniger Datenschutz.

Bürokratieabbau, Registermodernisierung, DeutschlandID: Auf diese Themen blickt Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) schon seit längerem mit der KI-Brille. Spätestens seit Mittwoch weiß er die Länder dabei hinter sich. Auf der Pressekonferenz zur Digitalministerkonferenz (DMK) demonstrierten Wildberger, die hessische Digitalministerin Kristina Sinemus (CDU) und der Chef der Senatskanzlei Hamburg Jan Pörksen (SPD) Einigkeit bei diesem Thema. Alle drei betonten, dass man beim KI-Einsatz in der öffentlichen Verwaltung an einem Strang ziehe.

Seit 2024 treffen sich die Minister:innen, Senatoren und Staatssekretär:innen der Länder regelmäßig, um über digitalpolitische Entscheidungen zu diskutieren. Die fünfte DMK fand in Hamburg statt und knüpfte inhaltlich an die Föderale Modernisierungsagendaan. Die hatten Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und die Regierungschef:innen der Länder im Dezember beschlossen. Die 200 Maßnahmen der Föderalen Modernisierungsagenda zielen vor allem darauf ab, Bürokratie abzubauen. Bund und Länder wollen etwa bis Ende 2026 Berichtspflichten für die öffentliche Verwaltung prüfen, um mindestens die Hälfte von ihnen zu streichen.

Ein weiteres Ziel ist ein durchgehend digitalisierter Staat. Zwar lehnte die DMK einen Antrag Schleswig-Holsteins zu „digital only“ ab. Demnach sollen Verwaltungsbehörden nur noch rein digitale Prozesse anbieten und auf papiergebundene Arbeit verzichten. Doch die Uneinigkeit sei nicht inhaltlich begründet, so Sinemus und Wildberger, sondern darin, bis wann dieses Ziel erreicht sein soll. Das Ziel digital only sehen der Koalitionsvertrag und die Föderale Modernisierungsagenda vor. „Der Weg führt klar in diese Richtung“, sagt Wildberger.

Mit KI zurück an die Spitze

Und dieser Weg ist gepflastert mit KI-Projekten. Nur so ließen sich laut Digitalminister ein durchgehend digitaler Staat erreichen und die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands stärken. Daher freut sich Wildberger nach eigenen Angaben auch über Deutschlands Wirkmacht beim KI-Omnibus auf EU-Ebene. Mit der jüngst erzielten Einigung erhalte die Industrie nun „mehr Freiraum“, so der Minister. Die Industrie solle auch bei der Umsetzung des Deutschland-Stacks eine wichtigere Rolle einnehmen.

Seinen Fokus auf generative KI hat Wildberger bereits zu seinem Amtsantritt eingenommen. Besonders deutlich wurde das etwa auf dem Gipfel zur Europäischen Digitalen Souveränität im November vergangenen Jahres und auf der Münchener Sicherheitskonferenz im vergangenen Februar. Im November begrüßte der Minister ausdrücklich die Kooperation des französischen KI-Start-ups Mistral und des deutschen Softwareunternehmens SAP, die nun gemeinsam eine KI-Lösung für die öffentliche Verwaltung bereitstellen wollen. Und er unterzeichnete die deutsch-kanadische Absichtserklärung für nachhaltige Rechenzentren und „wertebasierte KI-Politik“.

Diese wertebasierte Politik sieht der Minister etwa in der bundeseigenen KI-Plattform KIPITZ vom ITZBund und im „preisgekrönten Projekt SPARK“ umgesetzt. Damit sei Deutschland bei KI-basierten Verwaltungsanwendungen sogar „weltweit führend“, lässt sich der Minister auf der Projektwebsite zitieren. Unter dem Projekt SPARK seien demnach mehrere KI-gestützte Genehmigungsverfahren entwickelt worden, die Beschäftigte wirksam entlasten sollen. Neben der Bundesverwaltung würden sie bereits im Stadtstaat Hamburg und im Land Mecklenburg-Vorpommern zum Einsatz kommen, so Wildberger.

Generative KI versus Datenschutz

Mit SPARK will Wildberger auch die schleppende Verwaltungsdigitalisierung adressieren. Fachleute sehen den Ansatz des Ministers kritisch, weil er KI einsetzt, statt Informationen in maschinenlesbare Formate zu übertragen, was die Automatisierung der Verwaltung deutlich beschleunigen und effizienter machen würde. Der Minister füge dem Problemberg nur noch weitere Schichten hinzu, so die Kritik.

Gleichzeitig will Wildberger Hindernisse aus dem Weg räumen, die aus seiner Sicht einer Nutzung von KI-Sprachmodellen im Wege stünden. Ganz oben auf der Liste: der Datenschutz. Laut Föderaler Modernisierungsagenda will der Bund spätestens Ende 2027 eine neue Regelung im Bundesdatenschutzgesetz vorschlagen, „die es öffentlichen Stellen zum Zwecke des Trainings und Einsatzes von KI erlaubt, personenbezogene Daten zu anonymisieren oder zu pseudonymisieren“.

Auch brauche es „eine stärker risikobasierte Ausrichtung der Datenschutz-Grundverordnung“, heißt es in der Modernisierungsagenda weiter, um etwa die Arbeit von KI-Reallaboren zu erleichtern. Das betreffe unter anderem die Einwilligung von Betroffenen und die Zweckbindung der verwendeten Daten.

Nach der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) wie auch nach dem Bundesdatenschutzgesetz dürfen personenbezogene Daten grundsätzlich nicht verarbeitet werden, es sei denn die betroffene Person willigt ausdrücklich ein oder es gibt für den entsprechenden Fall eine gesetzliche Grundlage.

Offene Fragen spielen keine Rolle auf der Digitalministerkonferenz

Die bestehenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen würden zu streng ausgelegt und übererfüllt, aus Angst, etwas falsch zu machen, sagte Wildberger am Mittwoch. Außerdem brauche es nicht 17 unterschiedliche Datenschutzgesetze und auch keine Pflicht für die Länder, eigene Datenschutzbeauftragte zu bestellen. Das alles bremse die Digitalisierung staatlicher Verwaltungsprozesse aus, etwa mit Blick auf den Datenaustausch zwischen Behörden.

Auch die Datennutzung, die für das Training von KI-Sprachmodellen eine wesentliche Voraussetzung ist, will der Minister erleichtern. Dazu müssten Bund und Länder an den geltenden Datenschutz-Rechtsrahmen ran, der sich mit dem Einsatz von KI nur schwer vereinbaren ließe, wie auch die Bundesdatenschutzbeauftragte Louisa Specht-Riemenschneider im Dezember gegenüber netzpolitik.org sagte. So sei etwa unklar, wie man Betroffenenrechte und Löschansprüche bei KI-Systemen nach dem Training geltend macht, sagt Specht-Riemenschneider.

Derartige Fragen, die eigentlich einer größeren gesellschaftlichen Debatte bedürfen, tauchen im Beschluss zum „Paradigmenwechsel im Datenschutz“ der DMK allerdings nicht auf. Auch hier sind sich alle Beteiligten offenbar einig.

Esther Menhard ist freie Autorin bei netzpolitik.org. Sie recherchiert zur Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung und nimmt dazu gerne Hinweise entgegen. Von Haus aus Philosophin, interessiert sie sich für Datenethik, die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Digitalität, AdTech, Open Access und Open Source. Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Mastodon, Bluesky. Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.

Mehr KI – weniger Datenschutz – Beueler-Extradienst