Hackathons sind oft der schnellste Weg von der Idee zum Prototyp.
In der neuen Folge aus Zürich spricht Alexander Finger (CTO SAP Schweiz) darüber, wie aus AI-Use-Cases in wenigen Tagen echte MVPs werden.
Dazu: Learnings vom Event, Beispiele aus der Praxis und Hinweise, was einen guten Hackathon-Use-Case ausmacht.
🎙️ hier reinhören https://podcasts.apple.com/de/podcast/enc398-hackathons-als-innovationsmotor-und-antreiber/id1352307529?i=1000761042414
#AI #Hackathon #SAP #KI
SAP CAP Fiori Frontends

Introduction

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yahoo news | I've Changed My Mind on Palantir Stock. The Great Repricing Makes It a Buy.

I've avoided Palantir Technologies (NASDAQ: PLTR) for a long time because the stock’s sky‑high multiples—40 to 80 times revenue—made it seem fully priced for any upside. That view shifted when I stopped fixating on the valuation and started watching how the company actually works with its customers. Palantir’s Artificial Intelligence Platform (AIP) is sold not through traditional sales decks but via intensive “boot camps,” multiday workshops where a client’s own employees build live AI workflows on Palantir’s platform using real data. These boot camps compress months of evaluation into days, start with small, limited‑license contracts, and allow rapid expansion as customers see value. Recent examples include the U.S. Navy improving ship‑building risk management, Tampa General Hospital deploying a real‑time care‑progression navigator, Freedom Mortgage streamlining loan processes, and Centrus Energy applying AI to a massive uranium‑enrichment expansion.

The financial impact of this model is dramatic. U.S. commercial revenue grew 109 % in 2025 to $1.5 billion and exploded 137 % in the fourth quarter alone. For 2026 Palantir guides to more than $3.1 billion, implying at least 115 % growth—rates unheard of in mature software markets. A key driver is the AIP “forward‑deployed engineer,” an AI agent that can complete SAP ERP migrations from ECC to S/4HANA in two weeks, a task that once took years and tens of millions of dollars. Equally important is Palantir’s data‑control architecture, which lets clients keep data in private clouds or on‑premises—an increasingly valuable moat as AI regulation tightens worldwide.

Even after the “great repricing,” Palantir still trades at roughly 45 times forward‑2026 sales and 73 times trailing sales, numbers that look steep by traditional standards. The new framing is that the company is growing into that valuation faster than skeptics expect: 2026 revenue guidance of $7.1–$7.2 billion (about 61 % growth) and a Rule‑of‑40 score exceeding 118 % suggest a business that now combines high‑growth SaaS dynamics with a defensible data‑privacy moat. Thus, the stock is not “cheap,” but the fundamentals have changed enough that the market is beginning to price in the upside rather than discount it. For investors, the question becomes whether they are willing to pay a premium for a rapidly scaling AI platform that is reshaping decision‑making in non‑tech sectors.

Read more: https://finance.yahoo.com/markets/stocks/articles/ive-changed-mind-palantir-stock-193500694.html?fr=sycsrp_catchall

#palantir #palantirtechnologies #nasdaq #sap

I've Changed My Mind on Palantir Stock. The Great Repricing Makes It a Buy.

Palantir is winning by turning AI demos into real workflows fast.

Yahoo Finance

📱 Die Bürger-App – eine gute Idee auf maroder Basis.
Kindergeld per App, KI-Assistent durch Formulare, alles digital. Klingt gut.
Das fundamentale Problem liegt nicht in der App, sondern im IT-Unterbau:
Deutschlands Verwaltungs-IT ist ein Flickenteppich in desolatem Zustand.

Dazu: Telekom und SAP ohne Ausschreibung beauftragt – dieselben Partner wie
bei der Corona-App. Das Ergebnis von damals ist bekannt.

Holger Schmidt (FAZ):
#Bürgerapp #Digitalisierung #Deutschland #SAP #Telekom

Widerstand gegen Big Tech: „KI wollen wir in unserer befreiten Welt nicht haben“

https://netzpolitik.org/2026/widerstand-gegen-big-tech-ki-wollen-wir-in-unserer-befreiten-welt-nicht-haben/

KI sei verfänglich für faschistische Ideologien und gehe mit autoritären Machtzentren einher. Große Plattformen wie ImmobilienScout24 und Doctolib machen Profit mit Grundbedürfnissen der Menschen. Zwei Aktivist*innen schlagen im Interview konkrete Schritte hin zu einer demokratischen digitalen Teilhabe vor.

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Credits: Alle Rechte vorbehalten IMAGO / Arnulf Hettrich

Widerstand gegen Big Tech

„KI wollen wir in unserer befreiten Welt nicht haben“

KI sei verfänglich für faschistische Ideologien und gehe mit autoritären Machtzentren einher. Große Plattformen wie ImmobilienScout24 und Doctolib machen Profit mit Grundbedürfnissen der Menschen. Zwei Aktivist*innen schlagen im Interview konkrete Schritte hin zu einer demokratischen digitalen Teilhabe vor.

Künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Ihr wird nachgesagt, nicht nur Arbeitsprozesse zu vereinfachen und zu beschleunigen. Sie soll auch der Wirtschaft zu neuem Aufschwung verhelfen. Doch immer mehr kritische Stimmen greifen in die Debatte ein und beziehen eine klare Haltung gegen diese Technologie. Zwei von ihnen sind die Digitalexpert*innen Aline Blankertz und Malte Engeler.

Anlässlich der Konferenz „Cables of Resistance. Bewegungskonferenz gegen Big Tech“, die am Wochenende in Berlin stattfindet und mögliche Widerstandsstrategien gegen KI und große Plattformen ausloten möchte, haben wir mit ihnen gesprochen. Aline Blankertz ist angewandte Ökonomin und setzt sich für die demokratische Ausgestaltung von Wirtschaft ein, unter anderem im digitalpolitischen Kollektiv „Structural Integrity“. Sie ist an der Organisation der Konferenz beteiligt. Malte Engeler ist Jurist und Mitbegründer des digitalpolitischen Kollektivs.

Im Interview erklären sie, warum sogenannte KI besonders gut verfänglich für autoritäre Politiken ist, wie ihre Sabotage aussehen kann und wie die Gesellschaft wieder mehr demokratische Kontrolle über große Plattformen erreichen kann. Sie plädieren für eine politische Organisierung und die Vergesellschaftung von Plattformen, die solch essenziellen Bereiche der Daseinsvorsorge wie Wohnungssuche oder Arztterminbuchungen strukturieren.

„Künstliche Gebärmutter“ und KI haben den gleichen ideologischen Ursprung

Was ist eigentlich eine “künstliche Gebärmutter”? Im Manifest der Konferenz ist die Rede davon.

Aline Blankertz: Die künstliche Gebärmutter ist eine Figur, die immer mal wieder rund um Elon Musk auftaucht. Dieser Idee des selektiven Pronatalismus liegt zugrunde, dass man stärker steuern möchte, wer Kinder bekommen darf. Die künstliche Gebärmutter ist das Mittel, um sich letztlich vom „weiblichen Körper“ lösen zu können. Es geht darum, aus einer weißen cis-männlichen Perspektive technisch steuern zu können, wohin es mit der Menschheit geht. Mein Verständnis ist, dass es diese künstliche Gebärmütter noch nicht technisch ausgereift gibt. Aber es laufen Forschungsprojekte, die das aktiv vorantreiben. Daneben existieren viele andere transhumanistische Projekte, wie zum Beispiel „Neuralink“, um menschliche Gehirne und Maschinen stärker miteinander zu verbinden.

In Europa ist es subtiler, aber viele dieser Entwicklungen hin zu solchen transhumanistischen Ideen ‒ also wie können Menschen mit technischen Upgrades besser gemacht werden ‒ sehen wir auch hier. Die künstliche Gebärmutter und die Brain-Computer-Interfaces unterscheiden sich zwar von KI, weil sie unmittelbarer auf die Ebene von Hardware und menschlichen Körpern setzen. Doch auch der KI-Diskurs hat den gleichen ideologischen Ursprung und wird technisch von denselben Menschen vorangetrieben.

„Diese Infrastrukturen kann niemand bei sich im Keller haben“

Ist das der Grund warum ihr KI fundamental ablehnt? Und was versteht ihr unter KI genau?

Malte Engeler: Wenn wir von KI reden, dann meinen wir die in der Gesellschaft aktuell sehr präsente Form von KI: große Datenmodelle, die aus vorhandenen Datenquellen zukünftige oder neue Ergebnisse berechnen. Wir meinen maschinelles Lernen, das Menschen dazu nutzen, um neue Texte, Bilder, Videos oder Ton zu erstellen. Die Modelle werden auch in sozialen Situationen eingesetzt, um neue Entscheidungspunkte zu generieren. Zum Beispiel in militärischen Aktionen, in Verwaltungsentscheidungen oder zur Benotung im Bildungswesen. Es geht also um eine Technologie, die auf Basis einer immensen Datenmenge Muster erlernt und neue Ergebnisse mit diesen Mustern produziert. Wir reden hier von ganz großen Modellen.

Dieser Technologie ist inhärent, dass sie besonders für autoritäre und faschistische Kräfte anknüpfbar ist. Das ist also kein technischer Fehler, sondern die Technologie ist schlicht und einfach so gebaut. Dazu gehört, dass diese gigantischen Modelle eine große Zentralisierung mit sich bringen. Die Infrastrukturen, die zum Training und Erhalt der Modelle nötig sind, kann niemand bei sich im Keller haben. Diese riesigen Rechenzentren können eigentlich nur zentralisiert betrieben werden. Politisch anknüpfbar für faschistische Politiken sind diese Infrastrukturen deshalb, weil sie autoritäre Machtzentren stark bevorzugen.

Zum anderen ist da diese Mustererkennung, die immer auf Daten aus der Vergangenheit trainiert wird. Sie überträgt deshalb notwendigerweise diese Vergangenheit in die Zukunft und vereinheitlicht diese Zukunft statistisch auf einen weiß-patriarchal geprägten Mittelwert. Laut diversen Theorien steckt im Kern des Faschismus die Idee, dass es eine Wahrheit, eine tiefes völkisches, echtes Leben in der Gesellschaft gibt, das zum Erblühen gebracht werden soll. Und diese Idee von einer Wiedergeburt der nationalen Stärke findet sich im technischen Prinzip wieder, massenhaft Daten zu sammeln und das vermeintlich Wahre aus diesen Daten wieder extrapolieren zu können.

„Wünschenswert, wenn Menschen KI nicht auch noch freiwillig nutzen“

Ist es aus antifaschistischer Sicht ein Problem, wenn Menschen ihre Suchanfragen nicht mehr in eine klassische Suchmaschine eingeben, sondern zum Beispiel in ChatGPT?

Aline Blankertz: Wir beschäftigen uns vor allem mit der kollektiven Dimension. Es ist nicht die einzelne Suchanfrage bei ChatGPT, die uns dem Faschismus näher bringt. Es sind eben die Zwänge, die an vielen Stellen bestehen. Beispielsweise, dass viele Menschen nun Dinge schneller machen müssen und es deswegen mit KI tun. Dass sie im Wettbewerb mit anderen stehen, um bessere Betriebsergebnisse hervorzubringen.

Es ist wünschenswert, wenn Menschen KI nicht auch noch freiwillig nutzen. Wenn sie es nur unterhaltsam finden, könnten sie sich eine andere Beschäftigung suchen, die weniger klimaschädlich ist und den KI-Hype nicht weiter am Leben hält. Aber das ist nicht das, womit wir antifaschistisch wirken können, indem wir einfach keine KI mehr verwenden.

„KI-Unternehmer*innen werden hierzulande glorifiziert“

Welchen konkreten Schaden seht ihr in Europa und in Deutschland durch KI bereits?

Aline Blankertz: Aktuell läuft die Debatte, dass man in der Verwaltung großflächig KI einsetzen möchte, etwa nach dem Vorbild von DOGE aus den USA. Das wird zwangsläufig dazu führen, dass mehr Menschen diskriminiert werden und dafür wiederum weniger Verantwortung übernommen wird. Das kennen wir beispielsweise aus Amsterdam, wo ein Algorithmus zur Folge hatte, dass vor allem sozial schwachen Familien Betrugsvorwürfe gemacht wurden. Oder aus England, wo Abiturergebnisse während der Corona-Pandemie insbesondere von Schüler*innen aus ärmeren Gegenden abgewertet wurden.

Ein anderer Aspekt ist, dass auch hierzulande KI-Unternehmer*innen als Heilsbringende glorifiziert werden. Ein starkes Beispiel hierfür ist Dieter Schwarz, dem die Schwarz-Gruppe mit Lidl und Kaufland gehört. Neben vielen Rechenzentren baut er so etwas wie eine Privatstadt in Baden-Württemberg auf und wird dafür gefeiert. Die CEOs von SAP und Telekom werden ebenfalls häufig gefragt, was für eine Gesellschaft sie sich wünschen. Ganz so, als ob sie gesellschaftliche Interessen im Blick hätten.

Außerdem beschleunigt KI die gesellschaftliche Spaltung nicht nur im Mediendiskurs, indem plausibel klingende Outputs ohne Anspruch auf Wahrheit eine demokratische Diskussionsbasis untergraben. Sie entwertet schon jetzt Arbeit. Menschen haben Angst, von sogenannter KI ersetzt zu werden, die Gewerkschaften fahren ihre Forderungen zurück. Gleichzeitig erwirtschaften diejenigen, die in Aktien investiert haben, umso mehr Gewinne. Die ökonomische Ungleichheit wächst also noch stärker durch KI.

„In den USA zünden Menschen autonom fahrende Autos an“

Was kann man dagegen tun?

Aline Blankertz: Wir können uns gegen KI wenden. Wir können uns verweigern. Wir können Trainingsdaten vergiften. Man kann auch so etwas wie Sabotage nach dem CIA-Sabotage-Manual betreiben. Es enthält einige inspirierende Ideen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, wie Menschen den Faschismus verlangsamen können. Man kann Abläufe verringern, verlangsamen und weniger effizient machen. Man kann sich gegen Rechenzentren engagieren.

In den USA gibt es noch weitergehende Aktivitäten. Da zünden Menschen autonom fahrende Autos von Waymo an. Dort gibt es Roboter, die die Gehwege von Obdachlosen freihalten sollen. Menschen attackieren auch diese Roboter.

Um wirklich politisch wirksam sein zu können, müssen wir uns aber organisieren. Da führt kein Weg dran vorbei. Die Dienste im Individuellen zu wechseln reicht nicht. Zu sagen, „ich finde KI doof, reicht auch nicht“. Wir müssen uns politisch zusammenfinden und die Auswirkungen solcher digitalen Technologien stärker als Problem verstehen.

„Vergesellschaftung ist die Antwort“

Auf der Konferenz gebt ihr einen Talk darüber, dass Regulierung und Open-Source-Alternativen nicht ausreichen, um gegen die Macht der Tech Giganten anzukommen. Stattdessen schlagt ihr vor, große Tech Plattformen zu vergesellschaften.

Malte Engeler: Aktuell erleben wir eine autoritäre Wende. In Zeiten von Kipppunkten wie diesen ist Abwehrkampf ein ganz wesentlicher Teil. Gegen etwas zu kämpfen ist nicht so motivierend wie für etwas. Ich kann das für mich persönlich ganz klar sagen: mich motiviert nicht der Hass auf Big Tech. Mich motiviert der Wunsch nach einer besseren Welt. Wir brauchen konkrete Vorstellungen einer Realität, in der diese Technologien, die wir gerade bekämpfen, anders funktionieren. Und wie kommen wir dahin? Wie kann man eine Plattform, die uns jetzt ausbeutet und aus unseren Bedürfnissen Profit schlägt, in etwas Besseres verwandeln?

Die Antwort auf diese Fragen ist Vergesellschaftung: also die Überführung einer privatwirtschaftlich betriebenen kommerziellen Plattform in einen Zustand, in dem sie im Sinne des Gemeinwohls und der Bedürfnisbefriedung der Menschen demokratisch verwaltet wird.

„Mit kleineren Plattformen anfangen“

Welche Plattformen würdet ihr gern vergesellschaften?

Malte Engeler: Sich allein diese Frage zu stellen, ist sehr spannend. Das führt dazu, dass auch linke und progressive Kräfte auf einmal anfangen, darüber nachzudenken: Was ist unsere Vision? Was ist unsere Idee von einer digitalen Wohnungsvermittlung oder von einem Portal, auf dem man sich Arzttermine klicken kann? Was würden wir mit diesen Infrastrukturen machen, wenn sie nicht nach kapitalistischen Prinzipien betrieben werden würden?

Auf der „Cables of Resistance“ gibt es auch einen Talk von der Redscout24 Gruppe, in der Aline und ich beteiligt sind. Das ist ein ganz konkreter Versuch zu zeigen, wie ImmobilienScout24 anders aussehen könnte. Aber das ist nur ein Beispiel von vielen. Doctolib wäre ein anderes.

Die Frage der Vergesellschaftung zwingt uns aber auch dazu, uns zu positionieren, welche Plattformen wir vielleicht gar nicht wollen. Man kann vergesellschaften, um dann nur abzuschalten. KI ist ein Beispiel für eine Technologie, die wir in unserer befreiten Welt nicht haben wollen.

Aline Blankertz: Konkret plädieren wir dafür, mit den kleineren Plattformen wie ImmoScout24 und Doctolib anzufangen. Denn über sie läuft aktuell der Zugang zu für alle Menschen wichtigen Bereichen der Daseinsvorsorge wie Wohnungen und Gesundheitsversorgung. So können wir erst einmal lernen, wie die Umstellung auf Bedürfnisorientierung funktioniert. Mittelfristig können wir dann unseren Blick stärker auf digitale Infrastrukturen wie Rechenzentren und globale Plattformen richten.

Was wir durch Vergesellschaftung gewinnen, ist, dass wir überhaupt wieder gesellschaftlich gestalten können. Im Moment läuft es danach, wie am meisten Geld für die Anteilseignenden herausspringt. Wenn wir an Demokratie glauben, müssen wir auch daran glauben, dass wir gesellschaftliche Infrastrukturen danach gestalten können.

Da kann man sich gut bei „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ umsehen, die für ihre Anstalt öffentlichen Rechts ‒ so unsexy das auch klingen mag ‒ sehr detailliert ausbuchstabieren, welche Gruppen wie an Entscheidungsprozessen beteiligt werden sollen. Gleichermaßen wäre das auch bei einer digitalen Wohnungsvermittlungsplattform, die auf die Bedürfnisse von Menschen zugeschnitten ist.

„ImmoScout24 vom Markt verdrängen“

Wie kann eine Bewegung oder ein Zusammenschluss von Bewegungen praktisch an ein Unternehmen wie ImmoScout24 herankommen?

Malte Engeler: Wir sollten nicht vergessen, dass es schon viele Strukturen gibt, die so organisiert sind. Man vergisst, dass wir das Rad nicht neu erfinden müssen. Bibliotheken zum Beispiel sind eine gut funktionierende öffentliche Infrastruktur. Sie haben einen gemeinsamen Datenbestand. Beispielsweise kann ich heute in der Staatsbibliothek Berlin ein Buch aus Heidelberg bestellen und es übermorgen abholen. Das sind auch keine privatwirtschaftlich betriebenen Informationszugangssysteme.

Es gibt verschiedene Wege zum Ziel. In einigen Gemeinden existieren noch kommunale Online-Plattformen zur Wohnungsverwaltung, auf denen sie den eigenen Wohnungsbestand anbieten. Sie stellen ihn nicht auf ImmoScout24 ein. Man könnte also festlegen: Wer Wohnraum hat und vermieten will, muss dafür die Plattform der Gemeinde nutzen. Bei einigen Infrastrukturen der Daseinsvorsorge wie Müllabfuhr oder Wasseranschluss gibt es schon ein ähnliches Prinzip, den sogenannten Anschluss- und Benutzungszwang.

Mit Aktivist*innen aus dem Fediverse, die viel Erfahrung mit dezentralen Strukturen haben, und Menschen, die solche Bibliotheken-Systeme bauen, könnte man ausloten, wie ein deutschlandweiter Katalog aussähe, mit dem man in jeder Kommune auf alle Wohnungen in Deutschland zugreifen kann.

Im Grunde verdrängt man ImmoScout24 auf diese Weise vom Markt und vergesellschaftet es gar nicht. Die Plattform wird so immer unwichtiger. Sie kann dann noch Eigentumswohnungen auf dem Land vermitteln, aber ist aus dem Mietraum raus. Das wäre bereits eine Errungenschaft.

Timur Vorkul ist seit September 2025 Volontär bei netzpolitik.org. Er hat Sozialwissenschaften und Kulturanthropologie studiert und zuletzt für den MDR gearbeitet. Neben seinem Volontariat macht er Beiträge für den Fernsehsender KiKA. Er interessiert sich für staatliche Überwachung, Migrationsregime und Ungleichheit. Kontakt: E-Mail (OpenPGP). Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.

Widerstand gegen Big Tech – Beueler-Extradienst

🎓💻 La UT San Juan fortalece el talento con certificación SAP S/4HANA para estudiantes y profesionistas.

El programa impulsa habilidades clave para el mercado laboral con estándares internacionales.

📍 #UTSJR
#Querétaro #Educación #Tecnología #SAP

Más información aquí 👇

https://amanecerqro.com/ut-san-juan-impulsa-talento-con-certificacion-sap-s-4hana/

UT San Juan impulsa talento con certificación SAP S/4HANA - Amanecer Querétaro

Certificación SAP S/4HANA en UT San Juan impulsa habilidades profesionales con estándares internacionales para estudiantes y egresados.

Amanecer Querétaro

https://www.ft.com/content/6fb3105e-d661-4c02-99f2-8f5b14048107?shareType=nongift

Every few years, software is declared “dead”.
This time, it’s AI agents that are supposedly going to wipe out SaaS.

Feels familiar.

AI will be no different. Models can reason, but they don’t understand payroll, supply chains or regulatory close without enterprise software, trusted data and proper governance behind them.

Software isn’t being replaced.
It’s being asked to do far more.

#SAP #AI #EnterpriseSoftware #SaaS

Why the ‘SaaSpocalypse’ doomsayers are wrong

Every major tech platform shift follows the same pattern: short-term pain for long-term gain

Financial Times

Was soll da schon schief gehen?

Die Finanzabteilung auf der Arbeit will T2 die Mittel für dieses Jahr kürzen, weil das Konto noch ein 2025–Guthaben von 600€ aufweist. T2 hat das Konto, eigentlich wie jedes Jahr, überzogen. Es ist nur nicht ersichtlich, weil...
T2 hat seit ¾ Jahr ein falsches PSP-Element eingesetzt.
Ja, ist ein Fehler von T2, nur...
Warum muss sich ein aktiver Entwicklung-Ing. mit #SAP beschäftigen?
Warum sind PSP auswählbar, die T2 gar nicht gehören?
Warum meldet der Eigentümer des Konto sich nicht?

Es sollen falsche Stecker zum elektronischen Bauteilversand zurück. T2 hat die RMA vor über 2 Wochen angefordert und weil sich nichts tat 2x wiederholt. Ostersonntag kommt die Mail mit der RMA und das UPS es abholt! Dienstag bekommt T2 eine Mail von UPS: Abholversuch gescheitert, morgen nochmal.
Gestern die gleiche Mail!
Den UPS-Fahrer (den wir hier haben ist absolut top! Zeit zum Plausch. Habe schon Komponenten von seinem Privatwagen repariert...) herangezogen und nachgeforscht: Die Abholung soll in einer Stadt in Italien stattfinden! So geht Globalisierung.

New #SAP Influencing request: Use custom logo defined in tenant settings also for Profile Management / User Profile Application https://influence.sap.com/sap/ino/#/idea/371119 (S-User required) #SAPBTP #BTP #IAS