Das ist kein klassischer Horrorfilm, sondern eigentlich eine Studie über digitale Einsamkeit als soziales System. Eine Welt, in der Kommunikation nicht mehr Austausch ist, sondern Simulation von Nähe für ein unsichtbares Publikum. Es beginnt nicht mit Gewalt, sondern mit Blicken. Mit der stillen Übereinkunft, dass Sichtbarkeit alles ist und alles, das nicht sichtbar ist verschwindet. Eine böse, blutige Social-Media-Satire als „Livestream-Simulation“. (ZDF, Neu)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/eugene-kotlyarenko-spree-alles-fuer-die-klicks-2020/





