Eugene Kotlyarenko – „Spree – Alles für die Klicks“ (2020)

Das ist kein klassischer Horrorfilm, sondern eigentlich eine Studie über digitale Einsamkeit als soziales System. Eine Welt, in der Kommunikation nicht mehr Austausch ist, sondern Simulation von Nähe für ein unsichtbares Publikum. Es beginnt nicht mit Gewalt, sondern mit Blicken. Mit der stillen Übereinkunft, dass Sichtbarkeit alles ist und alles, das nicht sichtbar ist verschwindet. Eine böse, blutige Social-Media-Satire als „Livestream-Simulation“. (ZDF, Neu)

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Mit Winnie Luzie Burz bei den Influencerinnen: „Reborn“ am 6. und 7. März im Westflügel · Leipziger Zeitung

Am 6. und 7. März, jeweils um 20 Uhr, zeigt die Figurenspielerin Winnie Luzie Burz im Figurentheaterzentrum Westflügel ihre neueste Produktion „Reborn“.

Leipziger Zeitung
So schön, dass es wehtut – „Requiem für Selina“ (Serie, 2026)

Die ZDF-Serie „Requiem für Selina“ handelt von einer unsicheren Teenagerin, die als Beauty-Bloggerin groß rauskommen will. Dafür tut sie alles – wirklich alles. Ein Beitrag von Anna Chiara Doil / Fluter. (ZDF, Neu)

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Mary Harron – „Daliland“ (2022)

Ein Film, der sich mal nicht für das Genie als Monument, sondern für den Künstler als Marke, Pose und patriarchales Nervenbündel interessiert. Das ist konsequent. Eigentlich wurde es aber die Geschichte von Gala. Der Muse, der Managerin, Kuratorin und Dompteuse des männlichen Egos von Salvador Dalí, das ohne seine permanente Spiegelung wohl längst kollabiert wäre. (ARD, Free-TV-Premiere)

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Kristine Kujath Thorp – „Sick of Myself“ (2023)

Glanz, Glam und Ganzkörperausschlag. Das hier ist der vielleicht fieseste Kommentar zur Selfie-Ära seit „Black Mirror“. Regisseur Kristoffer Borgli verwandelt Selbstmitleid in Hochglanz-Horror und Influencer-Ästhetik in pure Gewalt. Eine abgrundtief-bitterböse Komödie über Liebe, Narzissmus und die Sucht nach Aufmerksamkeit – so brutal ehrlich, dass mir jedes Lachen im Hals stecken bleibt. (ARD, Wh.)

Kristine Kujath Thorp - "Sick of Myself" (2023)

Glanz, Glam und Ganzkörperausschlag. Das hier ist der vielleicht fieseste Kommentar zur Selfie-Ära seit "Black Mirror". Regisseur Kristoffer Borgli verwandelt Selbstmitleid in Hochglanz-Horror und Influencer-Ästhetik in pure Gewalt. Eine abgrundtief-bitterböse Komödie über Liebe, Narzissmus und die Sucht nach Aufmerksamkeit – so brutal ehrlich, dass mir jedes Lachen im Hals stecken bleibt. (ARD, Wh.)

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🗒️ Freitag war ich beim Fachtag "Irgendwas mit Medien 3.0: Politische Medienbildung im Fokus". Organisiert von der @slpb und der #AktionZivilcourage aus #Pirna.

Keynote von Theresa Lehmann von der @amadeuantonio über politische Meinungsbildung auf TikTok. Interessanter Einblick. Nur die Einschätzung, dass sich #TikTok Mühe gäbe, etwas gegen #Radikalisierung zu tun, ist m.E. etwas zu gutgläubig.

Super auch der Einblick in das internationale Projekt #LieDetectors, bei dem #Journalisten in Schulen Workshops zu #FakeNews geben. Immer wertvoll, zu sehen, wie andere das Thema angehen.

Wo ich wirklich was Neues gelernt habe, war beim Vortrag von Charlott Ebert vom der Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung #Sachsen. Sie sprach über junge #Frauen als rechtsextreme #Influencerinnen, deren Rollen, Zielgruppen und Strategien. Muss ich gleich mal Forschung darüber suchen 🔎

Von “Natur” aus friedfertig?
Jung. Weiblich. #Rechtsextrem.

Sie fungieren als harmlos wirkende #Brückenbauerinnen in die sogenannte Mitte der #Gesellschaft, als hippe #Influencerinnen mit Anschlüssen zu jungen Menschen und als Hüterinnen vermeintlich zentraler Werte des „Volkes“. Jetzt stehen sie in der ersten Reihe, als Ordnerinnen auf Demonstrationen oder Wortführende. Rechtsextreme junge #Frauen sind sichtbarer denn je und werden dennoch unterschätzt.

#Belltowernews

https://www.belltower.news/von-natur-aus-friedfertig-jung-weiblich-rechtsextrem-160757/?fbclid=IwQ0xDSwLNBmdleHRuA2FlbQIxMAABHgaa3oqwTYL9oHmQUidInCbfyyPL6AmmrjD9_6iQWxIqjLPbPyTwTqsCjT-5_aem_H4QUw72LQAsHgUtcwDsfjQ

Gefühlskiller Social Media (ARTE)

Darüber war ich tatsächlich in der Vergangenheit eher irritiert. Doch es gibt einen sehr guten Grund für ÖRR Anstalten, mit ihren „Factuals“, also Dokumentarfilmen oder Magazinbeiträgen auch auf sozialen Netzwerken wie TikTok oder, wie in diesem Beispiel, YouTube vertreten zu sein. Denn dort erreichen diese die Menschen, in deren Leben „Fernsehen“ eigentlich schon gar nicht mehr existiert. Und mit Glück sehen diese dann auch diesen Film.

https://www.youtube.com/watch?v=NU7H6fCKmpo

Ein Mann liegt in seinem Bett, beleuchtet vom blauen Licht seines Mobiltelefons. Auf dem Bildschirm ziehen niedliche Haustiere, empörte Meinungsartikel und eindringliche Bilder aus den Brennpunkten der Welt vorbei – doch er fühlt absolut nichts. Ist dieses Phänomen das Ergebnis bewusster Absichten? Wenn ja, wer sind die Drahtzieher und was haben sie davon, unsere Affekte auf diese Weise zu manipulieren? Eine Investigation von David Borenstein / OMU. (Auch verfügbar auf ARTE.TV)

[…]

Kurzperlen | Gefühlskiller Social Media (ARTE)

Darüber war ich tatsächlich in der Vergangenheit eher irritiert. Doch es gibt einen sehr guten Grund für ÖRR Anstalten, mit ihren „Factuals“, also Dokumentarfilmen oder Magazinbeiträgen auch auf…

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#Rechtsradikale n und traditionalistisch-katholischen #Influencerinnen geht die Forscherin @evianeleidig.com in ihrem wissenschaftlichen Arbeiten nach. Mara Albracht hat sie für @feinschwarz.bsky.social zum #Interview getroffen:

Von rechtsextremen christliche...
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