RE: https://blog.tib.eu/2026/04/13/students-tib-theorie-trifft-praxis-neue-spannende-themen-fuer-qualifizierungsarbeiten-an-der-tib/

Studiert Ihr und Eure Interessen liegen im Bereich Bibliotheken, wissenschaftliche Information und Kommunikation? Wir haben an der @tibhannover jede Menge Themen, die ihr in Praktika, in Bachelor- oder Masterarbeiten bearbeiten könnt.

Eine (keineswegs vollständige) Übersicht findet Ihr hier: https://wiki.tib.eu/confluence/spaces/student/pages/65893342/Students+TIB

Solltet Ihr etwas zu #Forschungsinformationen machen wollen, kontaktiert mich gerne!

RE: https://blog.tib.eu/2026/02/02/7-vivo-workshop-2025/

Am 24. und 25. September 2025 fand der 7. VIVO-Workshop bei uns in der #TIB statt. An zwei Tagen gab es zahlreiche Vorträge und Diskussionen rund um das #OpenSource-Forschungsinformationssystem #VIVO, um (offene) #Forschungsinformationen und alles, was die Community in diesem Umfeld bewegt.
Unsere Kolleg:innen @franzial und @hauschke haben darüber einen #TIBBlog-Beitrag geschrieben:

Der 7. VIVO-Workshop 2025 – eine Zusammenfassung

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Am 24. und 25. September 2025 fand der 7. VIVO-Workshop 2025 im Vortragsraum der TIB statt. An zwei Tagen gab es zahlreiche Vorträge und Diskussionen rund um das Open-Source-Forschungsinformationssystem VIVO, um (offene) Forschungsinformationen und alles, was die Community in diesem Umfeld bewegt.

Am ersten Tag des Workshops stellten sich verschiedene VIVO-Projekte in kurzen Steckbriefen vor und gaben Einblick in ihre jeweiligen Schwerpunkte. Darauf folgte ein Überblick über die kommende Version VIVO 1.16, die unter anderem wichtige Weiterentwicklungen im Bereich des Rechte- und Rollenmanagements, in der Suchfunktion und im Bereich Reporting bringen wird. Dies wurde ergänzt durch einen Beitrag zur Rolle von Lyrasis als „organisational home“ von VIVO und der Zusammenarbeit mit der Community.

In Breakout-Sessions wurden praxisnahe Themen in kleinen Gruppen diskutiert. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse ist unten im Text zu finden.

Darauf folgten mehrere Praxis- und Werkstattberichte, in denen gezeigt wurde, wie VIVO konkret in verschiedenen Einrichtungen eingesetzt wird: wie am Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS) Forschungsdokumentation auf Wissenschaftskommunikation trifft; wie die Architektur des VIVOs an der Universität Osnabrück für verbesserte Systemmigrationweiterentwickelt, Datenworkflows und verschiedene funktionale Erweiterungen wird; wie der Aufbau eines vernetzten Meta-CRIS für die Leibniz-Gemeinschaft auf Basis eines VIVO-Pilotsystems vorangetrieben wird; wie das HealthPartners Institute VIVO um Features zur Personalisierung der Informationsbedürfnisse der Forschenden und zur Sichtbarkeit von herausragenden Forschungsleistungenerweitert hat.

Der zweite Tag des Workshops begann praktisch mit einer Einführung in VIVO für Neueinsteiger:innen sowie einer Übersicht über Reporting-Funktionen. Die Teilnehmenden konnten Funktionen direkt in einem Demo-System ausprobieren.

Der erste Block von Vorträgen widmete sich übergeordneten Themen wie der Rolle von offenen Forschungsinformationen und speziell der Barcelona Declaration on Open Research Information für die VIVO-Community, aktuellen Entwicklungen rund um den KDSF – Standard für Forschungsinformationen in Deutschland sowie der Rolle persistenter Identifier (PIDs) in und für Forschungsinformationen.

Im weiteren Programm wurde ein weiter Bogen gespannt von bibliometrischer Forschung im GROBI-Projekt über innovative Ansätze zur Implementierung narrativer CVs bis hin zur Repräsentation von wissenschaftlichen Instrumenten in VIVO. Ergänzt wurde dies durch eine kleine Session mit Lightning Talks, in der beispielsweise das Open-Source-Tool Annif für die automatisierte Inhaltserschließung vorgestellt wurde. Abschließend standen aktuelle Entwicklungen der VIVO-Ontologie, die strategische und technische VIVO-Roadmap sowie technische Themen wie Containerisierung mit Docker und das modernisierte Rechte- und Rollenmanagement im Mittelpunkt.

Fazit

Der VIVO-Workshop 2025 zeigte wieder einmal eindrucksvoll die thematische Vielfalt der Community. Er bot Raum für Austausch, zum Lernen und für die gemeinsame Weiterentwicklung von VIVO als offenes Forschungsinformationssystem. Wir sehen uns beim 8. VIVO-Workshop 2026!

Zusammenfassung der Breakout-Sessions

Für die Breakoutsessions wurden die Teilnehmenden in vier Gruppen aufgeteilt, die sich der Reihe nach vier verschiedenen Fragestellungen widmeten. Die wichtigsten Ergebnisse sind im Folgenden stichpunktartig notiert:

1. Welche Themen beschäftigen Euch im FIS-Alltag?

An dieser Station wurden – unabhängig von der eingesetzten FIS-Software, dem Institutstyp oder dem aktuellen Grad der Umsetzung – wichtige Themen und drängende Probleme identifiziert werden. Dokumentiert wurden folgende Punkte:

  • Import und Altdatenmigration
  • Eingabemasken und Anpassen von Eingabefeldern
  • User-Management
    • Anlegen von Usern
    • Wer macht was?
    • Zuständigkeiten bei der Datenaufnahme
    • Level der Qualitätssicherung
  • Antragsbewilligungsquoten
  • Schnittstellen
  • Mapping von Daten
  • Datenqualität sichern
  • Akzeptanz
    • Policies in Institutionen
    • mögliche Unzufriedenheit mit Standards
    • kein Anspruch auf Vollständigkeit
  • Darstellung auf der Webseite
  • Reporting
  • Ressourcen bereitstellen

2. Was wünscht Ihr Euch in/für VIVO?

Diese Frage zielte darauf ab, Input für die Weiterentwicklung der VIVO-Entwicklungsroadmap zu liefern:

  • KI hilft beim Verschlagworten
  • Export aus Suchergebnissen
  • besseres Reportingtool (hohe Priorität)
  • Beispiele für Visualisierungen und Auswertungen
  • Firsttime/everytime-Konfigurationen
  • bessere UI & Design
  • Rest-API
  • Aktualisierung der KDSF-Ontologie
  • Sammlung von Best-Practice-Beispielen

3. Welche Klassifikationen sind für Euch im FIS-Kontext wichtig? Welche Entitätstypen sollten mit Klassifikationen erschlossen werden?

An dieser Station wurden relevante Klassifikationen für die klassifikatorische Erschließung von Forschungsinformationen identifiziert. Genannt wurden die Fächerklassifikationen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und von Destatis, die KDSF-Forschungsfeldklassifikation (KDSF-FFK) sowie die Österreichische Systematik der Wissenschaftszweige (ÖFOS). Zudem wurde die Gemeinsame Normdatei (GND) zur Verschlagwortung genannt. Darüber hinaus besteht der Wunsch nach Vokabularen, um Sachverhalte wie Academic Degrees, akzeptiert/publiziert, die Ebene der Drittmittelgeber, Typen von (hausinternen) Events, geographische Schwerpunkte oder den Projektstatus einheitlich zu erfassen. Als zentrale Entitätstypen, die mithilfe dieser Vokabulare erschlossen werden sollen, wurden Projekte, Publikationen, (externe) Organisationen, Forschungsdaten, Preise und Auszeichnungen, Personen und Aktivitäten in Lehre und Promotion genannt.

4. Welche lokalen Ontologien habt Ihr?

Diese Station zielte darauf ab, lokale Ontologie-Entwicklungen zu erheben und Potentiale der Zusammenarbeit auf nationaler und internationaler Ebene zu identifizieren. Folgende lokale Ontologien wurden genannt:

  • Patente
  • Equipment
  • Graphische Objekte
  • Medienbeiträge
  • Attribute Based Access Control
  • Anträge/Förderlinien
  • Vitro Search Ontology
  • Personenrollen in Projekten, Gremien und Events

Um eine verbesserte Zusammenarbeit innerhalb der VIVO-Community zu ermöglichen, wurde vorgeschlagen, öffentliche Register von Ontologie-Erweiterungen zu pflegen und für stabilere Anpassungsmöglichkeiten der VIVO Ontology nach Updates zu sorgen.

An dieser Station wurden relevante Klassifikationen für die klassifikatorische Erschließung von Forschungsinformationen identifiziert. Genannt wurden die Fächerklassifikationen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und von Destatis, die KDSF-Forschungsfeldklassifikation (KDSF-FFK) sowie die Österreichische Systematik der Wissenschaftszweige (ÖFOS). Zudem wurde die Gemeinsame Normdatei (GND) zur Verschlagwortung genannt. Darüber hinaus besteht der Wunsch nach Vokabularen, um Sachverhalte wie Academic Degrees, akzeptiert/publiziert, die Ebene der Drittmittelgeber, Typen von (hausinternen) Events, geographische Schwerpunkte oder den Projektstatus einheitlich zu erfassen. Als zentrale Entitätstypen, die mithilfe dieser Vokabulare erschlossen werden sollen, wurden Projekte, Publikationen, (externe) Organisationen, Forschungsdaten, Preise und Auszeichnungen, Personen und Aktivitäten in Lehre und Promotion genannt.

#Forschungsinformationen #LizenzCCBY40INT #OpenScienceLab #OpenSource #vivo #Workshop

Der Vorstoß für offene Forschungsinformationen ist ein äußerst wichtiger Schritt zu mehr Fairness und Transparenz in der Wissenschaft 👏 Solange wichtige Forschungsdaten nicht frei verfügbar sind, kann es keine wirklich gerechte Bewertung von Forschungsleistungen geben. #forschungsinformationen #FIS #CRIS #Forschung

https://www.laborjournal.de/editorials/3000.php

Barcelona-Erklärung soll Open Science zur Norm machen

Über 40 Forschungsorganisationen haben sich mit der Barcelona-Erklärung zu offenen Forschungsinformationen bekannt. Sie verpflichten sich, den Übergang von geschlossenen zu offenen Forschungsda ...

Laborjournal

📆 Save-the-Date:
Die #KFiD lädt im November zu einer Online-Tagung zum Thema datenschutzrechtlicher Herausforderungen im Forschungsinformationsmanagement ein. Anmeldungen sind bereits jetzt unter 📩 [email protected] möglich.

#KDSF #DGSVO #Forschungsinformationen #Forschungsinformationssysteme

Koordination Forschungsinformationssystem (m/w/d), PM 1075-2025 | Bewerbungsportal Hochschule Hannover

Online-Bewerbung

Forschungsdaten oder Forschungsinformationen: Was ist der Unterschied? - TIB-Blog

Es gibt vielerlei Begriffe, die ähnlich klingen, aber unterschiedliche Bedeutungen haben: Effektivität und Effizienz. Sympathie und Empathie. In Diskursen der Informationswissenschaften, zur Digitalisierung der Wissenschaft und aktuell im Zusammenhang mit der Barcelona Declaration on Open Research Information taucht regelmäßig ein anderes Begriffspaar auf, das ebenfalls ähnlich klingt, aber doch unterschiedliche Bedeutungen hat: Forschungsdaten und Forschungsinformationen.

TIB-Blog

#KnowledgeMove, die neue Transferkonferenz für Vordenker:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, feiert am 19. Juni in Hannover Premiere.
@soeren_auer wird dort in seinem Vortrag „Transfer von #Forschungsinformationen mit dem @orkg zeigen, wie mit dem #ORKG Forschungsergebnisse strukturierter aufbereitet und leichter zugänglich gemacht werden können sowie der #Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Praxis beschleunigt werden kann.

Mehr dazu: https://www.tib.eu/de/termine/detail/prof-dr-soeren-auer-mit-vortrag-auf-der-transferkonferenz-knowledgemove-in-hannover

Prof. Dr. Sören Auer mit Vortrag auf der Transferkonferenz KnowledgeMove in Hannover

Vortrag: Transfer von Forschungsinformationen mit dem Open Research Knowledge

Die Deutsche Initiative für Netzwerkinformation (DINI e.V.) hat am 03.04.2025 die „Barcelona Declaration on Open Research Information“ unterzeichnet. Sie unterstützt damit das Bemühen um offene Forschungsinformationen.

Mehr dazu in der Pressemitteilung https://dini.de/nachrichten/nachricht/news/dini-pressemitteilung-nr-01-2025-fuer-mehr-transparenz-in-der-wissenschaft-dini-unterzeichnet-barcelona-declaration-on-open-research-information

#Forschungsinformationen #DINI #FIS #CRIS #open

DINI-Pressemitteilung Nr. 01/2025: Für mehr Transparenz in der Wissenschaft - DINI unterzeichnet „Barcelona Declaration on Open Research Information“

Unser Partnerprojekt #KidRewi (Kulturwandel in der Rechtswissenschaft) lädt ein zum #Workshop „Forschungsinformationen in der Rechtswissenschaft“. Hier könnt ihr euch mit Kolleg*innen und Expert*innen aus #Hochschulbibliotheken und anderen Institutionen auszutauschen und Perspektiven zu zentralen Themen der rechtswissenschaftlichen #Dateninfrastruktur diskutieren.

📅 7. November 2024
🕔 10.00 bis 12.00 Uhr (online)
🔗 Anmeldung: https://terminplaner6.dfn.de/b/f47069eb16089169523fdb1b81a9336d-884135

Schwerpunkte:
• Datenbewusstsein in der #Rechtswissenschaft
• Integration rechtswissenschaftlicher #Datenquellen
• Bibliometrische Analysen in der Rechtswissenschaft

Zielgruppe:
Personen aus #Bibliotheken und Institutionen mit juristischem Schwerpunkt sowie interessierte Partner, die Einblicke in die gegenwärtige Praxis im Umgang mit rechtswissenschaftlichen #Forschungsinformationen geben möchten.

#OpenAccess #Bibliometrie #Publikationskultur #DigitalWorkshop #Forschung

https://openrewi.org/kidrewi/

Anmeldung: Stand von Forschungsinformationen in der Rechtswissenschaft | DFN-Terminplaner