Kurz vor der Verabschiedung im Nationalrat kam es noch zu wesentlichen Änderungen im Gesetz. So ist nun für neue Photovoltaik-Anlagen eine Begrenzung der Einspeiseleistung auf 70 Prozent vorgesehen. Netznutzungsentgelte in Höhe von 0,05 Cent pro Kilowattstunde wird es ab 2027 für alle neuen und bestehenden Photovoltaik-Anlagen ab 20 Kilowatt netzwirksamer Leistung geben.
Ich habe gemeinsam mit @FridaysForFutureAT das #ElWG analysiert:
Abgesehen von der fehlenden #Klimaneutralität großteils gute Ideen, die aber nicht fertig gedacht sind:
➡️ Sinnvolle Auflagen sind an die falschen Kriterien gebunden und erzeugen dadurch teure Fehlanreize.
➡️ #Spitzenkappung ist das radikalste Mittel gegen #Netzengpässe. Es fehlen Anreize, die Engpässe von vorn herein vermeiden.
Mehr Details im 🧵 (1/3)
BTW: Unsere Stellungnahme kann auch unterstützt werden:
https://www.parlament.gv.at/gegenstand/XXVIII/SNME/1046/
@c_ozwei Die Info der WienEnergie ist irreführend. Es sind alleine 2024 70.000 Batteriespeicher NEU installiert worden: https://energie.gv.at/energiewende/wie-schreitet-der-ausbau-von-erneuerbaren-energien-in-oesterreich-voran
Gute Nachricht ist das aber nicht wirklich. Der Großteil dieser Speicher wird nicht systemdienlich betrieben. Statt dessen verbrauchen die Speicher Energie:
StandBy-Verbrauch: ca. 100 MWh/Tag
Ladeverluste: 100-200 MWh/Tag
In Summe schaden die Batterien derzeit mehr als sie nutzen. Wichtige Maßnahmen, das zu drehen, fehlen im #ElWG leider auch wieder.
➡️ Das Mindeste sollte sein, dass eine sinnvolle Einstellung der Batterie Teil der #Förderbedingungen ist!
➡️ Auch das unangenehme Thema "nachträgliche Umstellung des Bestands" wird man angehen müssen. Das könnte z.B. über das #ElWG gemacht werden.
Zum Glück haben auch die Batteriebesitzerinnen einen Vorteil: Geringere Ladeverluste heißt natürlich höherer Ertrag.
Man fragt sich: Warum wählen Hersteller eine Standardeinstellung, die in kaum einem Szenario sinnvoll ist? 🤔 3/4