Extreme Klimafolgen unterschätzt?

Übersehenes Worst Case? Schon bei 2 Grad Erwärmung könnten einige #Klimafolgen erheblich schlimmer ausfallen als bislang prognostiziert, wie neue Analysen enthüllten. Demnach könnten #Dürren, #Starkregen und #Feuerwetter in einigen Regionen dann so heftig ausfallen wie eigentlich erst für drei oder vier Grad Erwärmung erwartet. Der Grund dafür: Gängige Prognosen beruhen meist auf Mittelwerten mehrerer Modelle. Dies kann aber die wahre Spannbreite der Prognosen kaschieren.

Wie erwartet lieferten die Klimamodelle ein breit gefächertes Spektrum von Prognosen. Dabei lagen einzelne Vorhersagen für die drei betrachteten #Wetterextreme und Regionen jeweils deutlich über den Mittelwerten. Das bedeutet: Wenn sie zutreffen, könnten die #Klimafolgen für #Ballungsräume, #Anbaugebiete und #Wälder schon bei 2 Grad Erwärmung extremer ausfallen als bislang für 3 bis 4 Grad prognostiziert.

Konkret heißt dies beispielsweise, dass die wichtigen Anbauregionen für #Mais, #Weizen, #Soja und #Reis schon bei 2 Grad Erwärmung bis zu 50 % mehr #Dürren erleben könnten. „10 der 42 untersuchten Modelle liefern bei zwei Grad Ergebnisse, die deutlich über dem Modellmittel bei 4 Grad Erwärmung liegen“, berichtet Bevacqua. Sollten diese Modelle Recht behalten, wären die Folgen für die #Ernährungssicherheit, globale #Lieferketten und internationale #Märkte erheblich.

https://www.scinexx.de/news/geowissen/extreme-klimafolgen-unterschaetzt/

#Klimawissenschaft
#Klimakatastrophe
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Extreme Klimafolgen unterschätzt?

Übersehenes Worst Case? Schon bei zwei Grad Erwärmung könnten einige Klimafolgen erheblich schlimmer ausfallen als bislang prognostiziert, wie neue

scinexx | Das Wissensmagazin

Der #Klimawandel begünstigt #Dürren und schädigt den #Orangenanbau, etwa in Italien und Spanien.

In Spanien gingen die Niederschläge seit den 1990er-Jahren um fast 20% zurück. #Extremniederschläge führen vereinzelt zu verheerenden #Überschwemmungen und verschmutzen #Anbaugebiete mit Giftstoffen.

Insgesamt führt das seit Jahren zu einem starken Ansteg der #Börsenpreise für #Orangensaft. Inzwischen liegt der Börsenpreis bei über 500 US-Cent pro amerikanischem Pfund (1 lb. = 0,45 kg).