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#RoteHilfe #PolitischeGefangene #18März #Solidarität
Literarischer #18März
"Trust that man in nothing who has not a conscience in everything.“
#LaurenceSterne #TheLifeAndOpinionsOfTristramShandy Tod 1768
💌 💌 Briefe schreiben in den Knast -in Kassel 💌 💌
Aktuell sitzen so viele Antifaschist*innen im Knast, wie schon lange nicht mehr. Wir wollen unsere Genoss*innen im Knast nicht alleine lassen.
Briefe schreiben ist ein einfaches und effektives Mittel, um die soziale Isolation im Knastalltag zu durchbrechen. Sie bringen Abwechslung, ermöglichen Gespräche und zeigen, das wir unsere Genoss*innen nicht vergessen haben. Briefe geben Mut, sich nicht unterkriegen zu lassen.
Für die Menschen außerhalb der Knäste ist es oft nicht leicht, mit dem Schreiben zu beginnen und eine Brieffreund*innenschaft aufzubauen. Wie fange ich am besten an? Was kann ich schreiben und was lieber nicht? Kann ich auch von schönen Ereignissen schreiben? All das sind Fragen, über die wir gemeinsam ins Gespräch kommen wollen.
Es wird einen zweiteiligen Workshop geben: im ersten Teil gebe ich einen kurzen Input zum Thema „Briefe schreiben“.
Danach ist Raum für Fragen. Im Anschluss daran wollen wir gemeinsam Briefe und Postkarten schreiben.
Materialien und Adressen gibt es ausreichend vor Ort. Wenn ihr besonders schöne Postkarten oder Briefpapier habt, bringt das natürlich gerne auch noch mit.
Wann: Montag, 16. März, 18 Uhr
Wo: Kassel, Kollektivcafé Kurbad, Sternstraße 20
https://rotehilfekassel.noblogs.org/post/2026/01/21/jenseits-von-strafe/
#kassel #rotehilfe #solikreis #solikreiskassel #briefe #briefegegendasvergessen #post #postkarte #gefangener #gefangene #solidariat #antifa #antifaschismus #tagderpolitischengefangenen #hessen #nordhessen #montag #märz #18marz #mittwoch #schwalmstadt #schwalmeder
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Freiheit für alle politischen Gefangenen – gemeinsam gegen ihre Repressionen!
Demo zum #TagderpolitischenGefangenen:
Mi. 18.03.2026 | 18h Platz der Matrosen #Kiel
"Am #18März begehen wir als Linke seit über 100 Jahren den Tag der politischen Gefangenen. Dieser Tag hat in den letzten Jahren auch in der BRD an Bedeutung gewonnen. In Zeiten der Krise erleben wir eine massive Militarisierung der Polizei, einen Ausbau der Überwachungsorgane, Gesetzesverschärfungen und zunehmende Hetze gegen politische Kräfte, die sich der autoritären Formierung der bürgerlichen Gesellschaft in den Weg stellen. Immer mehr Aktivist*innen sehen sich von Repressionen bis hin zu Knast bedroht.
Im Februar dieses Jahres wurde die antifaschistische Aktivist*in Maja in Budapest nach einem monatelangen Schauprozess wegen der Beteiligung an Aktionen gegen den Neonazi-Großaufmarsch „Tag der Ehre“ zu 8 Jahren Haft verurteilt. Majas Urteil ist aber nur ein besonders drastischer Höhepunkt der Kriminalisierung antifaschistischer Politik. Vor wenigen Wochen begann in Düsseldorf der Prozess im „Budapest-Komplex“ gegen Paula, Nele, Emi, Moritz, Clara und Luca. Bereits im letzten Jahr wurde Hanna aus Nürnberg zu 5 Jahren Haft verurteilt.
#Kiel #1803 #Repression #FreeAllAntifas
Der 18. März 1848, ein Samstag, war ein warmer Vorfrühlingstag. Am Morgen konnten die Bewohnerinnen und Bewohner Berlins in der Presse und auf Bekanntmachungen des Magistrats, der Stadtregierung, sensationelle Nachrichten lesen. König Friedrich Wilhe
18. März: Freiheit für alle politischen Gefangenen!
Der 18. März als internationaler Kampftag für die Freilassung aller politischen Gefangenen knüpft an eine lange Tradition der revolutionären #ArbeiterInnenbewegung an.
Am 18.3.1848 stand das sich gerade entwickelnde #Proletariat auf den #Barrikaden, 23 Jahre später, am 18.3.1871, kam es zum ersten Mal zu einer breit in der verarmten Bevölkerung verankerten Zerschlagung parlamentarisch-monarchistischer #Machtstrukturen durch die proletarische Klasse. An diesem Tag griffen die# Pariser #Arbeiterinnen und #Arbeiter zu den Waffen und schufen für einen kurzen Zeitraum eine selbstverwaltete Gesellschaft ohne #Ausbeutung und #Unterdrückung, die als Pariser #Commune bekannt wurde. Nach nur 71 Tagen wurde der Versuch, sich von den Fesseln der Herrschaft zu befreien, brutal niedergeschlagen.
Die militärisch hochgerüstete Reaktion übte nach ihrem Sieg über die Kommunard_innen blutige Rache. Mehr als 20.000 Männer und Frauen wurden getötet, über 13.000 Menschen zu meist lebenslänglichen #Haftstrafen verurteilt. Doch im kollektiven Gedächtnis der #sozialistischen, #kommunistischen und #anarchistischen Bewegungen blieb die Commune nicht in erster Linie als Niederlage haften, sondern als die Geschichte eines gemeinsamen Aufbruchs. Bis in die zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts hinein galt der 18. März als „Tag der Commune“.
1923 erklärte die ein Jahr zuvor gegründete Internationale Rote Hilfe (RHI) den Tag zum „Internationalen Tag der Hilfe für die politischen Gefangenen“. Der Faschismus jedoch sollte dieser Tradition ein Ende setzen.
1996 initiierte der „Förderverein Libertad! für internationale Kommunikation und Solidarität“ zusammen mit der Roten Hilfe e.V. zum ersten Mal wieder einen #Aktionstag für die #Freiheit der politischen #Gefangenen. Seitdem werden an diesem Tag vielfältige Aktionen und Veranstaltungen durchgeführt; die @RoteHilfe versucht mit der jährlichen Sonderausgabe zum 18. März, den politischen Gefangenen eine Stimme zu verleihen sowie den verschiedenen Solidaritäts- und #Antirepressionsinitiativen eine Plattform zu bieten, um die Themen „Staatliche Repression“ und „Politische Gefangene“ ins Bewusstsein zu rufen.
Mehr dazu im Blogbeitrag
#Solidarität #18März #TagDerPolitischenGefangenen #FreeAllPolitiscalPrisoners #FreeThemAll