So fühlt es sich also an, Mal bei einem planmäßigen Halt am Bahnsteig durchzufahren.
Metronom. Fertiger Tf-Quereinsteiger.
Fahrplanbüro @DB (a.D.)
| Ruhepol | Sieg |
| Lieblingsspiel | Dominion |
| Burg | Blaustein |
| Ruhepol | Sieg |
| Lieblingsspiel | Dominion |
| Burg | Blaustein |
In Poznań angekommen wird die Stunde noch zum Essen genutzt. Goldrichtig, denn der EC nach Deutschland zurück verkehrt leider ohne gastronomisches Angebot.
Ausreserviert ist er auch fast, zum Glück hab ich einen Platz und einen über die Grenze reserviert.
Mit kitsch-orangefarbenen Sonnenuntergang geht es nun zurück nach Hause. Ich hoffe es läuft und die Kartoffelkontrolle macht nicht zu große Umstände. Angeblich sind die +10 ab Frankfurt bis Berlin wieder drin.
Schauen wir mal.
In Zawiercie verlasse ich den IC und Nyme, sein Zug steht noch erstaunlich lang vor halt zeigendem Signal, sodass der Regio von KS, den ich folgend nehme noch umgelegt werden muss.
Durch ordentlich Eisenbahnclusterfuck geht es nach Jaworzno Szczakowa, immerhin ist KS (noch recht frisch) in Interrail inkludiert. Dort gibt es einen geöffneten Kiosk, in dem ich ein Getränk für die kommende Fahrt erwerbe.
Diese ist im TLK Kozice, und das ist lang.
Es geht zunächst wieder ein Stück zurück, dann halten wir uns links und fahren über Częstochowa Stradom und Wieluń weiter.
Ab Wieluń ist das TLK-Zugpaar der einzige Verkehr. Nach dem Halt am Bahnsteig wird in Wieluń Dąbrowa der Gegenzug gekreuzt.
Mit einem Zwischenhalt geht es an ansonsten aufgelassenen Halten weiter.
Der Zug soll ausreserviert sein, es ist aber erstaunlich viel frei.
In Warschau angekommen heißt es erstmal Bahnhof wechseln, von diesem hier kommen wir nicht gut weiter.
Zum Glück erreichen wir mit wenig Umstiegszeit eine S-Bahn nach Zachodnia. Interrail wird nicht anerkannt, aber eine 20-Minuten-Einzelfahrt reicht aus. Dort ist der Bahnhof schon komplett modernisiert, inklusive einer Unterführung zu dem außen liegenden Bahnsteig 9, auf dem die S-Bahn ankam.
Travellater würden sich in jener aber auch gut machen.
Im Ungarischen Speisewagen des IC Batory gibt es dann (endlich) Frühstück.
Guten Morgen aus Polen.
Relativ spontan erwarb ich einen One-Country-Interrailpass und machte mich auf den Weg gestern. Jener Tag kann bei @NymeHess nachgelesen werden.
Heute müssen sich unsere Wege irgendwann trennen, ich fahre schon wieder heim. Bis dahin kann man aber noch etwas Zeit in diesem Land verbringen. Woanders fahren macht doch einfach mehr Spaß.
Aus dem recht neu anmutenden Tiefbahnhof Fabryczna mit 4 Bahnsteigen (jeder Tiefbahnhof hat offenbar 4 Bahnsteige) geht es zuerst mit einem Flirt raus aus der Stadt, ehe dann in Koluszki in eine (reservierungspflichtigen) Dart nach Warschau umgestiegen wird. Wir sind die einzigen Einsteiger.
Nur dieses Wochenende werden einige Züge über die Güterstrecke bis nach Warszawa Gdańska umgeleitet. Sehr cool.