@Ayoun76 @peterjelinek
Grundsätzlich kann ich dem Ansatz, dass Menschen aus den Folgen ihres Handelns lernen (können) sollten, viel abgewinnen.
In diesem aktuellen Fall bleibt aber fraglich, ob Handeln (zum Beispiel wählen) und Folge (zum Beispiel meine Freiheiten werden verkleinert) als zusammenhängend wahrgenommen werden, da einige vermittelnde Instanzen und Zeit dazwischen liegen.
Und: Ist es akzeptabel, dass mich diese Konsequenzen in gleichem Maße treffen, obwohl ich anders gehandelt habe? Was soll ich dann daraus lernen? Im schlimmsten Fall lerne ich doch, dass meine Handlungen wirkungslos waren.
"Konditionierung über 'fühlen' " halte ich deswegen für eine nicht passende Sichtweise bzw. für keinen erfolgversprechenden Ansatz.
#trumpism #afdverbot