Okay, hab ja die Wahlprogramme analysieren wollen, es ist jetzt doch ein Rant geworden. Seufz. Aber versprochen ist versprochen, und nächstes Mal geht's wieder um was Schönes.
Die Durchsetzung eines Unionsantrags zur Migration im Bundestag mit Stimmen der AfD führt bei Holocaust-Überlebenden zu Protesten. Der 99-jährige Albrecht Weinberg aus Leer in Ostfriesland will gemeinsam mit dem Mannheimer Unesco-Künstler Luigi Toscano sein Bundesverdienstkreuz zurückgeben. Er prophezeit CDU-Chef Merz weiteren Widerstand.
Eine Idee, woran man eine Wahlentscheidung am 23. Februar 2025 festmachen könnte ...
Rechtsextreme haben jahrelang mit über 700 Fake-Accounts versucht, die deutschsprachige Wikipedia zu unterwandern.
@daniellaufer und ich haben recherchiert. Das Ergebnis hört ihr jetzt in unserem Doku-Podcast „Sockenpuppenzoo“. https://www.ardaudiothek.de/sendung/sockenpuppenzoo-angriff-auf-wikipedia/13996869/
Wikipedia ist die vielleicht wichtigste Webseite unserer Demokratie. Eine Internet-Utopie, wo jede und jeder freien Zugang zu Wissen hat. Und sogar selbst mitschreiben darf. Doch das System ist fragil. Rechtsextreme haben die Offenheit Wikipedias genutzt, um Informationen und Diskurse unerkannt zu manipulieren. Mutmaßlich schrieben sie mithilfe von hunderten von Fake Account Artikel zur deutschen Geschichte um, erfanden Fakten, relativierten den Holocaust – bis sich ihnen eine Handvoll Wikipedianer*innen mutig entgegenstellte. Ob die Täter wirklich gestoppt wurden, ist bis heute nicht klar. Die Investigativjournalisten Christoph Schattleitner und Daniel Laufer nehmen im Podcast Sockenpuppenzoo die Spur auf und fragen: Was sind das für Menschen, die hinter diesem Angriff stecken? Und können wir Wikipedia heute wirklich noch vertrauen? Ihre Recherche führt sie von den dunkelsten Ecken des Internets zu holzvertäfelten Burschenschaftskellern bis in die Kaderschmiede der Bundeswehr.
Was Kim Frank mit der ECHT-Doku (eher Coming-of-Age-Filme) gelungen ist, ist schlichtweg ein Meisterwerk. 250 Stunden Videomaterial von damals zu haben ist ein Goldschatz, den er veredelt hat. Egal, wie man zu der Band stand, die Filme muss man gesehen haben.
Sie zeigen Jugend, Freundschaft, Fehler, Enttäuschungen, Chancen und viel gute Zeit, die man in seiner Jugend (hoffentlich) hatte.
Und eben auch das Leben Ende der 90er.

Kim Frank erzählt die Geschichte seiner Band „Echt“ („Du trägst keine Liebe in dir“, „Weinst du“, „Junimond“). Aus über 240 Stunden privaten Aufnahmen zeigt er die fünf Freunde beim Erwachsenwerden als Popstars Ende der 90er Jahre. Eine intime Coming-of-Age-Trilogie.