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Softwareschmied aus Heidelberg
Interessen / Tröt-ThemenIT, Netzpolitik, (Anti-)Schwurbel, random Fakten/Recherche, (schlechte) Wortwitze, Teilhabe/Behinderung, Klimaschutz, nachhaltige Mobilität, …
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Reiche: Der Absatz von modernen Heizungen ist eingebrochen."

Damit meint sie Gas- und Ölheizungen, denn Wärmepumpen boomen und es ist unglaublich, wie offen sie hier ihre Lobbyinteressen offenlegt.

Angesichts der eneuten fossilen Preissteigerungen ist das alles nur noch verrückt, was sie erzählt.

Ihr wollt live erleben wie das korrupte System der Spitzenverdiener funktioniert?

#Volkswagen macht es gerade vor. Die Arbeitnehmer müssen auf Grund von Sparmaßnahmen auf Zusatzzahlungen verzichten, die Vorstände „finden“ zufällig aber dann doch 6!!! Milliarden Euro irgendwo und können sich deshalb volle Boni auszahlen.

VW Zeit hier wunderschön, dass Arbeitnehmer am Ende dann doch nur eine Kostenstelle sind und nur die eh schon komplett überbezahlten „Verantwortungsträger“, die VW erst in die Krise geführt haben, viel Geld für vollkommenes Versagen bekommen.

Das Land Niedersachsen hat ja einiges mitzureden bei VW und sollte nun schauen, dass die Boni gestrichen werden und das Geld lieber in den Umbau des Konzerns fließt.

Ansonsten machen sich das Land und die Vorstände absolut unglaubwürdig und sollten aus Sicht der Angestellten und Bürger jegliches entgegengebrachte Vertrauen verlieren. (1/2)

Wenn 24 % die AfD wählen würden, eine Partei, die verfassungsfeindliche Politik machen möchte, versuchen die großen Parteien alle, ihr entgegenzukommen. Aber wenn 53 % der Deutschen die Partei verbieten wollen würden, dann wird blockiert, denn das wäre ja angeblich schlecht für die Demokratie.

In USA existieren lange Listen von Büchern, die in Bibliotheken verboten werden. Macht Euch ein eigenes Bild! Zur Woche der Meinungsfreiheit findet Ihr ab heute in der AGB im Eingangsregal Bücher, die in einem oder mehreren Staaten in den USA aus (Schul-)Bibliotheken entfernt wurden.

Viele Titel sind für Kinder und Jugendliche geschrieben und haben Themen wie Sexualität, Identität, Rassismus oder psychische Krankheiten als Thema.

#meinungsfreiheit #empfehlung #bücherliebe #usa

BILD verbreitet das Bild von "faulen Arbeitslosen" – trotz starker Kritik. Jetzt rügt der #Presserat die BILD öffentlich wegen irreführender und stigmatisierender Berichterstattung über #Bürgergeld-Beziehende. Die Fakten: @martinruecker https://www.riffreporter.de/de/gesellschaft/presserat-ruege-bild-zeitung-buergergeld-berichterstattung-stigmatisierung
„Massive Irreführung“: Bild kassiert Rüge für stigmatisierende Bürgergeld-Berichte

In mehreren Artikeln weckte Bild den Eindruck, die Mehrheit der Bürgergeld-Beziehenden sei grundsätzlich arbeitsfähig, aber faul. Auch nach öffentlicher Kritik machte die Redaktion einfach weiter – und kassierte dafür nun eine Rüge vom Deutschen Presserat.

RiffReporter
Der gute Martin Tschirsich, der @SaatChris und ich haben mal wieder der gematik helfen müssen. Jo. https://www.gematik.de/newsroom/news-detail/aktuelles-epa-sicherheitsluecke-geschlossen #epa
Aktuelles | ePA-Sicherheitslücke geschlossen | gematik

In eigener Sache:
Ich habe eine anonyme Todesdrohung erhalten.

FYI: https://bit.ly/Bedrohungen

Bedrohungen

Oliver von Dobrowolski

Achtung, langer Text

Stromausfall in Spanien – Eine Analyse

Solarenergie kommt als Gleichstrom aus den Solarpanels. Das bedeutet, sie muss in Wechselstrom umgewandelt werden. Diese Aufgabe übernimmt ein sogenannter Inverter.

Inverter müssen sich dabei auf das Stromnetz aufsynchronisieren, das heißt, sie erzeugen exakt die Frequenz, die das Netz vorgibt. Gibt es kein externes Netz, ist das nicht möglich – die Inverter wechseln dann in den sogenannten Inselmodus und erzeugen Strom nur für den lokalen Gebrauch. Wenn meine PV-Anlage beispielsweise keinen Netzstrom hat, kann sie das Haus nicht versorgen, aber Strom über zwei Notstrom-Steckdosen bereitstellen.

Die Frequenz im Netz beträgt in der Regel 50 Hertz. Diese schwankt jedoch – mal etwas mehr, mal weniger. Aus physikalisch-technischen Gründen steigt die Frequenz, wenn zu viel Strom das ist, also zu wenig Strom verbraucht wird, und sinkt, wenn zu viel verbraucht wird.

Um das Netz zu schützen, verfügen Inverter über einen Notabschalt-Mechanismus: Steigt die Frequenz über eine festgelegte Grenze (meines Wissens bei 50,2 Hertz), wechseln sie ebenfalls in den Inselmodus.

Der spanische Energiemix ist ungewöhnlich: viel Kernenergie und viel erneuerbare Energie. Ein Großteil der erneuerbaren Energie stammt wiederum aus der Solarenergie – logisch bei dem Klima.

Kernenergie hat zwei wesentliche Eigenschaften: Zum einen sind Lastwechsel nur sehr langsam möglich, zum anderen produziert ein Kernkraftwerk auch bei Teillast nahezu dieselben Kosten wie bei Volllast. Das bedeutet, man möchte diese Kraftwerke möglichst konstant mit voller Leistung betreiben.

Am Montag ergab sich nun eine besondere Situation: viel Sonne, guter Wind. Schon ab 9 Uhr konnte der gesamte Energiebedarf Spaniens durch Kern- und erneuerbare Energien gedeckt werden. Es wurde sogar mehr Strom erzeugt als benötigt, sodass man begann, so viel wie möglich zu exportieren. Alles, was sich einfach abschalten ließ, wurde abgeschaltet – aber die Kernkraftwerke wollte man aus den oben genannten Gründen nicht drosseln.

Dann geschahen zwei Dinge: Eine Leitung nach Frankreich fiel aufgrund eines Feuers aus, und auf einer anderen Leitung kam es wetterbedingt zu Resonanzen.

Bis hierhin ist das alles belegbar – nun folgt die Spekulation:

Diese Instabilitäten führten dazu, dass der Strom nicht mehr ausreichend abfloss. Die Frequenz im Netz stieg an – und überschritt die kritische Grenze von 50,2 Hz. Viele Solaranlagen schalteten deshalb in den Inselmodus. Zu diesem Zeitpunkt machten sie fast 15 GW Leistung aus, knapp 60 % der Gesamtenergie – und waren schlagartig weg.

Plötzlich fehlten zwei Drittel der Energie. Weder Windkraft noch Kernenergie oder Speicher konnten das auffangen – im Gegenteil. Um Schäden zu vermeiden, gingen auch die Kernkraftwerke in eine Notabschaltung. Das ist besonders problematisch – dazu später mehr. Innerhalb von Sekunden brach das gesamte Netz zusammen. Die Solaranlagen waren bereit, konnten sich aber auf kein Netz mehr synchronisieren.

Alles war dunkel. Auch Portugal und Südfrankreich wurden vom Netz genommen, da sie bis dahin vom spanischen Export profitiert hatten. Das europäische Stromnetz reagierte und warf Spanien aus dem Verbund. In Südfrankreich konnte das Netz dank eigener Reservekapazitäten und Hilfe anderer Länder schnell wiederhergestellt werden. In meiner Heimautomatisierung konnte ich beobachten, wie die Frequenz dort kurz abfiel, bevor die eigene Leistung hochgeregelt wurde.

Portugal traf es härter: Das Land verfügt nicht über die Reserven Frankreichs und ist zudem deutlich kleiner. Von außen konnte niemand helfen – Spanien ist der einzige Nachbar.

Neustart des Netzes – warum das so schwierig ist

Ein solches Netz wieder hochzufahren ist kompliziert – aus zwei Gründen:

  • Erzeugung und Verbrauch müssen stets im Gleichgewicht bleiben. Andernfalls droht erneut ein Zusammenbruch.
  • Kernkraftwerke lassen sich nicht sofort wieder hochfahren. Nach einer Abschaltung leiden sie unter anderem an einer sogenannten Xenonvergiftung (eines der Probleme beim Reaktorunfall von Tschernobyl), die erst abgebaut werden muss. Deshalb sind sie auch zwei Tage später noch offline.

Die Lösung besteht darin, das große Netz in viele kleine Abschnitte zu unterteilen. Für jedes Teilnetz wird zuerst Kapazität aufgebaut, dann wird es ans Netz genommen – und so weiter. Das dauert Stunden. In der Zwischenzeit zieht die Sonne weiter, und selbst wenn die Solaranlagen wieder ans Netz angeschlossen werden, liefern sie längst nicht mehr so viel wie zuvor – und ab etwa 20 Uhr gar keinen Strom mehr.

Spanien brauchte also Hilfe aus dem Ausland. Man verband das Land schrittweise wieder mit dem europäischen Netz – zunächst nur mit kleinen Teilregionen. Ohne diese Hilfe wäre Spanien vermutlich noch immer ohne Strom. Der Strom kam daher zuerst in grenznahen Regionen wie Barcelona zurück, während Portugal am längsten unter dem Ausfall litt.

Anmerkungen

  • Für die Größe des Incidents war die Behebung insgesamt schneller als ich erwartet hatte. In San Sebastian war nach 2h wieder Strom (zum Vergleich: Es gab in Wismar und Umgebung letztes Jahr 45min Stromausfall, weil ein Umspannwerk gewackelt hatte) und nach 23h in Portugal. Ich hatte mit 1-2 Tagem gerechnet.
  • Es war der größte Stromausfall in Europa seit 40 Jahren. Wenn die Annahme stimmt, dass er durch Klima-Ereignisse mit ausgelöst wurde, ist eine Modernisierung des gesamten Stromnetzes für besseren Umgang mit Schwankungen unumgänglich. Dazu gehört auch die geforderte Einführung von Stromzonen in Deutschland.

Ich suche Kontakt zu jemandem aus #Koblenz. Wir sind in der letzten Maiwoche zum #wandern auf dem #Rheinsteig unterwegs. Wir suchen jemanden, bei dem wir für 7 Tage ein oder zwei Taschen unterstellen können. Wir reisen mit der Bahn an und sind dann 7 Tage mit dem Rucksack unterwegs. Wir würden gerne Wechselklamotten für die Rückreise deponieren.

Für weiterleiten und teilen wäre ich dankbar.

#followerpower

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#followerpower #contraste