Wird die Klimakrise plötzlich doch nicht so schlimm? Genau diesen Eindruck erweckt derzeit eine Kampagne, die mit verzerrten Darstellungen in die Irre führt.
Und wieder mit dabei: WELT-Redakteur Axel Bojanowki und die frühere CDU-Politikerin Kristina Schröder.
Das ist der Hintergrund: Es geht im Grunde um eine positive Entwicklung. Durch Klimapolitik, sinkende Kosten für erneuerbare Energien und den Rückgang der Kohlenutzung beruft sich der Weltklimarat (IPCC) schon länger nicht mehr auf ein früheres Extrem-Szenario.
Diese positive Entwicklung wird von rechtskonservativen Kreisen gezielt umgedeutet: Der Weltklimarat lag angeblich falsch, die Klimakrise sei doch nicht so schlimm. Und nun sei endlich klar, dass eine „Lobby“ sich absichtlich auf falsche Szenarien berufen habe, um Klimaschutz durchzudrücken.
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