fenomen 🇪🇺

@fenomen
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Wenn der Haferschleim zurückkehrt, wird er nicht sagen:
"Hallo, ich bin der Haferschleim."
Er wird sagen:
"Ich bin der Porridge. Und das ist meine Lebensabschnittsgefährtin, die Rhabarberschorle."

Nach über einem Jahr ist unser Versuch, ein Good-News-Medium aufzubauen, nicht das geworden, was wir uns erhofft haben.

Zu viel Aufwand, zu wenig Sichtbarkeit – und eine News-Konkurrenz, die alles schluckt.

Deswegen: Scheiß auf Google! Wir richten uns nach keinem Algorithmus mehr und schreiben nur noch, worauf wir Bock haben – mal frech, mal quatschig.

Auf ein Neues, gegen die Abhängigkeit großer Tech-Konzerne!

Schaut rum, macht mit: https://ohwhat.de/

#neuhier #Journalismus #Medien

ohwhat magazin

ohwhat, Magazin für Kuriositäten. Based in Leipzig, verstehen wir uns als medialer Safe Space für gesellschaftliche, kulturelle und alltägliche Absurditäten.

ohwhat magazin

Übrigens:
Muss wohl doch wieder ran und mir n #Job suchen, nach der durch Erbschaft ermöglichten Auszeit. Minirente ab Dezember reicht für gar nichts.
Bisher meist (u.a.)Busfahrer im Musikbiz (Nightliner), danach (wg. Pandemie) Linienbus.

#Job gesucht:
Also fahren, Auto, Bus, LKW (keine Sattelzüge) von AnachB. Überführung, Doppelfahrer(?) o.ä. auch europaweit, als Angestellter.
Oder im #3DDruck biz.
Würde ungern wieder Linie fahren müssen.
Bio auf Anfrage.

Wer weiss was?
#Getfedihired #Berlin

Die Abschaffung der Sommerzeit funktioniert wie Fusionskraftwerke: nur noch etwa fünf, zehn, maximal dreißig Jahre, dann müsste da irgendwie irgendwas gehen.

Wir wissen das seit knapp vierzig Jahren

Guten Morgen, ihr müden Tröten! 🕑🕒

Proletarier aller Länder, vereinigt euch!

Cartoon: Oli Hilbring

Ein leider wichtiges Statement von Jörg Kachelmann an alle, die seinen Fall für Pauschalisierungen missbrauchen:

Jörg ‪@realkachelmann.bsky.social‬ (@kachelmann)

"Gerade in dieser Jahreszeit ist es für mich schwierig, an 2010 zu denken und an den langen Kampf, bis die Schuld der Täterin zweifelsfrei festgestellt wurde

www.strafakte.de/strafprozess/schadensersatz-kachelmann-olg-frankfurt/

Für mich ist es bestürzend,

so oft meinen Namen unter Postings zu #Ulmen zu lesen und gegen meinen Willen als lebender Beleg dafür herzuhalten, dass es Falschbeschuldigungen gibt.

Ich lehne das ab und fordere Sie dazu auf, allen Frauen mit Respekt zu begegnen, die sexualisierte und andere Gewalt anzeigen. Es ist zwar für mich einerseits positiv, dass bei vielen Menschen angekommen ist, dass ich Opfer einer Falschbeschuldigung wurde.

Dass ich aber dadurch grundsätzlich und in jedem Fall zu einem argumentativen Hindernis gemacht werden soll, wenn Frauen Gewalterfahrungen anzeigen und diese unter einen Generalverdacht gestellt werden, dass es "womöglich wie beim Kachelmann" war, ist abseitig und falsch.

Meine Solidarität gilt immer den Opfern, wo sie auch immer sind. Was mir passiert ist, lässt sich nicht verallgemeinern. Lassen Sie mich raus.

Danke."

Original: https://bsky.app/profile/realkachelmann.bsky.social/post/3mhl4p24pdc2b

#CollienFernandes #ChristianUlmen #JörgKachelmann #Fernandes #Kachelmann #Unschuldsvermutung

Es ist schon schräg, in der Sache Christian Ulmen lese ich dauernd davon, dass unbedingt die Unschuldsvermutung gewahrt werden muss.
Wenn der Kanzler sich hin stellt und pauschal alle Menschen, die in den letzten Jahren (10? 100? 1000?) zugewandert sind als Ursache von Kriminalität darstellt, sind die gleichen Stimmen eher leise.

Gender Pain Gap: Warum Schmerzen bei Frauen nicht ernst genommen werden

Schmerz ist nicht neutral. Zumindest nicht im Gesundheitssystem.
Der sogenannte Gender Pain Gap beschreibt ein Problem, das seit Jahren bekannt ist: Frauen wird häufiger weniger geglaubt, ihre Schmerzen werden heruntergespielt, später behandelt, oder gar nicht erst ernst genommen. Was bei Männern als medizinisches Problem gilt, wird bei Frauen oft als „übertrieben“, „psychosomatisch" oder „hormonell“ abgetan.
Und das hat Konsequenzen.

Studien zeigen, dass Frauen länger auf Diagnosen warten, seltener Schmerzmittel in ausreichender Stärke bekommen und häufiger mit Symptomen allein gelassen werden. Besonders drastisch ist das bei Erkrankungen wie Endometriose, die Jahre braucht, um überhaupt erkannt zu werden, obwohl sie extrem schmerzhaft ist.
Aber das Problem ist nicht nur strukturell. Es ist konkret. Es passiert jeden Tag.

Ein besonders absurdes Beispiel ist der Umgang mit Eingriffen.
Das Einsetzen einer Spirale?
Oft ohne Betäubung.
Mit einer Zange wird der Muttermund, ein sehr empfindliches Gewebe, festgehalten und durchgebohrt.
Viele Frauen erleben dabei immense Schmerzen oder gar Ohnmacht. Beides wäre vermeidbar.
„Das ist nur kurz unangenehm.“ Nein. Es ist schmerzhaft.

Und dann hört man Sätze wie:
„Das geht nicht mit Betäubung.“
Doch. Es geht.
Ich hatte mehrere Lumbalpunktionen.
Ohne Betäubung. Jede einzelne mit Starken Schmerzen verbunden, die zum Teil immernoch anhalten.
Ein männlicher Freund von mir hatte denselben Eingriff - mit Betäubung.
Also was genau geht hier „nicht“?
Das Problem ist nicht die Medizin.
Das Problem ist, wem Schmerz zugetraut wird.

Die Realität ist:
Frauen wird systematisch weniger geglaubt.
Wenn ein Mann Schmerzen hat, wird gehandelt.
Wenn eine Frau Schmerzen hat, wird hinterfragt.
„Sind Sie vielleicht gestresst?“
„Haben Sie Ihre Tage?“
„Ist das nicht normal?“
Diese Fragen sind nicht neutral.
Sie verschieben Verantwortung. Weg von der Medizin – hin zur Patientin.
Und irgendwann fangen viele an, sich selbst nicht mehr zu glauben.

Das Problem zieht sich durch das ganze System:
• Herzinfarkte bei Frauen werden später erkannt, weil Symptome anders bewertet werden
• Frauen bekommen häufiger Beruhigungsmittel statt Schmerztherapie
• Forschung basiert oft auf männlichen Körpern
Das bedeutet: Medizin ist nicht für alle gleich gemacht.

Was genau heißt das konkret?
Es heißt, dass Menschen Schmerzen ertragen müssen, die vermeidbar wären.
Dass Eingriffe ohne ausreichende Betäubung durchgeführt werden.
Dass Leiden normalisiert wird.
Und dass Sätze wie: „Das ist halt so“
zu einer medizinischen Antwort werden.

Das ist weder Zufall noch Einzelfall.
Es ist ein System, das weiblichen Schmerz nicht ernst nimmt.
Und solange wir das akzeptieren, wird sich nichts ändern.

Aus der Reihe #GuteNachrichten
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Angenommen, am Anfang jeder Nachrichtensendung gäbe es 1:30 Faktenchecks zu populären Falschmeldungen. Wären die Menschen dann besser informiert oder würden alle "Lügenpresse!" schreien?