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Pronounshe/him | er/ihm
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Ohne Unabhängigkeit keine Freiheit! Aber wem erzähle ich das … Ihr seid ja schon im Fediverse. Aber da geht noch mehr!
Morgen ist der erste Digital Independence Day (DID)! An jedem ersten Sonntag im Monat wollen wir selbst aus einem Big-Tech-Gefängnis ausbrechen – und natürlich anderen dabei helfen. #DIDit #DUTgemacht

Hübsche, einfache Wechselrezepte gibt es z.B. hier:
https://di.day/category/rezepte/

Wer noch mehr Alternativen sucht, wird z.B. hier fündig:
https://european-alternatives.eu/

Aufnahme #39C3

Bin heute beim #39c3. 19:15 im Saal 1. Lese neue Geschichten aus der Känguru-Rebellion. Elon & Jeff on Mars kommen auch vor. Und am Ende wird der Digital Independence Day (#DIDit) ausgerufen. Man kann das sogar in diesem Internet gucken: https://streaming.media.ccc.de/39c3/one
One – 39C3: Power Cycles Streaming

Live streaming from the 39th Chaos Communication Congress

Die Polizei soll bald auch Gesichter-Suchmaschinen wie Clearview und Überwachungs-KI wie Palantir nutzen. Wir veröffentlichen das neue Sicherheitspaket des @bmi. Die Zivilgesellschaft kritisiert den erneuten Vorstoß für weitreichende Befugnisse. https://netzpolitik.org/2025/gesichtserkennung-und-ki-innenminister-dobrindt-plant-neues-sicherheitspaket/
Gesichtserkennung und KI: Innenminister Dobrindt plant neues Sicherheitspaket

Die Polizei soll bald auch Gesichter-Suchmaschinen wie Clearview und Überwachungs-KI wie Palantir nutzen. Wir veröffentlichen das neue Sicherheitspaket des Innenministeriums. Die Zivilgesellschaft kritisiert den erneuten Vorstoß für weitreichende Befugnisse.

netzpolitik.org
AfD-Verbot jetzt prüfen

Der Verfassungsschutz hat die AfD als gesichert rechtsextrem eingestuft. Jetzt muss Merz handeln und ein AfD-Verbot prüfen!

Achtung, langer Text

Stromausfall in Spanien – Eine Analyse

Solarenergie kommt als Gleichstrom aus den Solarpanels. Das bedeutet, sie muss in Wechselstrom umgewandelt werden. Diese Aufgabe übernimmt ein sogenannter Inverter.

Inverter müssen sich dabei auf das Stromnetz aufsynchronisieren, das heißt, sie erzeugen exakt die Frequenz, die das Netz vorgibt. Gibt es kein externes Netz, ist das nicht möglich – die Inverter wechseln dann in den sogenannten Inselmodus und erzeugen Strom nur für den lokalen Gebrauch. Wenn meine PV-Anlage beispielsweise keinen Netzstrom hat, kann sie das Haus nicht versorgen, aber Strom über zwei Notstrom-Steckdosen bereitstellen.

Die Frequenz im Netz beträgt in der Regel 50 Hertz. Diese schwankt jedoch – mal etwas mehr, mal weniger. Aus physikalisch-technischen Gründen steigt die Frequenz, wenn zu viel Strom das ist, also zu wenig Strom verbraucht wird, und sinkt, wenn zu viel verbraucht wird.

Um das Netz zu schützen, verfügen Inverter über einen Notabschalt-Mechanismus: Steigt die Frequenz über eine festgelegte Grenze (meines Wissens bei 50,2 Hertz), wechseln sie ebenfalls in den Inselmodus.

Der spanische Energiemix ist ungewöhnlich: viel Kernenergie und viel erneuerbare Energie. Ein Großteil der erneuerbaren Energie stammt wiederum aus der Solarenergie – logisch bei dem Klima.

Kernenergie hat zwei wesentliche Eigenschaften: Zum einen sind Lastwechsel nur sehr langsam möglich, zum anderen produziert ein Kernkraftwerk auch bei Teillast nahezu dieselben Kosten wie bei Volllast. Das bedeutet, man möchte diese Kraftwerke möglichst konstant mit voller Leistung betreiben.

Am Montag ergab sich nun eine besondere Situation: viel Sonne, guter Wind. Schon ab 9 Uhr konnte der gesamte Energiebedarf Spaniens durch Kern- und erneuerbare Energien gedeckt werden. Es wurde sogar mehr Strom erzeugt als benötigt, sodass man begann, so viel wie möglich zu exportieren. Alles, was sich einfach abschalten ließ, wurde abgeschaltet – aber die Kernkraftwerke wollte man aus den oben genannten Gründen nicht drosseln.

Dann geschahen zwei Dinge: Eine Leitung nach Frankreich fiel aufgrund eines Feuers aus, und auf einer anderen Leitung kam es wetterbedingt zu Resonanzen.

Bis hierhin ist das alles belegbar – nun folgt die Spekulation:

Diese Instabilitäten führten dazu, dass der Strom nicht mehr ausreichend abfloss. Die Frequenz im Netz stieg an – und überschritt die kritische Grenze von 50,2 Hz. Viele Solaranlagen schalteten deshalb in den Inselmodus. Zu diesem Zeitpunkt machten sie fast 15 GW Leistung aus, knapp 60 % der Gesamtenergie – und waren schlagartig weg.

Plötzlich fehlten zwei Drittel der Energie. Weder Windkraft noch Kernenergie oder Speicher konnten das auffangen – im Gegenteil. Um Schäden zu vermeiden, gingen auch die Kernkraftwerke in eine Notabschaltung. Das ist besonders problematisch – dazu später mehr. Innerhalb von Sekunden brach das gesamte Netz zusammen. Die Solaranlagen waren bereit, konnten sich aber auf kein Netz mehr synchronisieren.

Alles war dunkel. Auch Portugal und Südfrankreich wurden vom Netz genommen, da sie bis dahin vom spanischen Export profitiert hatten. Das europäische Stromnetz reagierte und warf Spanien aus dem Verbund. In Südfrankreich konnte das Netz dank eigener Reservekapazitäten und Hilfe anderer Länder schnell wiederhergestellt werden. In meiner Heimautomatisierung konnte ich beobachten, wie die Frequenz dort kurz abfiel, bevor die eigene Leistung hochgeregelt wurde.

Portugal traf es härter: Das Land verfügt nicht über die Reserven Frankreichs und ist zudem deutlich kleiner. Von außen konnte niemand helfen – Spanien ist der einzige Nachbar.

Neustart des Netzes – warum das so schwierig ist

Ein solches Netz wieder hochzufahren ist kompliziert – aus zwei Gründen:

  • Erzeugung und Verbrauch müssen stets im Gleichgewicht bleiben. Andernfalls droht erneut ein Zusammenbruch.
  • Kernkraftwerke lassen sich nicht sofort wieder hochfahren. Nach einer Abschaltung leiden sie unter anderem an einer sogenannten Xenonvergiftung (eines der Probleme beim Reaktorunfall von Tschernobyl), die erst abgebaut werden muss. Deshalb sind sie auch zwei Tage später noch offline.

Die Lösung besteht darin, das große Netz in viele kleine Abschnitte zu unterteilen. Für jedes Teilnetz wird zuerst Kapazität aufgebaut, dann wird es ans Netz genommen – und so weiter. Das dauert Stunden. In der Zwischenzeit zieht die Sonne weiter, und selbst wenn die Solaranlagen wieder ans Netz angeschlossen werden, liefern sie längst nicht mehr so viel wie zuvor – und ab etwa 20 Uhr gar keinen Strom mehr.

Spanien brauchte also Hilfe aus dem Ausland. Man verband das Land schrittweise wieder mit dem europäischen Netz – zunächst nur mit kleinen Teilregionen. Ohne diese Hilfe wäre Spanien vermutlich noch immer ohne Strom. Der Strom kam daher zuerst in grenznahen Regionen wie Barcelona zurück, während Portugal am längsten unter dem Ausfall litt.

Anmerkungen

  • Für die Größe des Incidents war die Behebung insgesamt schneller als ich erwartet hatte. In San Sebastian war nach 2h wieder Strom (zum Vergleich: Es gab in Wismar und Umgebung letztes Jahr 45min Stromausfall, weil ein Umspannwerk gewackelt hatte) und nach 23h in Portugal. Ich hatte mit 1-2 Tagem gerechnet.
  • Es war der größte Stromausfall in Europa seit 40 Jahren. Wenn die Annahme stimmt, dass er durch Klima-Ereignisse mit ausgelöst wurde, ist eine Modernisierung des gesamten Stromnetzes für besseren Umgang mit Schwankungen unumgänglich. Dazu gehört auch die geforderte Einführung von Stromzonen in Deutschland.

Für die Freiheitsrechte ist der #Koalitionsvertrag eine Katastrophe:

- 3 Monate Vorratsdatenspeicherung
- Staatstrojaner für Bundespolizei
- Big-Data-Auswertung a la Palantir
- Biometrische Internetfahndung
- mehr Videoüberwachung mit Gesichtserkennung
- kein klares Bekenntnis zu Verschlüsselung
- Auto-Kennzeichenscanner
- Grundrechteabbau bei Asyl
- § 89a StGB zum Gummiparagrafen

https://netzpolitik.org/2025/koalitionsvertrag-das-planen-union-und-spd-in-der-netzpolitik/

Koalitionsvertrag: Das planen Union und SPD in der Netzpolitik

Nach recht kurzen Verhandlungen haben Union und SPD heute ihren Koalitionsvertrag vorgestellt. Wir analysieren, welchen

netzpolitik.org
Diese Woche haben wir versucht die Lightpipes an ihrem neuen Platz semi-permanent zu intstallieren und die Hardware zu debuggen. Allerdings scheint der RasPi nicht mit der gemeinsamen 5V Spannungversorgung der Lightpipes klar zu kommen. Die tatsächlichen 4,8V sind dem RasPi wohl zu wenig. Dafür überlegen wir uns noch eine mehr oder weniger elegante Lösung :)
Hey, vielleicht habt ihr es schon mitbekommen: Zusammen mit der ARD positionieren wir uns neu am Streaming-Markt und starten mit einer der größten Open-Source-Initiativen Deutschlands. "Streaming OS" heißt sie. "OS" steht für "Operating System". Heißt: ARD und ZDF stellen zentrale Komponenten ihrer beiden Streaming-Plattformen öffentlich bereit, also etwa Player, das Login-System, Empfehlungscode oder den Kern unseres Designsystems.
Hier findet ihr mehr Infos: https://www.zdf.de/nachrichten/in-eigener-sache/zdf-ard-mediathek-streaming-100.html?at_medium=Social%20Media&at_campaign=Mastodon&at_specific=ZDF
Zusammenarbeit: ARD und ZDF starten Projekt "Streaming OS"

ARD und ZDF positionieren sich neu am Streamingmarkt. Dazu wurde eine enge technologische Zusammenarbeit beschlossen. Und doch geht es um mehr als Kosten, Codes und Technik.

ZDFheute
Tja.

So schnell ist der Spaß wieder vorbei:
Ihr habt es mit Eurem Demonstrationsrecht übertrieben!
(findet Fascho-Fritz)

https://youtu.be/lZW7emAMN8E?si=2qTFaLRNG1ka3Bq3

Vor meinem geistigen Auge 58-jährige Menschen, die zum ersten Mal auf einer Demonstration waren, und jetzt empört, empört(!!) sind, dass sie für friedliches Rumstehen vorm KAH auf diese Weise diffamiert werden.

Willkommen in unserer Welt!

Merz kritisiert Proteste an der CDU-Zentrale nach Votum mit AfD | AFP

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