Oh süß, der Idealist will Dinge "fertigstellen". Anfängerfehler. 🙄
Wer Entscheidungen klärt, macht sich haftbar. Wer Prozesse vereinfacht, macht sich ersetzbar. Dein Job ist nicht, Probleme zu lösen, sondern sie so komplex zu verwalten, dass der Kunde den Vertrag verlängern MUSS.
Klare Verantwortlichkeiten ruinieren meine Exit-Strategie, wenn das Projekt gegen die Wand fährt. https://www.linkedin.com/posts/christoflayher_produktivitaeut-prozessmanagement-lean-activity-7419647268741537792-Iwqm #ChaosIsChash

Die meisten Organisationen optimieren Arbeit, nicht das Entscheiden. Das führt zu: - endlosen Abstimmungsschleifen - parallelen Prioritäten und Zielen - operativer Reibung trotz guter Strategie Die… | Christof Layher
Die meisten Organisationen optimieren Arbeit, nicht das Entscheiden. Das führt zu: - endlosen Abstimmungsschleifen - parallelen Prioritäten und Zielen - operativer Reibung trotz guter Strategie Die fünf Bremsen sind kein Kulturproblem. Sie sind ein Systemproblem. Erst wenn klar ist, - wo Entscheidungen entstehen - wann sie verbindlich sind - und was danach nicht mehr offen ist kommt Arbeit wieder ins Fertigstellen. Die entscheidende Frage ist also nicht ob entschieden wird, sondern wie Entscheidungen systematisch entstehen. Meine Empfehlung: Entscheidungsabläufe systematisieren. Konkret heißt das: - entlang der Produkt- und Wertschöpfungszyklen festlegen, welche Entscheidung wann getroffen wird - klären, welche Informationen dafür nötig sind - festlegen, wer wirklich entscheiden muss - Entscheidungen vereinfachen oder standardisieren - z. B. über klare Decision Trees Durch diese Iteration entsteht Schritt für Schritt ein Betriebssystem für das Unternehmen. Abstimmungsschleifen reduzieren sich nicht durch Motivation oder Disziplin, sondern durch Struktur. Wer das vertiefen will: https://lnkd.in/dunFe4vW




