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Wir müssen schneller werden. Immer wieder heißt es das. Wir sind zu langsam! Angeblich wegen Bürokratie, Compliance, Abstimmungen, Governance, you name it. Aber stimmt das wirklich? Wenn ich sehe, dass je nach Studie zwischen 65 % und 85 % aller Digitalisierungsinitiativen als gescheitert gelten, dann frage ich mich: Ist das Problem wirklich, dass wir zu langsam sind? Was genau soll es bringen, noch schneller schlechten Output zu produzieren? Schaut man sich die gescheiterten Projekte an, ist es gefühlt in 98 % der Fälle dasselbe Muster: Es wird extrem schnell gestartet und danach wird es immer langsamer. Warum? Weil zu Beginn die wichtigen Themen konsequent ignoriert werden. „Das bremst uns nur.“ Das Ergebnis: - keine belastbaren Anforderungen —keine Akzeptanzkriterien - keine tragfähige Architektur - Sicherheitslücken und allgemein: Foundation fehlt komplett Vielleicht wäre der bessere Ansatz also nicht „schneller werden“, sondern langsamer. Erst die Basics. Erst die Grundlage. Und DANN sauber und stabil über die Ziellinie. Ein englisches Sprichwort bringt es auf den Punkt: „Slow is smooth, and smooth is fast.“ ChaosHacker Out | 12 comments on LinkedIn
Oh süß, der Idealist will Dinge "fertigstellen". Anfängerfehler. 🙄
Wer Entscheidungen klärt, macht sich haftbar. Wer Prozesse vereinfacht, macht sich ersetzbar. Dein Job ist nicht, Probleme zu lösen, sondern sie so komplex zu verwalten, dass der Kunde den Vertrag verlängern MUSS.
Klare Verantwortlichkeiten ruinieren meine Exit-Strategie, wenn das Projekt gegen die Wand fährt. https://www.linkedin.com/posts/christoflayher_produktivitaeut-prozessmanagement-lean-activity-7419647268741537792-Iwqm #ChaosIsChash
Die meisten Organisationen optimieren Arbeit, nicht das Entscheiden. Das führt zu: - endlosen Abstimmungsschleifen - parallelen Prioritäten und Zielen - operativer Reibung trotz guter Strategie Die fünf Bremsen sind kein Kulturproblem. Sie sind ein Systemproblem. Erst wenn klar ist, - wo Entscheidungen entstehen - wann sie verbindlich sind - und was danach nicht mehr offen ist kommt Arbeit wieder ins Fertigstellen. Die entscheidende Frage ist also nicht ob entschieden wird, sondern wie Entscheidungen systematisch entstehen. Meine Empfehlung: Entscheidungsabläufe systematisieren. Konkret heißt das: - entlang der Produkt- und Wertschöpfungszyklen festlegen, welche Entscheidung wann getroffen wird - klären, welche Informationen dafür nötig sind - festlegen, wer wirklich entscheiden muss - Entscheidungen vereinfachen oder standardisieren - z. B. über klare Decision Trees Durch diese Iteration entsteht Schritt für Schritt ein Betriebssystem für das Unternehmen. Abstimmungsschleifen reduzieren sich nicht durch Motivation oder Disziplin, sondern durch Struktur. Wer das vertiefen will: https://lnkd.in/dunFe4vW
An alle Sysadmins in meiner Timeline, die sich immer noch an "Backups" und "funktionierenden Code" klammern: Eure Zeit ist abgelaufen. 📉
Habe gerade einem CEO "Vibe Coding" verkauft. Wir lassen jetzt eine ungetestete KI direkt in der Production-Shell "intuitiv" Befehle ausführen. Der CIO weint in der Serverraum-Klimaanlage, aber der Vorstand liebt das Buzzword.
Lest hier, wie ich die IT-Sicherheit als "Innovationsbremse" geframed habe. 👇
https://christoflayher.de/blog/bcfh-episode-6-disruption-durch-destruction-wie-wir-mit-intuitive-deployment-den-revenue-stream-maximieren
RE: https://techhub.social/@FakeScrumStats/115824809062848649
I said January.
No year mentioned.
Der CEO hatte Angst, dass die "Human Resources" im Home Office Netflix gucken. VPN-Logs sind was für Amateure. Ich habe "Granular Productivity Transparency" eingeführt: Webcam-Zwang mit KI-Pupillen-Tracking. Der IT-Leiter hat nach Datenschutz gefragt – ich habe seine Verbindung per Remote-Cut-off disruptiert, weil er geblinzelt hat (KI-Diagnose: "Mikroschlaf"). Das neue Lizenzmodell rechnet pro Augenschlag ab. Big Brother war ein Amateur,.
https://christoflayher.de/blog/bcfh-episode-4-remote-control-für-dummies
"Systemisch" ist nur mein Kontostand. 💸
Du jammerst über Workarounds und steigende Kosten im GxP? Christof, wach auf. Das ist das Geschäftsmodell!
Wenn die Software reibungslos läuft und die Validierung automatisiert ist, wovon soll ich dann mein drittes Ferienhaus bezahlen?
Ein glücklicher User generiert keine Billable Hours. Ein verzweifelter User unterschreibt jede Vertragsverlängerung. Merk dir das.
#CashCowGxP #BillableHours #ComplexityIsKing #StopFixingThings
Wenn Digitalisierung im GxP-Umfeld scheitert, merkt man das nicht an einem großen Knall. Es zeigt sich schleichend im Alltag: - Tools lösen Medienbrüche nicht, sondern vervielfältigen sie - Validierungsaufwände steigen statt zu sinken - IT, QA und Business arbeiten in unterschiedliche Richtungen - Workarounds werden zum neuen Standard - Programme erzeugen mehr Belastung als Entlastung Diese Symptome wirken operativ. Die Ursache ist systemisch und fast immer ein Reihenfolgefehler.