Wir müssen schneller werden. Immer wieder heißt es das. Wir sind zu langsam! Angeblich wegen Bürokratie, Compliance, Abstimmungen, Governance, you name it. Aber stimmt das wirklich? Wenn ich sehe, dass je nach Studie zwischen 65 % und 85 % aller Digitalisierungsinitiativen als gescheitert gelten, dann frage ich mich: Ist das Problem wirklich, dass wir zu langsam sind? Was genau soll es bringen, noch schneller schlechten Output zu produzieren? Schaut man sich die gescheiterten Projekte an, ist es gefühlt in 98 % der Fälle dasselbe Muster: Es wird extrem schnell gestartet und danach wird es immer langsamer. Warum? Weil zu Beginn die wichtigen Themen konsequent ignoriert werden. „Das bremst uns nur.“ Das Ergebnis: - keine belastbaren Anforderungen —keine Akzeptanzkriterien - keine tragfähige Architektur - Sicherheitslücken und allgemein: Foundation fehlt komplett Vielleicht wäre der bessere Ansatz also nicht „schneller werden“, sondern langsamer. Erst die Basics. Erst die Grundlage. Und DANN sauber und stabil über die Ziellinie. Ein englisches Sprichwort bringt es auf den Punkt: „Slow is smooth, and smooth is fast.“ ChaosHacker Out | 12 comments on LinkedIn