AK Provenienzforschung e.V.

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Wir vernetzen weltweit über 600 Expert*innen, die sich der Erforschung der Herkunft von Kulturgütern widmen. / We connect over 600 experts worldwide who are researching the provenance of cultural objects.
Websitehttps://arbeitskreis-provenienzforschung.org
Anmeldefrist für Zertifikatslehrgang „Provenienzforschung - Über die Herkunft der Objekte“ der Freien Universität Berlin ist der 8. August: https://www.fu-berlin.de/sites/weiterbildung/weiterbildungsprogramm/pvf/pvf-Museen/index.html #Provenienzforschung
Provenienzforschung - Über die Herkunft der Objekte

Am Dienstag, 22. Juli findet um 19 Uhr im Staatsarchiv #Ludwigsburg der #Vortrag "Liselotte (Lilo) Herrmann (1909–1938), eine junge Stuttgarterin im Widerstand gegen den #Nationalsozialismus" statt.

💡Die Ingenieurstochter Liselotte Herrmann gehört zu den bekanntesten, auch gewerkschaftlich engagierten Frauen, die #Widerstand gegen den Nationalsozialismus leisteten und dies mit dem Leben bezahlen mussten. Sie studierte von 1929 bis 1931 an der Technischen Hochschule in #Stuttgart Chemie und ab 1931 Biologie in #Berlin. 1928 trat sie in den KJVD ein, wurde Mitglied des "Roten Studentenbundes" und im November 1931 auch KPD-Mitglied. Wegen ihrer politischen Tätigkeit wurde sie im Juli 1933 von der Universität verwiesen. Sie war in jener Zeit bereits Mitarbeiterin des geheimen militärischen Apparates der KPD. Nach der Geburt ihres Sohnes Walter kehrte sie im September 1934 nach Stuttgart zurück und arbeitete dort weiter in der illegalen KPD mit. Am 7. Dezember 1935 wurde sie verhaftet und am 12. Juni 1937 vom Volksgerichtshof wegen "Landesverrats und Vorbereitung zum Hochverrat" zum Tode verurteilt. Obwohl sich viele Menschen aus verschiedenen Ländern für die junge Frau und Mutter eingesetzt haben, wurde sie am 20. Juni 1938 in Berlin-Plötzensee hingerichtet.

Gudrun Greth, die sich seit vielen Jahren ehrenamtlich in Stuttgart für die Erinnerungskultur engagiert, stellt ihre #Biographie vor.

🤝 In Zusammenarbeit mit dem Förderverein Zentrale Stelle.

👉 Mehr Informationen unter https://www.landesarchiv-bw.de/de/aktuelles/termine/78136

#geschichte #archive

Workshop: Coding Provenance – Computational Methods for Tracing Object Histories
Lüneburg, Dec 18–21, 2025
Hands-on training in AI, data modeling, and critical reflection on provenance methodologies
Open to provenance scholars, museum professionals, and researchers in the humanities

Application deadline: August 24, 2025
Organized by the Provenance Lab & Getty Research Institute

https://forms.gle/VBDy3EeLuesgrkDQ9

#ProvenanceResearch #DigitalHumanities #CulturalHeritage

Coding Provenance Workshop

December 18–21, 2025 Leuphana University, Lüneburg, Germany The Coding Provenance workshop marks the launch of an annual series devoted to training in computational techniques for provenance research. Bringing together scholars and practitioners from fields such as provenance studies, art history, history, material culture, and cultural anthropology, the workshop explores how digital methods and tools can open new pathways for analyzing, interpreting, and rethinking provenance data. This first edition is organized in collaboration between the Provenance Lab at Leuphana University, Lüneburng, Germany and the Getty Provenance Index at the Getty Research Institute. Application deadline: August 24th, 2025 We will inform applicants by September 12, 2025. If you have any questions, contact: [email protected]

Google Docs
🎬 Video: Vor einem Jahr ging unser Portal „Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten“ online. Unsere Kollegin Lisa Quade berichtet auf der MAI-Tagung von ethischen Überlegungen und Lösungsansätzen für die Online-Präsentation sensibler Metadaten im #Kolonialismus-Kontext: https://www.youtube.com/watch?v=zkr3sblGUZI
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#dekolonisierung #raubgut #kolonialismusaufarbeiten
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16/7 bis 18/7/2025: Konferenz zu "Wissenschaft und Politik: Die Aufarbeitung des NS-Kunstraubs, der Fall Gurlitt und die Folgen". Anmeldung erforderlich: https://www.zikg.eu/aktuelles/veranstaltungen/konferenz-wissenschaft-und-politik-die-aufarbeitung-des-ns-kunstraubs-der-fall-gurlitt-und-die-folgen #Provenienzforschung
Konferenz // Wissenschaft und Politik: Die Aufarbeitung des NS-Kunstraubs, der Fall Gurlitt und die Folgen — Zentralinstitut für Kunstgeschichte

In Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte München-Berlin

Jubiläum an der #FUBerlin: Der berufsbezogene Weiterbildungslehrgang „#Provenienzforschung – Über die Herkunft der Objekte“ startet im September bereits zum 10. Mal.
📌Anmeldeschluss: 8. August 2025
➡️ Infos (zu Kursinhalten und Teilnahmegebühr): https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2025/fup_25_115-weiterbildung-provenienzforschung-weiterbildungszentrum/index.html

Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Islamische Kunst / Christian Krug

🎓 SODa Basiskurs – Modul „Rechtliche & ethische Herausforderungen"
📅 Di., 15. Juli 2025 | 11–13 Uhr | Online
📌 Noch Plätze frei!

Wie können Universitätssammlungen rechtlich sicher & ethisch verantwortungsvoll digitalisiert werden?
Im Fokus: Urheberrecht, Datenschutz, Unrechtskontexte, CARE-Prinzipien & Bias in Sammlungsdaten.
💡 Mit praktischen Übungen & direktem Austausch!
🔗 Jetzt anmelden:
[email protected] | [email protected]

#Urheberrecht #Sammlungen #Bias #Ethik #Recht

13/8/2025: Die Staatliche Kunstsammlungen #Dresden geben Einblicke ins Forschungsprojekt „Privater Kunsthandel nach 1945 in Dresden“: https://kulturgutverluste.de/termine/einblicke-ins-forschungsprojekt-privater-kunsthandel-nach-1945-dresden
#Provenienzforschung #Kunsthandel
Einblicke ins Forschungsprojekt „Privater Kunsthandel nach 1945 in Dresden“ | Kulturgutverluste

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden laden zum Filmabend mit ausgewählten Ausschnitten aus Zeitzeugeninterviews zum Kunsthandel in Dresden nach 1945 am 13. August 2025.

Seit Herbst 2020 untersucht die @ub_ffm Bücher, die während der NS-Zeit unrechtmäßig entzogen wurden. Das 1. Projekt, unterstützt vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste, ist abgeschlossen. Mit einem Ergebnis, das nachdenklich stimmt: Die Menge an Raubgut ist größer als erwartet. Gestern informierten Uni & Stadt Frankfurt in einer Pressekonferenz über die bisherigen Ergebnisse und weiteres Vorgehen.
Zur Pressemitteilung: https://www.puk.uni-frankfurt.de/175433445/Forschungsprojekt_an_Unibibliothek_findet_mehr_NS_Raubgut_als_erwartet
#NSRaubgut #Provenienzforschung #restitution #ubffm
Nach 10-jähriger Aufbauarbeit wird das Digitale Archiv jüdischer Autor*innen in Berlin 1933–1945 an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) am 7. Juli eröffnet. Mit Tausenden bisher unbekannten / unerforschten Texten, Fotografien, Originaldokumenten, Interviews u.v.m. ermöglicht das digitale Archiv erstmals einen umfassenden Zugang zu Leben und Werk von mehr als 1.000 jüdischen Autor*innen, die nach 1933 im nationalsozialist. Berlin lebten.
https://idw-online.de/de/news854619
#politischeBildung
Viadrina eröffnet Digitales Archiv jüdischer Autorinnen und Autoren in Berlin (DAjAB)