📚 dbv und VÖB haben einen Leitfaden zum Umgang mit kolonialen Beständen in Bibliotheken veröffentlicht.
Themen sind unter anderem Provenienzforschung, Metadaten, digitale Bereitstellung und Bestandspräsentation.
👉 Lies jetzt mehr dazu: https://www.b-u-b.de/nachrichten/organisation-konzeption/post/leitfaden-koloniale-bestaende-in-bibliotheken
#BuBMagazin #Bibliotheken #Kolonialismus #Provenienzforschung #Bibliotheksarbeit
Wie kann #Wikidata die kritische Auseinandersetzung mit #Kulturerbe voranbringen?
Das hat @lukasfx beim Workshop „Engagierte Kunstgeschichte" an der @tuberlin gezeigt.
🎥 Workshop verpasst? Kein Problem!
Im Video erfahrt ihr Grundlegendes über Graphen oder Datenmodellierung und wie Museen und Forschende mit verknüpften offene Daten Lücken und Machtstrukturen in Sammlungen sichtbar machen können
https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/engagierte_kunstgeschichte_fuchsgruber

In Kunstgeschichte und Museologie wird zunehmend datenbasiert gearbeitet: mit Bildern und Quellen zum Zeigen, Vergleichen, Katalogisieren, Recherchieren und Kartieren. Museen erstellen digitale Abbildungen und Kataloge, Forschende verfassen Kommentare und Listen; in Wissensnetzen wird dies durch Linked Open Data und vernetzte Normdaten zusammengeführt. Eine engagierte Kunstgeschichte steht vor der Frage, wie sie ihre Kritik und Fragestellungen in diesem Datenraum verorten kann. Am Beispiel freier und offener Wissensspeicher, insbesondere Wikidata, zeigt der Kunsthistoriker Dr. Lukas Fuchsgruber (Berlin), inwiefern sich kritische Arbeit nicht auf Ergänzen, Beschreiben und Kommentieren beschränken darf, sondern auf die Modellierung von Daten zielen sollte. Eine kritische Graph-Theorie fragt nach dem „Wie“: Wie beschreiben wir Werke, Sammeln, Akteur*innen und Institutionen konzeptuell? Wie kann eine digitale neue Kunstgeschichte soziale Fragen aufgreifen – und wie wird Kritik im Datenraum möglich?
41 während der NS-Zeit enteignete Bücher konnten Ende Mai im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung an die rechtmäßigen Nachfolgeorganisationen restituiert werden.
Die Werke aus den Bibliotheken der Logen B’nai B’rith und Odd Fellows wurden durch die Provenienzforschung der Universitätsbibliothek Frankfurt als NS-Raubgut identifiziert.
🔗Mehr zur Restitution und den Hintergründen: https://www.uni-frankfurt.de/de/newsroom/meldungen/webexklusiv/41-buecher-an-bnai-brith-und-odd-fellows-zurueckgegeben
#provenienzforschung #restitution #ubfankfurt #wissenschaft #bibliothek #erinnerungskultur

<p>Bei einer feierlichen Abendveranstaltung in den Räumen der B’nai B’rith Frankfurt Schönstädt Loge im Frankfurter Westend sind Ende Mai insgesamt 41 Bücher zurückgegeben worden, die während der NS-Zeit enteignet worden waren und im Rahmen der Provenienzforschung an der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg als NS-Raubgut identifiziert worden sind.</p>
Im nächsten SODa Werkstattbericht Digitale Provenienzforschung zum Thema „Von MARC 361 zur Datenanalyse: Digitale Exploration bibliothekarischer Provenienzen im k10plus-Verbundkatalog" gibt Roman Kuhn (Berlin) einen praxisorientierten Einblick in die Verbindung von bibliothekarischer Erschließung, standardisierten Schnittstellen und digitaler Methodenkompetenz.
📅 Mi., 10. Juni 2026, 13:00 Uhr
💻Ohne Anmeldung via Zoom: https://sammlungen.io/join?utm_campaign=coschedule&utm_source=mastodon&utm_medium=SODa%40fedihum.org
SODa x Fokum: Evening Lecture in Kooperation mit dem Forum Kunst und Markt / Centre for Art Market Studies – Linda Hacka, Potsdam, und Lisa Weiß, Berlin, sprechen zum Thema „Kunstgeschichte, Provenienzforschung und Digital Humanities: Die Plattform ‚Networks of Impressionism'".
📅 Montag, 8. Juni 2026, 18:15 Uhr
💻Ohne Anmeldung via Zoom: https://tu-berlin.zoom-x.de/j/64302402952?pwd=AP5ZgH73kRZq4jWJ4bsnRPR95n4iKT.1&utm_campaign=coschedule&utm_source=mastodon&utm_medium=SODa%40fedihum.org
#Provenienzforschung #Kunstgeschichte #DigitalHumanities #DigitalArtHistory
Sieben während der NS-Zeit geraubte Bücher aus der Bibliothek von Marc Bloch und Simonne Vidal wurden gestern in Berlin restituiert. Die @stabi_berlin trug zur Aufklärung ihrer Herkunft bei und organisierte die Rückgabe. Die Bücher werden auf Wunsch der Familie an die Bibliothèque Halphen der Sorbonne übergeben.
#Provenienzforschung
Morgen im #DigitalHumanities Kolloquium zu aktuellen Forschungsthemen 2026:
Dr. Maria Effinger @uniheidelberg @arthistoricum: „German Sales und Heidelberg Accession Index (HAI). (Unikale) Quellen für Provenienzforschung und Objektgeschichte“
📍 Donnerstag, 21.05.2026, 17:45–19:15 Uhr
⚠️ Diese Woche via Zoom: https://uni-koeln.zoom.us/j/96566531938?pwd=eGv8SUPXsrOTqZlLpfaXV9gfaNsC57.1
@IDH_Cologne @prometheus_bildarchiv @UniKoeln
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