Es ist wirklich verwunderlich - egal, ob #Veganismus ein Thema in Beiträgen zum Klimakollaps auf der Seite der BILD, der ZEIT, der Partei der Humanisten oder der taz ist: Es sind sich links, rechts und alles, was dazwischen liegt, recht einig beim Feindbild Veganismus.
Da kann dann auch ordentlich und ungeniert mit Kampfbegriffen um sich gehobelt werden. "Ökofaschismus", "Veganazis", "Salatfresser" und direkt im Anschluss ein "leben und leben lassen" samt Toleranzforderungen.
Und das obligatorische "Aber für Soja wird der Regenwald...!"
Ich verstehe wirklich nicht, wie man sich als humanistisch denkender und mittelinksgebildeter Mensch die Zusammenhänge des ausbeuterischen Systems "Nutz"tierhaltung, #Kapitalismus und ökologischer Katastrophe kognitiv so wegdissoziieren kann, nur weil schmeckhaltgut.
Da sitzt mensch dann kognitiv wieder in der Höhle, meckert gegen #Neoliberalismus & Kapitalismus, während man die schrecklichen Auswüchse dieser Systeme gerade die Speiseröhre runterbefördert.
Und ändern muss sich immer "irgendetwas", nur die eigene Lebensweise nicht.
Ich wäre wirklich froh, wenn diese ganze Energie mal in objektive Beschäftigung mit der Thematik fließen würde, statt in die Suche nach Ausreden, Whataboutismen und Strohmännern.
https://journals.plos.org/climate/article?id=10.1371/journal.pclm.0000010
#GoVegan
😕
Bin unsicher ob es an mir liegt oder ob es ein Mastodon-Problem ist
Aber Follow-Notifications bekomme ich nur wenig angezeigt
Ist eher Zufall, dass ich euch finde und zurückfolge
Und andere Notifications kommen auch eher sporadisch
Wenn Du gegen #Veganismus argumentierst, argumentierst Du automatisch für #Tierleid & #Klimakatastrophe.
Man kann Diskussionen mit Nichtveganen oft auf folgenden Satz herunterbrechen:
"Ich habe keine Lust auf Fakten und andere machen auch Dinge falsch."
🤷♀️
TW Frühgeburt, Klinik
Als ich mit dem #Tochterkind schwanger war, habe ich der Gynäkologin & allen anderen medizinisch Involvierten verschwiegen, dass ich #vegan lebe.
Aus Selbstschutz & schlechten Erfahrungen.
Bei all den Vorsorgeuntersuchungen waren meine Werte & die des Kindes perfekt.
Ich wurde jedes Mal gelobt, wie tipptopp in Ordnung alles ist, wie fantastisch gesund ich mich anscheinend ernähre und wie optimal auch mein Bauch wächst, während ich aber nicht - wie sonst oft der Fall - übermäßig zunehme.
Durch eine Harnwegsinfektion hatte ich dann aber eine Frühgeburt (32.SsW) & musste mit dem Tochterkind einen Monat auf der Säuglingsstation verbringen.
Dort fiel natürlich auf, dass ich in meinem Teil des Mütter-Kühlschranks nur Hafermilch & andere vegane Sachen aufbewahrte.
Deshalb gab es dann immer wieder Gespräche mit mir über Fahrlässigkeit & Unterversorgung, während meine Tochter - obwohl sie 7 Wochen zu früh geboren wurde - nur einen Tag im Kasten liegen musste & auch alles selbständig konnte ohne Beatmung etc.
1/
Nicht vergessen: Dienstag ist Welt-Vegan-Tag.
Da MÜSSEN alle vegan werden ☝
Nein Spaß 😅 Aber wäre schön, es mal zu versuchen 😉