Es ist wirklich verwunderlich - egal, ob #Veganismus ein Thema in Beiträgen zum Klimakollaps auf der Seite der BILD, der ZEIT, der Partei der Humanisten oder der taz ist: Es sind sich links, rechts und alles, was dazwischen liegt, recht einig beim Feindbild Veganismus.
Da kann dann auch ordentlich und ungeniert mit Kampfbegriffen um sich gehobelt werden. "Ökofaschismus", "Veganazis", "Salatfresser" und direkt im Anschluss ein "leben und leben lassen" samt Toleranzforderungen.
Und das obligatorische "Aber für Soja wird der Regenwald...!"
Ich verstehe wirklich nicht, wie man sich als humanistisch denkender und mittelinksgebildeter Mensch die Zusammenhänge des ausbeuterischen Systems "Nutz"tierhaltung, #Kapitalismus und ökologischer Katastrophe kognitiv so wegdissoziieren kann, nur weil schmeckhaltgut.
Da sitzt mensch dann kognitiv wieder in der Höhle, meckert gegen #Neoliberalismus & Kapitalismus, während man die schrecklichen Auswüchse dieser Systeme gerade die Speiseröhre runterbefördert.
Und ändern muss sich immer "irgendetwas", nur die eigene Lebensweise nicht.
Ich wäre wirklich froh, wenn diese ganze Energie mal in objektive Beschäftigung mit der Thematik fließen würde, statt in die Suche nach Ausreden, Whataboutismen und Strohmännern.
https://journals.plos.org/climate/article?id=10.1371/journal.pclm.0000010
#GoVegan
