Michael Klein 

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Nachrichtenchef a. D. 🗞️ Stv. Leiter VRM-Manteldesk a. D. https://vrm.de/unternehmen
 Zu Hause in Köln
 Levve un levve losse
 Magister Artium Universität zu Köln
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Worum es Rezipienten geht: "Was ist eigentlich mein Bezug zu dieser Nachricht?" (siehe Tagesschau-Bericht). Oder: "Eine Dauerberieselung mit Themen, bei denen der Leser keine eigene Betroffenheit wahrnimmt, führt zur Abstumpfung." (mein Gespräch mit dem Kress-Report 2015):

https://kress.de/news/beitrag/126929-quot-auswahl-von-news-ist-eine-staendige-gratwanderung-quot.html

https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/use-the-news-100.html

#Journalismus

"Auswahl von News ist eine ständige Gratwanderung"

Macht es sich Ulrik Haagerup in seinem Buch "Constructive News" zu einfach? Für den dänischen Top-Journalisten, Chefredakteur beim dänischen Rundfunk DR, steht fest: "Millionen Leser, Hörer und Zuschauer kehren den alten Medien den Rücken. Einer der Gründe dafür ist sicherlich, dass die Menschen krank und müde vom negativen Bild der Welt sind, das die Journalisten ihnen präsentieren." Im Gespräch mit kress.de hält Michael Klein, Nachrichtenchef bei der "Wetzlarer Neuen Zeitung", dagegen.

kress
Unsere Hauptaufgabe ist die Verteidigung der #Demokratie. Für mich war es immer undenkbar, dass Menschen so dumm sein könnten, sie infrage zu stellen. Ob die 20 Prozent hier oder die 50 Prozent in den USA. Es ist an den Demokraten, durch eine bessere Politik den Rattenfängern den Boden zu entziehen.

Der entscheidende Punkt: Beim Knackpunkt 35-Stunden-Woche "hat sich die Bahn - anders als die #GDL - seit Beginn des Tarifstreits bewegt."

Hat #Weselsky damit am Ende dem Streikrecht und damit allen Beschäftigten einen Bärendienst erwiesen? Es sieht ganz danach aus.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/arbeitsmarkt/bahn-gdl-streikrecht-100.html

Wissing: Änderungen am Streikrecht müssen geprüft werden

Eine Lösung des Tarifstreits zwischen Bahn und GDL ist nicht in Sicht. Aber es deutet sich etwas anderes an: Wenn dieser Tarifstreit beendet ist, könnte das Streikrecht in Deutschland verschärft werden. Von Holger Schwesinger.

tagesschau.de
Von Sympathisanten der #GDL wird seit Tagen gern die Nachricht verbreitet, man habe sich mit privaten Bahnunternehmen geeinigt und der Eindruck erweckt, dies sei final. Das ist jedoch falsch. Die "Einigung" hat nämlich nur dann Bestand, wenn auch die #Bahn zustimmt. In diesem Interview gibt #Weselsky das selbst zu.
https://www.abendzeitung-muenchen.de/politik/warum-hoeren-sie-mit-den-gdl-streiks-nicht-auf-herr-weselsky-garantiert-kein-verlierer-art-964885
Warum hören Sie mit den GDL-Streiks nicht auf, Herr Weselsky? 'Ich bin garantiert kein Verlierer'

Der GDL-Chef Claus Weselsky spricht im AZ-Interview über die Wut der Reisenden, was uns mit den Wellenstreiks erwartet und seine persönliche Zukunft.

Abendzeitung

Interessanter Ansatz: "Jemand Jüngeres, Frischeres würde über Wochen die Schlagzeilen dominieren. Genau das könnte auch diejenigen mobilisieren, die sich gerade von #Biden abwenden. Und Mobilisierung im eigenen Lager wird, wie gesagt, der entscheidende Faktor sein." #USA #SuperTuesday

https://www.tagesschau.de/kommentar/biden-kandidatur-alternativen-100.html

Kommentar zum US-Präsidentschaftswahlkampf: Bidens gefährliche Wette

US-Präsident Biden will mit seiner Kandidatur eine zweite Trump-Amtszeit verhindern. Doch Bidens Schwächen könnten einen Erfolg Trumps überhaupt erst ermöglichen, meint Kerstin Klein. Sie sieht für Biden noch einen Ausweg.

tagesschau.de
Wenn man von 38 Wochenarbeitsstunden (Ist-Zustand) kommt, 35 will und bei 36 nicht einschlägt, ist man nicht kompromissfähig. Oder besser: starrsinnig. Eine Bahngewerkschaft, die nur dann einlenkt, wenn ihre Forderungen zu annähernd 100 Prozent erfüllt werden, ist ein Schlag ins Gesicht aller anderen Bahnbeschäftigten. Wer sich wie die #GDL darüber freut, dass auf die #Bahn wegen der #Streik|s künftig kein Verlass mehr ist, dem ist allerdings ohnehin nicht mehr zu helfen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/bahn-tarifverhandlungen-schlichtervorschlag-100.html
Bahn-Tarifkonflikt: Vorschlag sah zwei Stunden weniger Arbeitszeit vor

Die Moderatoren de Maizière und Günther haben ihren Vorschlag für eine Lösung im Bahn-Tarifkonflikt veröffentlicht. Der kommt den Forderungen der GDL recht nah und könnte damit GDL-Chef Weselsky in Erklärungsnot bringen.

tagesschau.de
Das darf man ergänzen: Der #Bahnstreik ist nicht nur unverhältnismäßig und trifft den ärmeren Teil der Bevölkerung besonders, er muss abermals auch von allen ertragen werden, die gar nichts dazu bekommen, weil sie nicht nach Tarif bezahlt werden. #GDL #Verdi #ÖPNV #Streik
https://www.ksta.de/wirtschaft/kommentar-zu-streiks-die-gewerkschaften-haben-den-bogen-ueberspannt-751403
Kommentar zu erneuten Streiks: Die Gewerkschaften haben den Bogen überspannt

In den vergangenen Monaten gab es fast keine Woche mehr ohne größere Streiks. Das Ausmaß ist unverhältnismäßig. Ein Kommentar

Kölner Stadt-Anzeiger

2 March 1925 | A Polish Jewish girl, Jeannette Woda, was born in Siedlce. She lived in Paris.

On 13 July 1942, she was deported to Auschwitz. She did not survive.

#Auschwitz #Birkenau #Holocaust #Shoah #Jews #history #Germany #otd

Ein eigenartiger Tag, an dem Vergangenheit und Zukunft zusammenflossen.

Zur Frankfurter Rundschau gab es doch noch ein kleines PS. Das journalist-Magazin hat uns interviewt und das ganze Elend nochmal hübsch zusammengefasst: https://www.journalist.de/startseite/detail/article/die-leute-brennen-fuer-journalismus-der-konzern-brennt-eher-aus

Gleichzeitig hatte ich meinen ersten Arbeitstag bei der Katholischen Nachrichtenagentur und es war sehr toll.

Jetzt Wochenende.

"Die Leute brennen für Journalismus – der Konzern brennt eher aus"

Ein Streik bei der Frankfurter Rundschau. Kurz darauf müssen drei junge Kolleg:innen gehen. Im Interview mit dem journalist sprechen sie über die mentale Belastung der Kündigung – und was sie über die Branche aussagt. Interview: Annkathrin Weis und Luca Schmitt-Walz, Fotos: Felix Schmitt

Ein bitteres Kapitel der @FR-Geschichte: Wie wir zwei großartige Kolleginnen und einen tollen Kollegen verloren haben, die für guten #Journalismus und für unsere Zeitung gebrannt haben. Hier erzählen es @JanaBallweber @yagmurekimcay @maxi_arnhold selbst:

https://www.journalist.de/startseite/detail/article/die-leute-brennen-fuer-journalismus-der-konzern-brennt-eher-aus

"Die Leute brennen für Journalismus – der Konzern brennt eher aus"

Ein Streik bei der Frankfurter Rundschau. Kurz darauf müssen drei junge Kolleg:innen gehen. Im Interview mit dem journalist sprechen sie über die mentale Belastung der Kündigung – und was sie über die Branche aussagt. Interview: Annkathrin Weis und Luca Schmitt-Walz, Fotos: Felix Schmitt