Es gibt ne CLAUDE.md und weitere files, die darauf hinweisen. Die Webseite ist hübsch, aber generiert. Das sieht man einfach. Das Design ist 0815 Claude Webdev Skill.
Das Backend ist auch generiert, darauf weißt die commit history hin: Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <[email protected]>).
Ich find die Initiative nicht schlecht, aber vibe code ist meistens keine gute Basis, auf der man aufbauen kann.
@panda Ich hoffe es. Leider zeigt aber meiner Erfahrung, dass KI-Nutzende selten den Schritt gehen, den Code zu "ownen" und die KI-Reste davon zu entfernen.
Oft können die KI-Nutzenden auch gar nicht entwickeln, oder haben jedenfalls gar nicht genug Wissen dafür. (Stichwort "jetzt kann jede*r programmieren!")
Aber ich gebe Dir Recht. Die Initiative an sich finde ich mega. Darüber habe ich auch schon nachgedacht.
@der_schrank das kann ich bestätigen.
Ich code auf der Arbeit und als ich letztes Jahr (privat) Claude für 3 Monate getestet hab, hatte ich am Ende auch Code, den ich nicht geprüft hatte, sondern als plausibel abgetan und genutzt hab.
Das Projekt, dass ich anfangs von Hand geschrieben hab, hab ich am Ende aufgegeben.
Ich hatte schlicht keine Lust mir den generierten Code anzuschauen und so schimmelt er - ohne jemals live gewesen zu sein - auf meiner Platte.
Ich möchte dem bizzfed Entwickler gar nicht unterstellen, er könne nicht coden und ich lese eine solche Unterstellung auch bei dir nicht raus. No front.
Ich kenne die Perspektive und war am Ende etwas enttäuscht vom Workflow, woran ich selbst natürlich nicht ganz unschuldig war, aber das war schlicht meine Erfahrung.
Wenn ich code selbst schreibe verstehe ich den Weg zum code. Wenn ich ihn generieren lasse, muss ich den Weg rückwärts gehen und das fühl ich eigentlich nicht so, weil es mir dann schwer fällt den Code als Ganzes zu sehen.
@panda Ja, absolut. Ich sage immer gerne, dass KI-Code wie legacy code zu sehen ist. Entwickelt von einer anderen Person, die ggf ganz anders denkt als Du. Und die irgendwann vielleicht nicht mehr verfügbar ist. (Stichwort teure Tokens und vendor lock-in)
Und ja, um das nochmal herauszuheben: ich wollte dem Entwickler auch nicht unterstellen, er könnte nicht coden. Damit meinte ich nur ein gesamtgesellschaftliches Problem.
Scheinbar hat das LLM das Passwort für den Account im Repo veröffentlicht und 2FA ist kaputt.
Code schreiben und wissen was er tut > slop
@LilithElina klingt wie etwas von dem ich nichts wissen möchte :D
@panda »Vibe-Code« abzulehnen ist ein bissl so wie darauf zu bestehen, dass dein Tischler die Bretter mit der Hand gehobelt hat: Ja schaut anders aus, wenn er sie durch die Maschine hat laufen lassen aber in vielen Fällen sind präzise gehobelte Bretter sogar besser, als der rustikale Look der handgehobelten.
Nur dass diese Bretter am Ende möglicherweise nicht zusammen passen, weil LLMs Zufallsdaten verwenden und kaum vorhersehbar ist, wie es den multidimensionalen Vektorraum durchquert.
@ilanti
Dieser Vergleich hinkt auf beiden Beinen.
Da gefällt mir der Vergleich von #VibeCode mit "von einem anderen geschrieben" weitaus besser.
Wer sich auf Vibe Code verlässt ist irgendwann verlassen, erst recht, wenn er selbst wenig, gar keine, Ahnung hat vom Coden, und das Generierte nicht lesen und nicht nachvollziehen kann. Für große Projekte ist es derzeit (noch) einfach ein no-go für mich.
Naja das war bei größeren Projekten immer schon so, dass der Code von anderen geschrieben wurde. Entweder von Teammitgliedern und/oder es wurden Bibliotheken eingebunden. Wann wurde das letzte mal eine Anwendung wirklich von Null weg selber geschrieben?
Im Prinzip haben wir bei KI-Agenten die gleichen Herausforderungen, wie mit Mitarbeitern: Konzepte, Guidelines, Tests, Versionsverwaltung, Backups. Das muss passen – egal wer oder was dann coded.
@ilanti
Bei Team-Mitgliedern kann ich aber in der Regel die Qualität der Arbeit besser einschätzen als bei einer KI.
Und schaue ich mir so manches Projekt mit #VibeCoding an, so kommt es hier doch schon auch sehr darauf an, was man dem LLM vorgibt.
Das ist eben bei selbstverantwortlichen menschlichen Entwicklern dann doch noch etwas anderes.
Daher denke ich, dass derzeit in diesem Vergleich für mich immer noch ein(e) menschliche(r) Entwickler:in mit Abstand den Vorzug erhält
@plinubius
Warum ist dieses 'ohne Algorithmus' eigentlich so ein Ding?
Wenn automatisch auf Basis meiner Interessen und meiner Likes die mir angezeigten Beiträge optimiert werden ist das doch gar nicht schlecht.
Schlecht ist es nur, wenn dies intransparent geschieht und einzelne Mächtige dadurch manipulieren (können). Eine föderierte Variante einer Gewichtung die dezentral und unter eigener Kontrolle ist - oder eben auf der eigenen Instanz die Bewertung macht - sollte hingegen ein Mehrwert sein.
Die Achillesverse der Existenz und Dominanz des Glaubens an so etwas wie "Öffentlichkeit" durch algorithmisch kuratierte Unterhaltungs-Apps hängt mit Luhmanns Konzept "sozialen Vertrauens" zusammen. Siehe https://plinubius.de/exzerptnotizen-zu-luhmann-niklas-vertrauen-ein-mechanismus-der-reduktion-sozialer-komplexitaet-2-erw-aufl-stuttgart-1973/#__RefHeading___Toc93902245 Die Verrückt-heit besteht aktuell darin, dass es Leuten gelungen ist, sich mit ihrem nur von ihnen modifizierbaren Entwurf von Auswahl-Algorithmen in die Kommunikation zwischen Menschen zu schieben, die zueinander in parasozialen Vertrauensbeziehungen stehen 2/x
@plinubius
Genau mein Punkt. Es muss transparent sein und unter meiner eigenen Kontrolle, dann - so glaube ich - ist es ein Mehrweet, wenn nicht jede langweilige Statusmeldung gleich präsent ist wie das was viele in meinem Netzwerk als relevant betrachten.
Ja, das bilded Blasen, aber die haben wir eh - allein schon durch die Tatsache, dass wir gemeinsam hier sind.
Dritte dürfen aber keine Manipulationsmacht bekommen, klar. Im ersten Moment sehe ich das aber unkritisch, sind wir doch ein dezentrales Netzwerk.
@markusr
Jepp. Auch hier könnte eine entsprechende Gewichtung die im kleinen bewusst 'immer mal wieder' Bubbles durchbricht oder eben auch Trends außerhalb pushed, sogar entgegen wirken.
Wie gesagt ist aber immer wichtig die Kontrolle verteilt zu halten.
@areal
Ich weiß nicht was du mir sagen willst, kannst du versuchen es zu erklären?
@thehole @plinubius @reeeen Dokumentiert sehe ich es nirgends, aber wenn man sich die Änderungen am Code anschaut: https://codeberg.org/rhamdorf/BizzFed/commits/branch/main
Ganz von Anfang an über Änderungen in der Mitte bis hin zum allerneusten Stand (von vor einer Stunde) steht immer mit dabei:
"Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <[email protected]>"
Ich habe nicht alle 228 Commits einzeln durchgesehen, aber ich habe noch nichts in diesem Repository gefunden, das nicht von Claude stammt.