Liebe Kolleginnen und Kollegen:

Der Irankrieg hat nicht „die Energiepreise“ erhöht, sondern die für Öl und Gas.

Es werden nicht „die Autofahrer entlastet“, es werden Kosten für den Teil der Bevölkerung reduziert, der einen Verbrenner fährt. Auf Kosten aller anderen.

@chrisstoecker
Genau so isses. Und der Staat verringert freiwillig seine Einnahmen, damit die Ölkonzerne ihre überhöhten Gewinne in Deutschland behalten können. Hinter der Grenze ist es fast überall billiger.
@chrisstoecker "Verbrennersubventionen." Warum nicht gleich Faustkeile subventionieren um die Wirtschaft anzukurbeln?
@scherfa @chrisstoecker
Warum dieses Verbrennerbashing? Nicht jeder verfügt über einen Privatparkplatz mit Ladebox, damit kann nicht jeder ein E-Auto fahren. Und wenn der Öpnv für den Weg von und zur Arbeit etwa 2-3 mal so lange benötigt wie der Verbrenner bei Tempo 100, ist ein E-Auto keine Alternative,
@Iodok
Das ist kein bashing. Das sind die Fakten. 🤷‍♂️
@scherfa @chrisstoecker
@Iodok @scherfa @chrisstoecker 80% pendeln maximal 25km und nur 5% über 50km: https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Arbeitsmarkt/Erwerbstaetigkeit/Tabellen/pendler1.html Da reicht die öffentliche Ladeinfrastruktur und weiterer Ausbau ist absehbar.
Berufspendler/-innen

Diese Tabelle enthält: Berufspendler/-innen in Prozent 2024

Statistisches Bundesamt
@nichtich @Iodok @scherfa @chrisstoecker Ich bin seit Januar 2014 rein elektrisch unterwegs und habe Jahrelang eine tägliche Pendelstrecke von fast 200km - zuerst mit rein öffentlichen Lademöglichkeiten - zurückgelegt. War gar kein Problem. BTW: es war ein europäischer Kleinwagen…
@nichtich @Iodok @scherfa @chrisstoecker
Und in den Meisten regionen gilt über 25km eigentlich nicht mehr, weil man dann auch einen entsprechenden Bahnhof finden kann, wenn man es denn will.
@Iodok Weil der Drecksverbrenner ganz einfach die unterlegene Technologie ist. Mangelhafte Infrastruktur ändert diesen Fakt nicht. Geh dich lieber über die Umsetzung beschweren. @scherfa @chrisstoecker
@Iodok @chrisstoecker Alles gut, es ist aber trotzdem eine einseitige Subvention. Mieten oder alles andere werden auch nicht subventioniert obwohl ich in der Stadt auch keine Alternative habe. Und warum ist ein E-Auto keine Alternative?
@Iodok @scherfa @chrisstoecker Man braucht keinen Privatparkplatz - es tankt ja auch niemand zu Hause. Es gibt genügend öffentliche Ladeplätze, die sich sehr gut mit Aktionen des täglichen Lebens verbinden lassen.
Und für diejenigen, die nur eine Strecke < 50 km am Tag zurücklegen (und das sind viele) reicht ne Schuko Steckdose - Wallbox und Co. Optimieren das alles nur.
Bei uns klappt es genau so - öffentliches Laden seit 2 Jahren mit 500+ km in einer Durchnittswoche.
@Iodok @scherfa @chrisstoecker
Die wenigsten Privatparkplätze haben eine eigene Tankstelle und viele nutzen die Parkzeit beim Einkaufen oder am Arbeitsplatz zum Laden. Kritik hört man fast ausschließlich von denen, die Verbrenner fahren. Diejenigen, die elektromobil sind, klagen dagegen selten. Bestimmt gibt es auch heute noch Situationen und Argumente für Verbrenner - die vorgebrachten sind selten stichhaltig.

@Iodok @scherfa @chrisstoecker

Also selbst bei uns auf dem Land gibt es genug E-Ladesäulen im kommunalen Stadtgebiet, so dass man dort die EKarre bei Bedarf laden könnte. Der Mythos, dass eine EKarre alle fünf Minuten an die Ladesäule muss, ist seit vielen Jahren widerlegt.

@DGuttstein @scherfa @chrisstoecker
Wunderbar, wenn es auf dem Land Ladesäulen gibt. Da parkt man ja auch nicht, sondern man stellt sich hin.
In der Stadt suchst Du eine Säule, nach der Ladung holst Du das Auto wieder ab, suchst einen Parkplatz. Wenn Du Glück hast musst Du nur 15 Min. suchen, häufig länger.
@Iodok @scherfa @chrisstoecker
Das Laden kann man auch auf der Wegstrecke fix an einem HPC erledigen. Und die Parksituation in den Städten hat nichts mit EKarre oder Verbrenner zu tun. Das sind Fehler aus der Vergangenheit, welche hier gerade nicht diskutiert werden.

@Iodok @scherfa @chrisstoecker
Warum dieses e-Auto-Bashing? Nicht jeder verfügt über eine private Tankstelle, damit kann nicht jeder ein Verbrennerauto fahren. Und wenn der Öpnv für den Weg von und zur Arbeit etwa 2-3 mal so lange benötigt wie das e-Auto bei Tempo 100, ist ein Verbrenner keine Alternative,

Merkst du was? Und der letzte Satz ist unlogisch, weil es beim Vergleich mit dem ÖPNV keinen Unterschied macht, welchen Antrieb das Auto hat.

@MiBro @scherfa @chrisstoecker
Stimmt, im letzten Satz war ein Fehler, das hätte E-Auto heißen sollen.

@Iodok
Es braucht gar nicht überall einen Privatparkplatz. Hier gibt es nach Druck der Mieter vom Vermieter öffentliche Parkplätze mit Ladestation von den Stadtwerken.
Und dass der Öffi auf dem Land tot ist, war eine Entscheidung. Kein Naturgesetz. Wo waren die Proteste als die ganzen Kleinbahnhöfe auf dem Land dicht gemacht und viele Schienen still gelegt wurden?
Die mündigen BürgerInnen müssen sich auch mal bewegen und nicht erst, wenns zu spät ist.

@scherfa @chrisstoecker

@Iodok @scherfa @chrisstoecker Weil es veraltete und schädliche Technik ist, die trotzdem viel zu oft benutzt wird, selbst wenn guter ÖPNV oder andere Alternativen verfügbar sind. Ein großer Teil der Autofahrten kann z.B. problemlos mit dem Rad zurückgelegt werden.
@Iodok @scherfa Und? Wer sozialen Ausgleich von gestiegenen Lebenshaltungskosten will, kann das auf vielfältige Weise tun. Er muss nicht den Sprit billiger machen. Denn Rad- und Bahnfahrer, Fußgänger ohne Auto bezahlen dann nicht nur ihr Klopapier sondern auch den billigen Sprit für Nachbars BMW.
@chrisstoecker @Iodok In jeden Fall sollte man es nicht mit der Gießkanne machen. Hier wäre z.B. das Klimageld eine bessere Alternative. Damit würden dann auch die belohnt, die nachhaltige oder keine Verkehrsmittel nutzen..
@Iodok
D. h. Sie haben einen Privatparkplatz mit Zapfsäule?
@mazi25 Eben nicht. Aber einen Kleinwagen, dmit ich eine Chance auf einen öffentlichen Parkplatz habe.
@Iodok @mazi25 Man braucht einen Parkplatz doch auch nur, wenn man einen Wagen hat.
Oder ist deine Aussage zu verstehen als „ich hab nur einen Kleinwagen statt Großwagen wie SUV, denn die sind auf öffentlichen Parkplätzen nicht erlaubt“?
@Iodok @scherfa @chrisstoecker Ja, nicht jeder kann einfach mal schnell seinen Verbrenner abschaffen. Richtig ist aber auch, dass man keine eigene Ladebox braucht, um auf ein E-Auto umsteigen zu können. Benzin und Diesel tankt in der Regel auch niemand zuhause. Relevant ist daher nur die öffentliche Ladeinfrastruktur insgesamt, und nicht, wer sie betreibt.

@chrisstoecker und auf Kosten der Raucher.

Warum nicht auf Kosten der Zuckerverbraucher und der Alkoholtrinker?

Oder auf Kosten der Grünen.

Oder auf Kosten der Radfahrer, die ja an allem Schuld sind?

Eigentlich muss man Trump die Rechnung stellen und dem derzeitigen israelischen Präsidenten.

@chrisstoecker Also ich zahle mit meinen Steuern sehr gerne den Tankrabatt für Diesel-Dieters Fahrt zum 200 Meter entfernten Bäcker. Voll echt. 😉
@tluhh @chrisstoecker wo er den Diesel schön laufen lässt, während er auf seine Brötchen wartet. Damit der empfindliche Motor nicht durch Untätigkeit leidet.
@goestern @chrisstoecker Diesel sind mindestens so sensibel wie ihr Dieter. Die wollen laufen, laufen, laufen. Dieter liebt das Nageln des kalten Motors - Musik in seinen Ohren. 🥳
@goestern @tluhh @chrisstoecker
Während er auf dem Radweg steht. Nur ganz kurz, dann macht es nichts.

@chrisstoecker

Jein: auch der Preis Gas (LNG) steigt. Und damit (dank Redispatch wegen zu kleiner Leitungen und fehlender Strompreiszonen) auch der Strompreis.

@vampirdaddy
Der Gaspreis erhöht den Strompreis auch ohne Redispatch. Vor allem in den Abend- und fruhen Morgenstunden
@chrisstoecker
Während Energiepreise steigen: Billiger Strom aus Erneuerbaren

Am Osterwochenende erhielten große Unternehmen Geld dafür, Strom zu verbrauchen. Wind und Sonne deckten fast den Bedarf. Doch Pläne des Wirtschaftsministeriums gefährden den Ausbau erneuerbarer Energien.

ndr.de
@chrisstoecker
Ja genau. Immer dann wenn es genug Erneuerbare und Batterien/Pumpspeicher gibt ist der Gaspreise egal. Deswegen brauchen wir mehr davon
@vampirdaddy
@chrisstoecker Rettungsdienst, Feuerwehr, Polizei, THW und die ganze Logistik läuft zu 99% mit Verbrennerantrieb. Nicht vergessen!
@Jabba @chrisstoecker Um bestimmte Nischen zu entlasten gäbe es intelligentere und günstigere Lösungen.
@Jabba @chrisstoecker Und dann soll es gut sein, bei einer angeblichen Knappheit die anderen Autofahrer dazu anzutreiben, das knappe Gut, das wir für den Betrieb von Rettungsdienst, Feuerwehr, Polizei, THW und Logistik so dringend brauchen zu, im wahrsten Sinne des Wortes, Verheizen?
@chrisstoecker All diese Maßnahmen geschehen aus nackter Angst. Union und SPD fürchten das sie bald endgültig in der Bedeutungslosigkeit versinken. Ganz unberechtigt ist diese Furcht nicht. Die letzten geschätzt zwanzig Jahre waren geprägt von Inkompetenz, Versagen und gebrochenen Versprechungen. Die jetzigen Maßnahmen setzen diesen verzweifelten Weg fort. Er ist ungerecht, rückschrittlich und löst kein einziges Problem sondern zementiert bestehende. We are very, very conservativ in germany.
@chrisstoecker Der Verbrenner war und ist eben wichtiger als der Mensch. Vergesst dieses Land. Es wird an die Wand gefahren und man wird es nicht mal merken!
@nullbockgeneration @chrisstoecker Die Formulierung „man wird es nicht mal merken“ ist unglücklich.
@kayperina @chrisstoecker Ne. Dieses Land ist fertig!
@nullbockgeneration @chrisstoecker Eben deshalb werden das ziemlich viele Menschen merken. Ist dann zu spät.

@chrisstoecker
Das ist zwar richtig!

Ich gebe zu bedenken!
Die soziale, sozologiche, administrative u. retrospektiv politische Komponente, geht Ihnen hier völlig ab, Herr Stöcker.

Denn wo die Regierungen in den letzten Jahrzehnten keinen Rahmen geschaffen haben. Sondern öffentliche Verkehrsmittel zurückgebaut haben, falsche Zielvorgaben per Gesetz u. Verordnungen manifestiert haben.

Wurde den Bürger auch der vernünftiger Wille untergraben. Vorallem Menschen mit geringem u. mittlerem Einkommen

@SamsenBdRi Auch hier gern noch mal: Wer sozialen Ausgleich von gestiegenen Lebenshaltungskosten will, kann das auf vielfältige Weise tun. Er muss nicht den Sprit billiger machen. Denn Rad- und Bahnfahrer, Fußgänger ohne Auto bezahlen dann nicht nur ihr Klopapier sondern auch den billigen Sprit für Nachbars BMW.

@chrisstoecker
Scheinbar habe ich mich nicht verständlich genug ausgedrückt?

Falscher Referenzpunkt und Ansprechpartner, Herr Stöcker.
Nicht das Gro der Bürger trägt die Verantwortung diesbezüglich.

Lesen sie mal Artikel 56 GG

Schicken Sie ihren Post an die Exekutive und Legeslative.
Die Bürger hämisch auseinanderdividieren bringt uns nicht weiter.

@chrisstoecker @rstockm Außer man heizt mit Holzpellets - da steigen die Preise mit dem Öl mit. Aus Solidarität vermutlich

@farmous @chrisstoecker @rstockm

Die Pelletspreise (lose Ware) sind aber seit Beginn des Krieges nicht gestiegen; sie sinken seit Februar/März leicht. Siehe z.B. https://www.heizpellets24.de/pelletpreise

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@KatjaGausMimO @farmous @chrisstoecker @rstockm Nun, der Preis ist trotzdem dieses Jahr deutlich höher geklettert und liegt gute 21% über dem Vorjahrespreis zur gleichen Zeit. Das sind 66 Euro mehr pro Tonne.
@chrisstoecker ... und schon gar nicht "die Bevölkerung" profitiert vom #Tankrabatt.