Kleine Wochen-Umfrage zu #eScootern

Sie stehen für Leichtigkeit, sind extrem praktisch & liegen noch zu oft im Weg. Doch genau diese Unbeschwertheit ist trügerisch: Man sieht kaum jemanden mit Helm, zu oft Nutzung mit Alkohol, während die Unfallzahlen bundesweit weiter steigen. Wir müssen die Kurve kriegen zwischen praktischer Mobilität hin zu sinnvoller Alltags-Prävention.

Was könnte das Risiko bei der Nutzung von E-Scootern deutlich vermindern❓

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0,0 Promille
Kopfschutz-Pflicht
Bessere Infrastruktur (Radwege)
Andere Anregungen / Kommentar
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#eScooter - Nutzung

„praktisch - aber gefährlich“: Die steigenden Unfallzahlen mit #eScooter -Beteiligung sind ein bundesweites Problem.

Der tödliche Sturz in #Duisburg ist ein trauriges Beispiel für die unterschätzten Gefahren.
Laut Unfallstatistik führen oft die Kombination aus fehlendem Kopfschutz, unterschätztem Alkoholeinfluss und mangelhafter Infrastruktur zu schweren Verletzungen.
Experten fordern nun eine Debatte über bundeseinheitliche Sicherheitsstandards.

https://www1.wdr.de/nachrichten/e-scooter-unfall-gefahr-sicherheit-100.html

Mehr Unfälle mit E-Scootern: Die unterschätzte Gefahr

E-Scooter sind praktisch - aber gefährlich: Erst am Freitag verunglückte ein Mann in Duisburg tödlich. Kommt eine Helmpflicht?

WDR
@vcdnrw Benutzung und Abstellung nur auf der Straße.
@fenkt @vcdnrw
Ich würde es noch weiter einschränken und sagen: Benutzung nur auf Fahrbahn und (wo vorhanden) Radweg, und Abstellen nur auf Parkplätzen, Zweirad-Abstellplätzen und dort, wo es garantiert keine Barriere für den Fußverkehr darstellt - wie man halt auch Fahrräder abstellen sollte.
@Chiladan @fenkt @vcdnrw puh, Auf dem Radweg... Die sind oft genug in der Stadt so buckling, dass es trotzdem gefährlich ist.
@Frischling @Chiladan @vcdnrw Daher auf der Fahrbahn, mit den kleinen Rädern und Frostaufbrüchen, Wurzeln, etc. wird das keiner.
@vcdnrw die Dinger sind doch per Design gefährlich. Wir brauchen weniger davon und mehr vom etabliertem Konzept "Fahrrad".
Auf 7 km/h begrenzen?

@vcdnrw Warum nicht abschaffen und generell nur Leihfahrräder zulassen?

Ansonsten mindestens Geschwindigkeitsbegrenzungen. Die Dinger sind für die kleinen Räder viel zu schnell.

@spinni81 @vcdnrw Hm, mit dieser Argumentation müsste man auch Inlineskates verbieten. Die haben noch kleinere Räder & sind potentiell noch schneller.
@vcdnrw
1. Die Betreiber zur Kasse bitten, wenn Roller falsch abgestellt werden - dann haben sie selbst ein Interesse, ihren Nutzer*innen auf die Finger zu schauen und die Sanktionen an den geringen Anteil unverantwortlicher Absteller weiterzugeben, bzw. diese auszuschließen.
2. Dasselbe, wenn Kund*innen entgegen den AGB Minderjährige fahren lassen.
3. Verkehrskontrollen ausbauen, natürlich mit Blick auf v.a. die tödlichen Pkw/Lkw, aber parallel auch gezielt zum Schutz von Gehwegen.
@VCDNordost @vcdnrw
Ich musste auch schon Vandalen erwischen, die als Nicht-Roller-Nutzende aus Spaß korrekt abgestellte Fahrräder und Roller umwerfen.
Da ist wohl ein Zusammenwirken zivilcouragierter Bevölkerung, öffentlicher Behörden und Dienste, und (auch hier in die Pflicht zu nehmenden) Sharing-Anbietern vonnöten.

@VCDNordost Wir sind gespannt, ob wir hier durch die Schwarmintelligenz auf Mastodon neue Ideen und Anregungen erhalten.

Im Alltag lässt sich leider viel Gedankenlosigkeit und auch Missachtung von Verkehrsregeln beobachten. Weiter kommen wir hier nur durch mehr Achtsamkeit und ein deutlich breiteres Bewusstsein für die Problemlage.

#eScooter #Verkehrssicherheit #sicherimStraßenverkehr

@vcdnrw @VCDNordost Ich weiß nicht, ob Schwarmintelligenz hier extrem hilft. Wir haben ja Daten zu den Unfällen und ihren Ursachen und da ist "Buhhh, eScooter fahren auf dem Gehweg" eben nicht so prominent als Unfallursache wie hier in den Kommentaren:

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/07/PD24_N037_462.html

E-Scooter-Unfälle: 42 % der Verunglückten im Jahr 2023 jünger als 25 Jahre

E-Scooter sind aus dem Straßenbild in Deutschland nicht mehr wegzudenken. Das führt auch zu Unfällen mit diesen Verkehrsmitteln. Besonders junge Menschen sind in solche E-Scooter-Unfälle verwickelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren im vergangenen Jahr 41,6 % der verunglückten E-Scooter-Fahrenden jünger als 25 Jahre, 80,4 % waren jünger als 45 Jahre. Dagegen gehörten nur 3,4 % der E-Scooter-Nutzenden, die an einem Unfall mit Personenschaden beteiligt waren, zur Altersgruppe 65plus. Zum Vergleich: Bei den Unfallopfern, die mit dem Fahrrad oder Pedelec unterwegs waren, war der Anteil in dieser Altersgruppe mit 19,6 % deutlich höher. Gleichzeitig war nur knapp die Hälfte (48,7 %) von ihnen jünger als 45 Jahre, nur 22,1 % waren nicht älter als 25 Jahre.

Statistisches Bundesamt
@vcdnrw ein Verbot würde helfen, ich warte darauf, dass sich beim Menschen die Beine komplett zurück entwickeln, weil sie nicht mehr gebraucht werden und jeder Meter Benzin oder Elektro unterstützt zurück gelegt werden muss.
@vcdnrw Kleine Räder, komischer Schwerpunkt mit häufig leichtfertigen Fahren*innen trifft hier viel zu oft auf schlechte Infrastruktur. Aber ich nehme gleichzeitig wahr, das Menschen auf eigenen Rollern ganz anders im Verkehr (und Parkraum) damit umgehen. Die beherrschen das Gerät besser und fahren (und parken) eher nicht so, als ob sie alleine auf der Welt wären. Ist also vielleicht auch eine Frage des Nutzenden...
@vcdnrw
Die Dinger nicht überall rumliegen lassen.

@vcdnrw

1. Evaluation der Unfallzahlen: Zunahme u.U. aufgrund gestiegener Nutzung?

2. Fahr-Training Events durch die Anbieter (lässt sich mit Marketing verbinden) - ggf. verpflichtend für auffällige Nutzer:innen.

3. U.U. Gewichts-Sensorik zur Feststellung von Einzelpersonen-Nutzung.

4. Stärkere Fokussierung auf intermodale Nutzung -> weniger "Spaß-Nutzende"

5. Gemeinsame Plattform: Freie Geodaten von eScooter-Unfällen durch Anbieter, inkl. Feedback-Option für Verbesserungen.

@vcdnrw Andere: Sicherstellen das eine Nutzung nur durch eine Person stattfindet.
@vcdnrw Bessere Infrastruktur ist immer wichtig. Mit Helmpflicht entfällt der angedachte Nutzen, schnell, günstig, klimaneutral kurze Strecken zurückzulegen. Mit 0,0 Promille ebenfalls.
@vcdnrw Tempo30; Aufklärung das sie statt auf Gehwegen auf Radwegen/Fahrbahn fahren müssen; Letztlich alle Verkehrssicherheitsthemen wie beim Radverkehr - Gefahren durch den KfZ Verkehr sind zu reduziern und Infrastruktur zu verbessern
@vcdnrw mehr Kontrolle der vorhandenen Regeln, z.B. Anzahl der Personen auf den Scooter und zulässige Höchstgeschwindigkeit.