Kleine Wochen-Umfrage zu #eScootern

Sie stehen für Leichtigkeit, sind extrem praktisch & liegen noch zu oft im Weg. Doch genau diese Unbeschwertheit ist trügerisch: Man sieht kaum jemanden mit Helm, zu oft Nutzung mit Alkohol, während die Unfallzahlen bundesweit weiter steigen. Wir müssen die Kurve kriegen zwischen praktischer Mobilität hin zu sinnvoller Alltags-Prävention.

Was könnte das Risiko bei der Nutzung von E-Scootern deutlich vermindern❓

Gerne re“tröt“en. Mehrfachantwort möglich.

0,0 Promille
Kopfschutz-Pflicht
Bessere Infrastruktur (Radwege)
Andere Anregungen / Kommentar
Poll ends at .
@vcdnrw
1. Die Betreiber zur Kasse bitten, wenn Roller falsch abgestellt werden - dann haben sie selbst ein Interesse, ihren Nutzer*innen auf die Finger zu schauen und die Sanktionen an den geringen Anteil unverantwortlicher Absteller weiterzugeben, bzw. diese auszuschließen.
2. Dasselbe, wenn Kund*innen entgegen den AGB Minderjährige fahren lassen.
3. Verkehrskontrollen ausbauen, natürlich mit Blick auf v.a. die tödlichen Pkw/Lkw, aber parallel auch gezielt zum Schutz von Gehwegen.
@VCDNordost @vcdnrw
Ich musste auch schon Vandalen erwischen, die als Nicht-Roller-Nutzende aus Spaß korrekt abgestellte Fahrräder und Roller umwerfen.
Da ist wohl ein Zusammenwirken zivilcouragierter Bevölkerung, öffentlicher Behörden und Dienste, und (auch hier in die Pflicht zu nehmenden) Sharing-Anbietern vonnöten.

@VCDNordost Wir sind gespannt, ob wir hier durch die Schwarmintelligenz auf Mastodon neue Ideen und Anregungen erhalten.

Im Alltag lässt sich leider viel Gedankenlosigkeit und auch Missachtung von Verkehrsregeln beobachten. Weiter kommen wir hier nur durch mehr Achtsamkeit und ein deutlich breiteres Bewusstsein für die Problemlage.

#eScooter #Verkehrssicherheit #sicherimStraßenverkehr

@vcdnrw @VCDNordost Ich weiß nicht, ob Schwarmintelligenz hier extrem hilft. Wir haben ja Daten zu den Unfällen und ihren Ursachen und da ist "Buhhh, eScooter fahren auf dem Gehweg" eben nicht so prominent als Unfallursache wie hier in den Kommentaren:

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/07/PD24_N037_462.html

E-Scooter-Unfälle: 42 % der Verunglückten im Jahr 2023 jünger als 25 Jahre

E-Scooter sind aus dem Straßenbild in Deutschland nicht mehr wegzudenken. Das führt auch zu Unfällen mit diesen Verkehrsmitteln. Besonders junge Menschen sind in solche E-Scooter-Unfälle verwickelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren im vergangenen Jahr 41,6 % der verunglückten E-Scooter-Fahrenden jünger als 25 Jahre, 80,4 % waren jünger als 45 Jahre. Dagegen gehörten nur 3,4 % der E-Scooter-Nutzenden, die an einem Unfall mit Personenschaden beteiligt waren, zur Altersgruppe 65plus. Zum Vergleich: Bei den Unfallopfern, die mit dem Fahrrad oder Pedelec unterwegs waren, war der Anteil in dieser Altersgruppe mit 19,6 % deutlich höher. Gleichzeitig war nur knapp die Hälfte (48,7 %) von ihnen jünger als 45 Jahre, nur 22,1 % waren nicht älter als 25 Jahre.

Statistisches Bundesamt