Oha!

Das ist interessant und bedenklich - bezüglich des weitverbreiteten LibreOffice!

Auszug:
"LibreOffice ohne Collabora ist wie ein Auto ohne Motor. Die Karosserie steht noch, der Lack glänzt, aber bewegen wird es sich nicht mehr lange. Die Collabora-Entwickler haben nicht irgendwelchen Randcode geschrieben. Sie waren für die schwierigsten und wichtigsten Teile der Software verantwortlich - die Import- und Export-Filter für Microsoft-Formate, die Kern-Engine von Writer, das Build-System, das Performance-Refactoring. Das sind die Komponenten, die darüber entscheiden, ob dein DOCX-Dokument korrekt aussieht, ob dein XLSX-Tabelle richtig rechnet, ob die Software flüssig läuft oder bei grossen Dateien einfriert. Ohne die Leute, die diesen Code seit Jahren pflegen und verstehen, wird die Qualität unweigerlich nachlassen. Nicht sofort. Nicht morgen. Aber schleichend, Release für Release, bis irgendwann die frustrierten Foreneinträge überhandnehmen und die Distributionen leise anfangen, nach Alternativen zu suchen.
(...)
LibreOffice war für viele von uns mehr als eine Software. Es war ein Beweis dafür, dass das Open-Source-Modell funktioniert. Dass eine Gemeinschaft aus Freiwilligen und Unternehmen gemeinsam etwas aufbauen kann, das mit den Produkten der Tech-Giganten mithalten kann. Dass man Software schaffen kann, die niemandem gehört und allen dient. Dieser Beweis hat jetzt einen tiefen Riss bekommen. Nicht weil die Technologie versagt hat, sondern weil die Menschen dahinter versagt haben - oder genauer: weil die Strukturen versagt haben, die verhindern sollten, dass genau so etwas passiert."

Lesenswerter Longread:
https://forum.linuxguides.de/core/index.php?article/54-libreoffice-am-abgrund-wie-die-document-foundation-ihre-eigenen-gr%C3%BCnder-vor-die/

#LibreOffice #LinuxGuides #Collabora #CODA #OpenSource #Linux
LibreOffice am Abgrund: Wie die Document Foundation ihre eigenen Gründer vor die Tür setzte - Linux Guides Community

LibreOffice steckt in der schwersten Krise seit seiner Gründung. Die Document Foundation hat im April 2026 über 30 Kernentwickler aus ihren Gremien ausgeschlossen - darunter die Leute, die fast die Hälfte des gesamten Codes geschrieben haben. Der Trick: Erst verklagt man den Partner, dann schliesst man seine Mitarbeiter mit Verweis auf die laufende Klage aus. Collabora, das Unternehmen hinter den ausgeschlossenen Entwicklern, schlägt mit einem eigenen Desktop-Produkt zurück, das technologisch einen klaren Bruch mit dem alten LibreOffice darstellt. Droht LibreOffice das gleiche Schicksal wie Apache OpenOffice? Eine Analyse der Eskalationsspirale - vom gescheiterten Branding-Experiment 2020 über den Krieg um die Cloud bis zum endgültigen Bruch im April 2026.

Linux Guides Community
Comment about Collabora blog post - TDF Community Blog

Many people have asked The Document Foundation for its official position on what Collabora announced in a blog post. This is not the first announcement of this kind in FLOSS environments, nor will it be the last. Collabora feels that it has to invest in a specific product that differs from traditional, full-featured office suites such as LibreOffice. They are, of course, free to take this approach based on the MPL licence. However, Collabora has framed this as a direct consequence of the Membership Committee’s decision to remove Collabora employees from TDF membership based on the recently approved Community Bylaws. The Community Bylaws require that employees of companies involved in legal disputes with The Document Foundation be removed from TDF membership because, in the past, people made decisions in the interest of their employers rather than in the interest of The Document Foundation. We would prefer to avoid further discussion about who is responsible for what, as this would lead to endless debates that would not benefit the project as a whole (i.e. The Document Foundation, its ecosystem companies, and its volunteer contributors). Unfortunately, a series of wrong decisions in the past have turned into an ongoing problem which has

TDF Community Blog
@fasnix Richtig spannend, wobei auch die sogenannte 'Community' offensichtlich durch kopflosen Aktionismus ihren Teil dazu beigetragen hat. Und wirklich interessant wird es jetzt, wenn man die Entwicklung rund um Euro-Office als Fork von OnlyOffice mit einbezieht.
Passt ja als Thema gut zum DI Day 😄

@fasnix Schon spannend, dass das just zu der Zeit kommt, wo de EU erstmalig ernsthaft überlegt, wie man sich von MS lossagen kann.

Quintessenz einer solchen Platzierung: „OpenSource für Verwaltungen ist einem großen Risiko ausgesetzt… Seid lieber vorsichtig.“

Leider.

LibreOffice (@[email protected])

Ideally, we would have preferred to avoid this post. However, the articles and comments published in response to Collabora’s and Michael Meeks’ biased posts compel us to provide this background information on the events that led to the current situation. https://blog.documentfoundation.org/blog/2026/04/05/lets-put-an-end-to-the-speculation/ @libreoffice

Fosstodon
@fasnix ich bin gespannt wo das noch hinführt.
@fasnix kann der reißerischen Aufmachung (samt KI-Bild) nicht viel abgewinnen. Schade was da passiert, aber Schwarzmalen mit ganz ganz viel Pathos ist wirklich unnötig. 🤨
@mray

Richte deine Kritik gerne an @LinuxGuides
@fasnix Die Kritik geht direkt an dein Post - der macht sich das zu eigen, indem er buchstäblich zitiert und mit dem Prädikat "interessant und bedenklich" versieht.

@fasnix liegt es an mir und meiner nur-mobil-Ansicht oder fehlt dem Schriftstück jede Art von Quelle um das zu belegen was dort steht?

Entsprechend ist dies hier mein Lieblingssatz: "Das ist keine Verschwörungstheorie. Das sind dokumentierte Fakten."

In diesem Sinne und nur für den Fall das ich nichts sträflich überlesen habe in Richtung Autor: Link bitte.

@fasnix

"Nicht sofort. Nicht morgen. Aber schleichend, Release für Release"

Klar, denn es gibt niemanden, der den Job übernehmen wird. 🤡 Es wird auch niemand aus der Gruppe herüberwechseln.

Da suhlt sich jemand - kim88 - in Untergangsphantasien, dem es nicht gefällt, dass LO wirtschaftlich erwachsen wurde.

Edit, Zitat von LO: "TDF hat sich seit einiger Zeit auf die Ankündigung von Collabora vorbereitet, indem Entwickler eingestellt und neue Partnerschaftsmöglichkeiten ausgelotet wurden, um das wachsende Interesse an LibreOffice auf dem Desktop – nach wie vor eine praktikable Option für viele Einsatzbereiche –, in der Cloud und auf Mobilgeräten sowie an ODF als bevorzugtem Dokumentenformat für Regierungen weltweit zu unterstützen."

@fasnix es ist so schlimm, wenn man einmal den Stil von einem KI-geschriebenen Artikel verinnerlicht hat sieht man es wirklich überall und kann es nicht mehr ausblenden
@fasnix wen überrascht es, dass die Governance eines m.M.n. wirklich schlechten Softwareprodukts ähnlich mies aussieht?
@fluepke
Jetzt muss ich aber fragen;
Wie definierst Du "schlechtes Softwareprodukt"?
@fasnix
@Ente_Bullitt @fasnix Softwarequalität: Ausführungsgeschwindigkeit, Korrektheit, Fehlertoleranz, Reproduzierbarkeit, UX, …
@fluepke
Danke für die Erläuterung! 😊
@fasnix

@fasnix
Es sind immer die Menschen, die das Schöne und die Hoffnung kaputt machen.

Gier. Macht. Das holt immer das Schlimmste, was dann offensichtlich wird.
#LibreOffice #LinuxGuides #Collabora #CODA #OpenSource

@fasnix alles halb so schlimm. Libre ist so entstanden. Und so wird jetzt auch etwas Neues beginnen.
@fasnix Klingt, als sollte man auf kurz oder lang lieber zu @CollaboraOffice wechseln.

@weizenspreu

Ja das ist der Wunsch von CO. Was ist seit vielen Jahren die beste OfficeSuite? LO!

@fasnix @CollaboraOffice

@OhWeh @fasnix Aber offenbar auch nur, weil @CollaboraOffice die Hälfte der Arbeit allein gestemmt hat.
@OhWeh @fasnix @CollaboraOffice Und TDF hat in seinem eigenen Statement nicht widersprochen. 🤷‍♀️

@fasnix

Für mich nicht schön zu lesen. Einseitig, ohne Quellen, keifend. Naja.

@fasnix das ist eine traurige Geschichte. Danke fürs verlinken. Ich werde die Entwicklung dieser Situation jetzt aktiv beobachten.
@fasnix StarOffice anyone? Ruhig bleiben und zusehen. Das Projekt hat schon so viele Wandlungen durchgemacht.