Gegen den Ungeist des deutschen Militarismus'! - Europa Blog

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Europa Blog
@Europablog @klute @juergenklute
Ich war einfach entsetzt über diesen gedankenlosen Kanzler.
Ein sehr guter Beitrag.

@klute @Europablog @juergenklute

Gerne,
wie kommt Merz auf solche Ideen ?
Der hat wirklich kein Geschchtsbewusstsein.
Seine Wähler auch nicht (mehr)?
Erschreckend.

@FairB @klute @Europablog Die hatten noch nie ein Geschichtsbewusstsein. Die hatten vor allem ab 1949 ein Ziel: die enorme Zahl von Anhängern des Nationalsozialismus in die neue bundesrepublikanische demokratisch angelegte Gesellschaft zu integrieren, um einen Bürgerkrieg zu verhindern, den die Alliierten anfangs befürchtet hatten seitens der hartgesottenen Nazis, die es ja tatsächlich zuhauf gab. Die eigentliche Entnazifizierung beginnt eigentlich erst jetzt so richtig.

@juergenklute @klute @Europablog

Ja, richtig.
Besonders der Bereich um den Geheimdienst und Justiz war sehr lange noch von Altnazis durzogen.
Drei Fälle als Beispiele:

#Filbinger #CDU #CSU #Nazi
Ministerpräsident von Baden-Württemberg

https://www.deutschlandfunkkultur.de/filbinger-affaere-102.html

und

Karlsruhe (dpa) - Seit den 1950er Jahren erinnert eine Gedenktafel am Bundesgerichtshof (BGH) an 34 Juristen, die nach Kriegsende in sowjetischen Internierungslagern starben - jetzt belegen wissenschaftliche Untersuchungen, dass die meisten stark in NS-Unrecht verstrickt waren.
#BGH #Justiz #BMJV

https://www.sueddeutsche.de/panorama/justiz-gedenktafel-am-bgh-wuerdigt-stark-belastete-ns-juristen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-220620-99-730543

und

Geschichte des GeheimdienstesWarum der Bundesnachrichtendienst so viele NS-Täter rekrutierte.
In seiner Entstehungszeit war der Bundesnachrichtendienst ein Hort für NS-Täter

https://www.deutschlandfunk.de/bnd-bundesnachrichtendienst-nationalsozialismus-ns-taeter-100.html
#BND

Filbinger-Affäre aus DDR-Sicht - Späte Aufdeckung eines NS-Täters

Hans Filbinger, in den 70ern Ministerpräsident von Baden-Württemberg, hatte als NS-Richter vier Todesurteile beantragt oder gefällt. Erst 1978 wird dies publik - und führt zu Filbingers Rücktritt. Zuvor erzählte der DDR-Rundfunk die ganze Geschichte.

Deutschlandfunk Kultur