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@unnon89 Dafür gäbe es ja auch den Realomat: https://real-o-mat.de/
Aber ich stimme mit dem Themenstarter überein, das Wahlomaten früher ein netter Zeitvertreib waren um zu sehen ob die realen Aussagen eines Wahlprogramms mit der gefühlten Präferenz übereinstimmt.
Angesichts der Depolitisierung der Gesellschaft durch Parteien und Medien wird dieser unterhaltsame Zeitvertreib zur weiteren Ablenkungsmaschine.
@ralphstark Den kannte ich noch nicht, hab bisher immer beim Dein-Wal geschaut. Der schaut auf Bundesebene wie die Parteien abgestimmt haben. Muss man zwar immer bissjel warten bis die Regierungszeit durch ist aber zu mindestens hat man dann auch handfestes ^^
Das teile ich überhaupt nicht. Sie ermöglichen einen unkomplizierten Einstieg in die Auseinandersetzung mit Komplexität. Alle Wahl-o-maten, die ich kenne, enthalten sowohl Kommentaroptionen für die Parteien, als auch Links zu den Parteien.
Mit der gleichen Argumentation der Komplexitätsreduzierung könnte man auch Wahlen ablehnen.
Ideal ist es, wenn Wahl-o-maten das Gespräch der Nutzer:innen über Politik anregen, was in meiner bubble tatsächlich stattfindet
!!!
Die demokratischen Parteien und ihre unverbindlichen Ziele sind das größere Problem:
Die SPD macht Wirtschaftspolitik.
Die CDU macht rechtsnationale Politik.
Die Grünen machen konservative Politik.
Wenn diese Parteien keine klare Kernidentität mehr haben, kann man als Wähler nur noch nach Wahlprogramm gehen:
Und selbst dann verkoalieren sich die Parteien verschiedener Farben, bis ein brauner Einheitsbrei daraus geworden ist.