Wahl-O-Maten machen das, was digitale Lösungen (im Bildungswesen) in der Regel immer machen: sie bekämpfen Symptome, nicht Ursachen. Bürger*innen sind politisch nicht informiert, weil sie keine Zeit, Kraft oder kein Interesse haben. Nichts davon wird so gelöst. Nur ein Informiertsein simuliert.
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Bei Wahl-O-Maten erhält die Komplexität von Problemen keinen Platz. Sie fördern binäres Denken (richtig oder falsch, dafür oder dagegen, Freund oder Feind), wirken einer klüger machenden Auseinandersetzung und Konsensfindung entgegen und erzeugen eine Welt von Gewinner*innen und Verlierer*innen.
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Wer eine informierte, aktive Wissensgesellschaft möchte (was starke Demokratien auszeichnet), muss dahingehend auch investieren. Digitale Lösungen sind so beliebt, weil sie oft etwas effizienter und skalierbar machen. Demokratie bedeutet Arbeit. Wer sich die spart, verliert am Ende die Freiheit.
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@dejan das ist analog zum ausufernden Einsatz von "KI". Unter dem Deckmantel höherer Effizienz wird die Theoriebildung unterbunden. Das schafft Abhängigkeit, was den Bedürfnissen der Rechten entspricht und schlussendlich menschenfeindlich ist.