Guten Morgen, es ist Zeit für einen kleinen roten Triebwagen, schon wieder 🫣 Heute aber etwas jünger und größer als gestern - mit dem VT95 und seinem Beiwagen VB142 der Berliner Eisenbahnfreunde startet gleich die Rundfahrt zum Schwielowsee. #bahnzeit
Als hätte @mikey179 es geahnt, wegen einer Sperrung des Abzweigs Potsdam-Wildpark fahren wir nicht zum Schwielowsee 😢 #bahnzeit
Somit konnten wir die Strecke durch Potsdam-Pirschheide unten über Geltow und Caputh nicht befahren, aber die kenne ich eh schon zu Genüge. Sie ist aber insbesondere bis Caputh-Schwielowsee sehr schön, da sie sehr nah am Wasser vorbeiführt. Und die Verbindungskurve von Ferch-Lienewitz nach Seddin haben sie mir leider verwehrt. Na ja.
Unabhängig davon war die Fahrt aber wirklich großartig! Von Lichtenberg ging es zunächst nach Ostkreuz (oben), über die Spree nach Treptower Park und weiter nach Schöneweide und über die Verbindungskurve zurück Richtung Norden. Diese dürfte ich damit auch zum ersten Mal befahren haben.
Am Eichgestell bogen wir dann wieder Richtung Innenstadt ab, um über Rummelsburg und Ostkreuz (diesmal unten) die Stadtbahn zu erreichen. Die ICE L am Talgo-Werk an der Warschauer Straße werden gefühlt auch immer mehr. Es war nett, auf der Stadtbahn in diesem ungewöhnlichen Fahrzeug an den Bahnhöfen viele Blicke auf sich zu ziehen und den S-Bahnen nah zu kommen. Und einmal durch „meinen“ Hauptbahnhof zu fahren. 😁
Weiter gings die Stadtbahn entlang und über Grunewald, Wannsee und Michendorf bis zum Rangierbahnhof Seddin. Auf dem Weg dorthin konnten wir bei Wilhelmshorst bereits einen Blick auf die Verbindungskurve zum Außenring werfen.
Aufgrund der Streckensperrung sind wir nun in den Rangierbahnhof Seddin gefahren, damit der Triebwagen umsetzen und wir zurück nach Norden fahren konnten. Da die Rückenlehnen der meisten Sitzbänke umklappbar sind, war das kein Problem. Solche Rangiervorgänge sind immer faszinierend zu beobachten - hier die Perspektive aus dem stehenden Beiwagen 😁
Dann fuhren wir also zurück bis Wilhelmshorst und über die Verbindungskurve auf den Berliner Außenring. Dabei überquerten wir den Templiner See auf einem Damm und einer kurzen Brücke und fuhren auf dem oberen Gleis durch den Bahnhof Potsdam-Pirschheide. Trotz fehlendem Schwielowsee gabs also etwas Nähe zum Wasser 😁
Das Highlight war aber der Besuch im Rangierbahnhof Wustermark. Dorthin rangierten wir rückwärts mit Beiwagen voraus. Die Kollegen erklärten uns das ehemalige Stellwerk Rs IV, das zudem einen tollen Ausblick bot 😍 Und die Verwendung von Hemmschuhen erklärten sie uns auch 😁
Und hier einige Bilder aus dem Stellwerk auf die abgestellten Züge und Loks.
Danach ging es eigentlich nur noch zurück nach Lichtenberg - zwar mit einem angenehmen Umweg über das Karower Kreuz und eine weitere Verbindungskurve, über die ich nun auch “d.h.m.d.” schreiben kann - aber ohne Stopps und wirkliche Highlights und in einer wahnsinnigen Geschwindigkeit. Insgesamt aber war es eine tolle Tour zu einem guten Preis (45€). Zum Abschluss noch Bilder eines DR-Salonwagens der WFL und des Triebwagengespanns im Rangierbahnhof.
@sebastiankroeckel Ok, aber wann zeichnest du einen GPX Track? 🤐
@nordkommission Dafür war ich bislang immer zu faul. 😬
@sebastiankroeckel Du wirst erstaunt sein, wie schnell du die Route auf brouter.de zusammen geklickt hast!

@sebastiankroeckel
Interessant, ich sehe 6 der ehemaligen Alex-Dosto und mindestens 4 Flirt für Rheinland-Pfalz. (Bild 2)

Ebenso interessant: Der SRI-Dosto is in Wustermark, obwohl der eigentlich zwischen Osnabrück und Bremen/Bremerhaven fahren soll… (Bild 4)

@sebastiankroeckel Was sie alle grinsen. 😁
@Renni Waren fröhliche Leute ☝🏻