@agrinova @scheichsbeutel @AwetTesfaiesus
Also für rund 70% der Gebäude ist die Wärmepumpe die überlegene Heizung. Das sind die mit einer möglichst niedrigen Vorlauftemperatur ohne großen Umbau.
Bei Neubauten heißt es entweder WP oder Infrarotheizung, weil ich dann nicht einmal ein wasserführendes System habe. Spielt aber kaum eine Rolle, weil Neubauten nicht viel Leistung brauchen. Gas in Neubauten ist ein Beratungsfehler.
Die 30% muss man anders lösen. Optimal wär Prozesswärme oder Großwärmepumpen mit Nahwärmenetzen. Aber auch Gas tut da seinen Trick, vll auch Brennstoffzelle oder BHKW.
Ich verstehe nicht, warum die Gesetze da nicht differenzieren können. Der Kompromiss hat nun die Geltung 4 Jahre in die Zukunft verschoben, aber nach 4 Jahren wechselt keines der Häuser die Gruppe. Nun wurden aber noch viele Gasheizungen aus Unsicherheit in die 70% eingebaut, weil der Kompromiss so war wie er war. Nun legt man Grüngasbeimischungen fest, die es heute noch nicht gibt. Ein 70% Haus sollte erst Recht keine Kapazitäten an grünem Gas verbrauchen.
Sinnvoll wäre zu sagen, man schaut sich das Haus an und die 70% machen WP und die anderen machen was anderes.
Auch hier: Wird der Strom günstiger, verschieben sich die Prozente. Wenn also Strom bei 10 Cent wäre, dann wäre die Verteilung vermutlich 95-5 statt 70-30. Dann kann die WP nämlich auch ne JAZ von 2 haben und es lohnt sich.