Ich habe meinen einzigen ever Parteieintritt sehr bewusst vorbereitet und mir sehr dezidiert die Parteien angeschaut.

Bei der #Union hatte ich das Gefühl, ich verstehe, wie sie tickt und mir fehlen da krass viele Dinge, die mir wichtig sind und manches war für mich schlicht ein Ausschlussgrund.

Bei der SPD dachte ich damals: ich verstehe diese Partei einfach nicht; nicht wie sie tickt und nicht, was sie will.

Heute denke ich: die #SPD versteht sich selber nicht.

Wenn ich eine:n Sozialdemokrat:in frage: wofür kämpft deine Partei? Kommt oft „Soziale Gerechtigkeit“, was eine bedeutungsfreie Floskel ist.

Reflektierte Sozialdemokrat:innen sagen: ~„ein gutes Leben für die viele“, was schon konkreter ist. Auf die Frage: wer sind denn dann „die wenigen“? kommt meist nichts. Auf die ähnliche Frage: wer gehört zu diesen Vielen, kommt selten konkretes.

Und auf die Frage: und, wie lief der Kampf in den letzten 25 Jahren so? Kommen interessante Gesichtsausdrücke.

@AwetTesfaiesus
Wäre mein Opa nicht schon seit über 10 Jahren tot, würde mich seine Antworten interessieren. Vielleicht noch "Was ist heute anders verglichen mit der SPD, die du in den 50ern und 60ern erlebt hast? Hast du das Gefühl ihr seid irgendwo falsch abgebogen?"
@momo manchmal kommt mit die SPD auch vor, wie der Hund der den LKW-Reifen erjagt hat und nun nicht weiß, wie es weiter gehen soll.

@AwetTesfaiesus
Oh, der Vergleich ist gut! Wie der Hofhund, der zornig bellend auf dich zurennt und plötzlich hälst du deine Hand zum Schnüffeln hin, streichelst ihn vielleicht und das arme Tier ist total verwirrt, weil du dich nicht an das Script hälst und was bedeutet das alles jetzt eigentlich?

Du hast recht, genau so.