Ich will keine Server im Keller und keine europäischen Hyperscaler.
Ich will Hyperscaler die nicht Milliardären sondern uns gehören.
@Lilith Genossenschaftliche Rechenzentren. Ich find die Idee ganz charmant
@strigga_ globale genossenschaftliche rechenzentren.

@Lilith @strigga_

Und ihnen dienen.

@expertenkommision_cyberunfall @Lilith @strigga_ Abhängig von der Größe geät JEDES Rechenzentrum/Hosting ins Visir Orwellscher Überachungsfantasien ("1984") und NSA wendet extremen Druck durch "Social Engineering" an für "Zugänge".

Die Überwachungsgelüste werden nicht gebrochen, sondern ungebrochen verstärkt, inzwischen mit noch kräftezehrenderer Wellenstrategie kleinster Pseudoerfolge, um sie dann zurückzunehmen. 😩

Privatsphäre ist bestenfalls im Rahmen von Selfhosting haltbar.

@kassander @expertenkommision_cyberunfall @Lilith

Ich glaube, genau für so ein Szenario ist ein Genossenschaftliches Konzept gut. Denn social engineering in einem zutiefst demokratischen Konstrukt hat es sehr sehr schwer - gerade wenn unabhängigkeit und Sicherheit der Grund für die Gründung sind.

Die Finanzierung funktioniert halt nur mit vielen vielen Mitgliedern

@kassander @expertenkommision_cyberunfall @Lilith @strigga_
Wozu "social engineering"? Einfach gesetzliche Grundlagen schaffen, so wie es die USA schon haben und große Teile Europas wollen (Chatkontrolle, Palantir, ...). Eine globale Genossenschaft müsste alle Gesetze aller Länder einhalten. Da findet sich dann auch für die restlichen Länder und ... inoffiziellen Nutzer ("Hacker" wäre zu hoch gegriffen) 'ne Backdoor.
@Lilith @strigga_ UN Hyperscaler?
@keywan @strigga_ so in der Art - nur nach der Revolution.
@Lilith @keywan @strigga_ welche Revolution schwebt dir genau vor?
@Lilith @strigga_ Mir persönlich würden EU-scaler reichen.
Habe am Wochenende gelesen, dass #Mistral auf #AWS läuft. Soviel zur digitalen Souveränität 😒
@cg @Lilith @strigga_ es läuft auch auf AWS. Kann aber auch in anderen RZs laufen.
@cg ob das aktuell wirklich der sinnvolle Move ist, aber deepl geht auch zu AWS... 🤷🏽‍♂️ @Lilith @strigga_
@kleisli @Lilith @strigga_ Kannst du mir dazu einen link schicken?
@cg ich habe eine Email von deepl erhalten "Am 27. Mai 2026 werden wir Ihre AGB aktualisieren, um unter anderem der Tatsache Rechnung zu tragen, dass DeepL Inhalte, Verarbeitete Inhalte etc. nicht mehr ausschließlich auf seinen eigenen Servern verarbeiten wird. Dies ermöglicht es uns, Amazon Web Services (“AWS”) als neuen DeepL-Unterauftragsverarbeiter in unsere Dienste mit einzubinden."
online habe ich nur die Info gefunden, dass deepl jetzt auch auf dem aws marketplace ist @Lilith @strigga_
@strigga_ @Lilith So in etwa @hallo ?
@martin_schillig Was ist an "inhabergeführtes europäisches Unternehmen" genossenschaftlich?
@Lilith @strigga_ @martin_schillig wir sind keine Genossenschaft, sondern rechtlich wohl "inhabergeführt". In der Realität verhalten wir uns intern circa wie ein Unternehmen in Hand der Mitarbeiter*innen oder vielleicht wie ein merkwürdiger Verein. Genossenschaft haben wir uns mal angeguckt, waren aber von seehr viel Overhead und Papierkram schnell abgeschreckt.

@Lilith die Idee finde ich gut. In DE gibt es wohl einen kleinen Ansatz dafür. Aber was großes habe ich noch nicht gesehen.

Wie bauen/starten wir das?

@goetz Erstmal Revolution.
@Lilith @goetz Ich vermute, ich habe deine Kritik sehr wohl verstanden.
@Lilith Amen Schwester 🙏
@Lilith Ich hab On-Premise Lösungen mal belächelt. Jetzt sehe ich dass deren eigenen k8s Teams weniger Kosten als die Cloud Lizenzen und bin gar nicht mehr so abgeneigt von der Idee.
Ein ganz spezieller Kunde hat alles auf eigenem Blech im Keller und die einzigen Probleme gibt es mit den Sachen die sie outgesourced haben - Cloudflare & Analytics.
@lkwtelefon @Lilith früher wurden wir belächelt, weil wir keine Cloudmigration gemacht haben, jetzt wollen leute dass wir deren Server in unsere RZ stecken. Fühlt sich gut an.
@Alcest @lkwtelefon hauptsache irgendwas migrieren.
@Lilith @Alcest @lkwtelefon Nena ? „Irgendwo, irgendwie, irgendwann“ ( ich Bau dir ne Cloud aus Sand) 🖖🤪🎹🎸
@Lilith Realismus, so wichtig

@Lilith

Für einen #Hyperscaler ist @hostsharing (noch) zu klein, aber mit genug Zustrom an Genossen es könnte zu einer Keimzelle werden.

Vielleicht wäre ja auch eine globale #Genossenschaft Hostsharing-ähnlicher Genossenschaften in verschiedenen Weltregionen ein geeignetes Modell. Das sollte organisatorisch einfacher sein, als ein Unternehmen, das alles macht.

@Lilith They have WeAreOpen and Cyon and all we have is T Cloud Public.
@Lilith Verantwortugseigentum könnte da bereits vor der Revolution ein andenkenswerter Ansatz sein

@Lilith Nette Idee, aber dafür müsste mal die soziale Organisation funktionieren. Und das sehe ich nicht.

Wie soll irgendwas funktionieren, wenn selbst Vereine im Chaos mit sich selbst beschäftigt sind und sich an einem eigenen Perfektionismus abarbeiten, der die Leute unsolidarisch werden lässt mit Leuten die etwas anderer Meinung sind als sie selbst?

Will ich meinen Server in einem Rechenzentrum betreiben, wo ich annehmen kann der wird von Elena sabotiert werden, weil die findet doof was ich auf Mastodon so schreibe?

Ich finde es traurig das schreiben zu müssen, aber im Kapitalismus kann man davon ausgehen, dass in der Regel die Leute das Geld nehmen und es Elena egal sein kann, weil die ist bei dem kapitalistischen Raubtier-Rechenzentrum, weil sie Geld braucht, nicht weil das ihr Ideal ist und daher auch egal ist was ich hier schreibe.

@Lilith Ja, aber für den Keller-Server habe ich schon den nuklearen-Mikroreaktor bestellt 😔

@Lilith
Da schon 2-4 Milliarden in diese Idee investiert worden sind, gibt es ein paar learnings:
Sobald es um Marktzugangsthemen geht (onboarding, Vermittlung, marketplace) ist eine Genossenschaft schwierig, da sie als Ziel hat die Teilnehmer positiv zu diskriminieren, was kartellrechtlich suboptimal ist.

Bisher haben solche "volkswirtschaften" Projekte AISBL, e.V. + GmbH, Stiftungen, EDIC genutzt.
V.a. die Lösung mir einem vorgeschalteten Verein empfinde ich als sauber.

@Lilith Irgendwann heizen wir noch mit KI, wart's ab ;)

@oliverg
Machen wir doch schon, schaue ich mir die Wärmeabgabe von Rechenzentren an.

@Lilith

@oldperl Schaut Euch mal an, dass jedes Turbinenkraftwerk (fossil/nuklear/Müll/organisch) ~70% der Energie inklusive großer Mengen kostbaren Trinkwassers WEGDAMPFT!? 🤮
Nur im Winter gibt es manche die etwas davon als Fernwärme versuchen zu verteilen. Ein solcher Irrsinn!
@oliverg @Lilith
@kassander @oldperl @Lilith Das mit dem 'Verbrauch' von Wasser ist so ne Sache. Das tut ja der Regen oder der Fluss auch, wenn man so will. Das ist ein Kereislauf. Dürre ist, wenn der Regen dann sozsuagen asymmetrisch runtergeht ;)
@Lilith andererseits, wollten wir nicht schon in den 1980ern die „Rechenzentren“, wie die #hyperscaler früher hießen, loswerden?
@Lilith Ich bin ein Träumer. Ich träume von einem verteilten Rechen- und Speichersystem, zu dem jeder beitragen kann, indem er seine eigene Hardware einbinden kann. Ein bisschen wie Seti. Ungenutzer Speicherplatz und Rechenleistung werden zur Verfügung gestellt. Daten werden redundant und fragmentiert gespeichert. Eine Community mit eigener Währung, in der Bereitstellung und Nutzung gegeneinander vergütet werden. Ein bisschen wie ARWeave. Skalierbar, ausfallsicher, kohärent, unmanipulierbar.
GNUnet – Wikipedia

@brolf Und ich dachte schon ich würde dafür ausgelacht... 😅

Eine Eigenschaft wäre noch Kompensation. GNUnet basiert auf Bedingungslosigkeit. Hardware und Stromerzeugung kosten Geld. Damit etwas schnell skaliert, braucht es symbiotische Anreize für große Bereitsteller.

Fragmentierung. Hinsichtlich PQ Zeiten sollten zusammenhängende Daten vielleicht nicht als Ganzes auf ein paar Instanzen liegen, auch wenn es für PQ schon Ciphers gibt.

Last but not least, Rechenzeit.

@Amorpheus Ja, GNUnet ist leider nie wirklich aus dem Status eines akademischen Proof-of-Concept rausgekommen.
@Lilith wollten wir nicht einfach erst die Millardäre abschaffen?
@Lilith LSD ins Trinkwasser!
@Lilith da bin ich bei Dir. Was könnte der erste Schrift in diese Richtung sein?
@Lilith Wieso will man keinen Server im Keller? Das sagt meine Frau auch. Ich versteh's nicht.
@et Es gibt noch andere Jobs außer Sysadmin.

@Lilith NIMBI FTW !
Ich will das den Scheiß weranders macht, auf der anderen seite der Welt, Betreibis dürfen nach meinen persönlicheb maßstäben keine Arschlöcher sein
(das mit dem milliardär ist bei den Investitionsummen schwierig tu wenigstens so als wärst du kein arschloch so wie die techmilliardäre in den 2010ern)! Den Strom können die auch gerne woander her nehmen ich beschwere mich nicht wenn ich den nicht zahlen oder verwantworten muss!

Auschreibung ist Raus!

@Lilith so, super, das heftest Du jetzt einfach in Deinem Profil an und dann finden die "was hat die denn gegen den did"-Leute hoffentlich auch endlich einen Anker.

@Lilith
Oh jaaa! Und wie „hyper“ die skalieren müssen, können wir dann vllt auch noch mal überlegen und aushandeln.

Demokratisch gesteuerte Rechenkapazitäten 🫶

@Lilith @w4tsn Warum keine Server im Keller?
Wäre doch die ultimative Unabhängigkeit und digitale Selbstbestimmung

Könnte grade an Schulen in AGs für digitale Kompetenzen super eingesetzt werden
(Admin AG, Programmier AG, etc.)
@chloecrimson @w4tsn Weil es ökonomisch und ökologisch nicht so sinnvoll ist.
@Lilith @w4tsn Dass es nicht sinnvoll ist, dass jeder Haushalt/Gebäude Server im Keller hat ist klar

Die Formulierung klang nur grade so als wäre Self Hosting was schlechtes, deswegen meine Irritation

Dezentralisierung ist doch am Ende des Tages die Lösung weil von einer Zentralisierungung (their wretched American hyperscalers) zur nächsten zentralisierung (our holy European hyperscalers) bringt’s ja auch nich

Europäische Firmen können auch assi sein 🤷‍♀️