🚀 Neue KI‑Plattform für mehr Barrierefreiheit im Studium!

In Baden‑Württemberg entsteht mit #IncluDocs BW eine KI‑gestützte Lösung, die Vorlesungsunterlagen automatisch in barrierefreie Formate umwandelt. Studis mit Sehbeeinträchtigung laden ihre Dateien hoch, die KI bereitet sie auf – bei Bedarf unterstützt von Assistenzen. Gefördert mit 2,4 Mio. Euro wird #ACCESS@KIT zum landesweiten Servicezentrum; gehostet wird die Plattform vom SCC.

#KITinformatik #Inklusion #Barrierefreiheit

Wir reichen hier noch den Link zur Mitteilung des KIT nach: https://www.informatik.kit.edu/11147_15081.php
#KITinformatik #Inklusion #Barrierefreiheit
KIT – Fakultät für Informatik – Die Fakultät - Profil - Newsarchiv - KI-Plattform für sehbeeinträchtigte Studierende

Die 50 Forschungsgruppen der KIT-Fakultät für Informatik sind die Grundlage für exzellente Forschung in allen Fachgebieten der Informatik und herausragende Lehre in den Studiengängen Informatik, Wirtschaftsinformatik und Lehramt Informatik.

@KITInformatik warum werden vorlesungsunterlagen nicht schon von anfang an in barrierefreien formaten produziert? wo entstehen die? #a11y #accessibility #barrierefreiheit

@patrick_h_lauke Ich weiß nicht, wie das im Allgemeinen und heutzutage so ist, aber in meinem Studium (ca. 2005–2010, Informatik, FH) war es so, dass Profs ggf. offizielle Vorlesungsskripte zur Verfügung gestellt haben. Die wurden entweder von den Profs selbst, von Seminarleitenden oder irgendwann mal von Studierenden erstellt. Manchmal waren es einfach die Präsentationsfolien aus der Vorlesung, manchmal wollten die Profs, dass man selbst das Tafelbild abschreibt. Wenn es kein offizielles Script gab, sind ggf. innerhalb der Student*innenschaft ein oder mehrere inoffizielle Skripte entstanden, die über Foren etc. ausgetauscht wurden. Mein Datenbank-Prof hat ein Buch geschrieben und festgelegt, das sei das offizielle Skript und einziges zugelassenes Prüfungshilfsmittel. 😬

@KITInformatik

@flxtr @KITInformatik tja, dann sollten die Profs usw sich drum kuemmern, dass die folien/scripts barrierefrei sind. kann man denen doch wohl zumuten...
@flxtr @KITInformatik und nicht halt "klar, die profs koennen ruhig machen was sie wollen ... fuer die studenten mit behinderungen regelt dass dan KI..." seuftz

@patrick_h_lauke Ja, seh ich auch so. Lieber barrierefrei produzieren, als eine KI das irgendwie fixen zu lassen.

Meine Befürchtung wäre, dass renitente Profs sich drumherum wieseln könnten, indem sie dann halt gar keine Skripte mehr herausgeben. (Ich wäre trotzdem für eine effektive Verpflichtung zu Barrierefreiheit.)

Und dann ist da eben noch viel inoffizielles Material (war zumindest zu meiner Zeit so) von den Mitstudierenden und aus vorangegangenen Semestern. Da hilft vermutlich nur Studierende früh durch entsprechende Lehrveranstaltungen sensibilisieren und befähigen, einfach alles barrierefrei zu machen.

@KITInformatik

@KITInformatik es wäre sinnvoller, einfach barrierefreies Lehrmaterial zu erstellen. Das ist effizienter, inhaltlich sicherer an dem Lehrziel und sorgt am Ende womöglich für eine allgemeine Verbesserung von Lehrmaterialien.

Leider scheitert das oft an den fehlenden Kompetenzen im Umgang mit textverarbeitenden Programmen oder Scannern bei den handelnden Personen. 🙄

Das Problem sind oft nicht die Anforderungen, sondern dysfunktionale, ineffiziente Arbeitsgewohnheiten.

#Barrierefreiheit

@KITInformatik Genauso wenig wie treppensteigende Rollstühle, die 30% der Treppen befahren können eine Lösung für fehlende Rampen sind, sollte das die Lösung für eine barrierefrei Lehre sein.

Das Problem wird hier auf die Studys verlagert und die eigene Verantwortung abgegeben. Das geht leider deutlich in Richtung technoableism...

@KITInformatik WENN das funktionieren sollte, wäre das eine Option, unabhängiger von anderen zu sein. Ja.

Aber zum einen tut es das offensichtlich nicht (Verweis auf Assistenz), zum anderen wird das als Lösung für die Lehre verkauft. Öffentlichkeit liegt das Problem also bei den Studys, nicht bei den Lehrenden.

So eine Interpretationsmaschine ist mist. Wer weiß, ab wann jemand eingreifen muss? Die Unsicherheit, ob das so inhaltlich stimmt stellt das komplette Ergebnis infrage - immer!

@KITInformatik es geht also nicht um den Untertitel "fördert inklusive Bildung", sondern um ein "kompensiert exklusive Bildung" oder "kompensiert Versäumnisse in der Lehre".

Diese ganze "KI-Mist rettet Inklusion" ist inzwischen so langweilig 😑

KI ermöglicht einige Sachen und kann ein bisschen mehr Selbstbestimmung ermöglichen. Das ist aber Integration. Inklusion bedeutet, dass die Rahmenbedingungen für alle so gleich wie möglich gestaltet werden, und das ist hier offensichtlich nicht der Fall.