Was für ein aktuelles #Linux könnte auf einen alten #MacBook Pro (2009) noch laufen? MacOS kommt an die Grenzen und es werden kaum noch Programme unterstützt, will es aber noch nicht aufgeben. Hat wer eine Idee? Ich kenne mich nicht aus und bin im Netz nicht richtig schlau geworden.
@ingo Ich hab auf ein 2012er Debian 13.3.0 installiert und das Macbook ist wieder super nutzbar. (Falls Dir das hilft.)
@314rate Dankeschön. I will see.
@ingo aus Interesse: läuft darauf momentan noch ein Browser, der aktuelle Websites versteht?
@fiete ja, da geht noch! Hat sogar ein CD-Laufwerk 😄

@ingo

Würde es erst mit fedora linux probieren. Qubes OS benutzt das z.B. mit dem argument, dass deren hardware support gut ist.

sonst einfach sachen ausprobieren.

@mohnblumengesang danke! Auch wenn ich ausprobieren wenig Lust habe

@ingo

Ich würde erstmal vermuten vermuten das es mit Mint klappt, Du aber nacharbeiten musst.
Du kannst es vllt mit einem Livesystem von einem USB Stick ausprobieren.

@ingo Da wird es langsam schwierig. Laut https://support.apple.com/de-de/112624 ist im 2009er ein Core 2 Duo drin, der erste Intel-Chip dieser Art.

Tun sollte: Debian, Ubuntu bis 24.04. Kein RedHat und Derivate.

Macbook Pro (15 Zoll, Mitte 2009) und (15 Zoll, 2,53 GHz, Mitte 2009) - Technische Daten - Apple Support (DE)

Apple Support
@waldi @ingo Warum sollte da keine modernere Distribution laufen? Der Core2Duo ist eine x86 64bit CPU.

@realMagnesium12 @ingo Weil Core 2 Duo eine CPU der ersten Microarchitektur-Version sind: x86-64-v1. Sowohl RedHat als auch Ubuntu erwarten inzwischen v2 oder sogar v3.

https://en.wikipedia.org/wiki/X86-64#Microarchitecture_levels

x86-64 - Wikipedia

@waldi Dankeschön
@ingo @waldi glaube das größte problem könnte die nvidia gpu werden. wenn du nicht rumprobieren willst würde ich auch empfehlen zu sowas zu gehen was @eibart verlinkt hat.
@ingo Ich habe Linux Mint auf meinem älteren MacBook (2015) und einem noch älteren Lenovo Laptop (2007? Core2Duo) laufen. Installation war relativ einfach, Performance ist sehr brauchbar. Einige extra Treiber für die MacBook Webcam und sowas waren leicht zu finden.
@ingo Ich denke jedes Linux mit einem leichtgewichtigen Desktop wie Mate oder XFCE wird laufen. Linus selbst halt lange Macbooks verwendet.
@ingo wie viel RAM denn? Ich kenn mich mit Mac Hardware nicht aus, aber wenn's mindestens 4GB sind, sollten mehr oder weniger alle laufen.
@tofuwabohu sind mehr drin, darauf habe ich immer geachtet und dafür auch Geld ausgegeben
@ingo Hab Debian mit XFCE auf meinem 2011er Air laufen. Funktioniert sehr gut.
@ingo da gibt es so ein tool. Ich meine das heißt vendor. Damit kann man sich mehrere ISOS auf einen Stick packen und dann testen, was besser läuft.
@christiansblog Wow, was es alles gibt

@ingo @christiansblog https://www.ventoy.net/en/download.html

Man kann wohl sogar darauf Daten speichern und die Live Systeme etwas ausführlicher ausprobieren bevor man sich entscheidet

Ventoy

Ventoy is an open source tool to create bootable USB drive for ISO files. With ventoy, you don't need to format the disk again and again, you just need to copy the iso file to the USB drive and boot it.

Ventoy

Ventoy is an open source tool to create bootable USB drive for ISO files. With ventoy, you don't need to format the disk again and again, you just need to copy the iso file to the USB drive and boot it.

@zipferlak @ingo ja genau. Wie man ja lesen kann, war ich mir nicht ganz sicher, wie das Programm heißt. Ich habe davon nur in einem Podcast gehört 😁

Persönlich nutze ich das nicht. Ich habe meine Distributionen, die ich als Daily Driver oder eben für den "Notfall" nutze.

@ingo
Ich würde es mit Elementary oder Zorin versuchen - beides ist auf Nutzung des GUI angelegt und sehr benutzerfreundlich für Menschen, die keine Frickler sind.
Elementery kostet m.E. um die 20 EUR, Zorin gibt es entgeltfrei, nur die Pro-Version kostet etwas.
Eins von beiden läuft hier auf einem iMac aus dem Jahr 2008 - bei Interesse schaue ich nach. :)
@a_ka_es Cool, ja, ich bin kein Frickler

@ingo
Ich hatte den Rechner zwischendurch für einen anderen Test genutzt, versuche aber gleich eine Zorin-Installation.

Im Moment läuft darauf Fedora 42 mit Gnome-Desktop sehr zuverlässig, allerdings funktioniert nur LAN (WLAN nicht - habe aber auch nicht daran gefrickelt).

Die Hardware des iMac:
Intel Core 2 Duo E8135 x2
RAM 4,0 GB
Festplatte 320 GB
Grafik: NVAC

Ich gebe Bescheid, ob Zorin läuft - es war definitiv schon mal drauf, Elementary vor Jahren auch.

@ingo

Zorin hat die Hardware komplett erkannt, auch die WLAN-Komponenten.
Mit meinen 4 GB RAM machte die schicke Grafik alles etwas zäher - nach Installation der light-Variante für den Desktop läuft bislang alles einwandfrei und ist immer noch ansehnlich und leicht zu händeln.

Wenn es keine besseren/maßgeschneiderten Vorschläge gibt, ist es auf jeden Fall einen Versuch wert.

@a_ka_es elementary hat er nicht geschafft, Zorin hat geklappt, allerdings ohne Wlan - mal sehen, ob ich das noch hinbekomme. Danke in jedem Fall!
@a_ka_es ElementaryOS ist auch immer noch kostenlos, man kann nach wie vor 0€ beim Betrag eintragen.
@ralphstark
Gut zu wissen - danke! :)

@ingo
Ich bin kein mac User, aber schon mal das probiert?
https://dortania.github.io/OpenCore-Legacy-Patcher

Davon nur gutes gehört. Aber ob dein mac book da geht, keine Ahnung

OpenCore Legacy Patcher

Experience macOS just like before

@joergi Dankeschön
Supported Models | OpenCore Legacy Patcher

@ingo @joergi

Auf meinem 2013er Mac mini (mit SSD) läuft MacOS 13.7 (Ventura) dank OpenCore. So richtig Spaß macht das aber nicht mehr, der Lüfter läuft ständig. Noch einen Mac werde ich nicht kaufen, obwohl ich auf MacOS deutlich produktiver bin als auf Linux – es hängt oft an Details (wie Tags für Dateien)…

Hat jemand Erfahrung mit @AsahiLinux ?

@fiee

Das mit dem produktiver musst du mal erklären.
Ich kann mir nicht vorstellen, das es ein mac feature gibt, das nicht übernommen wurde, wenn es Leuten was bringt....

@fiee
P.s. ein 13(!!!) Jahre alter Rechner darf auch mal ausgetauscht werden, vor allem wenn man damit arbeiten muss und effizient sein will.
Ich bin auch kein Freund von alle 3 Jahre einen neuen Rechner holen, aber nach 13 Jahren.... Spricht eher für als gegen Mac tbh

@joergi Ich habe meinen Thinkpad Edge von 2010 (aufgerüstet und mit SSD & 3. Akku) gerade erst weitergegeben, läuft unter Linux immer noch prima für einfache Ansprüche.
Mal sehen wie lange mein „neuer“ T14 hält; der Librem 15 von 2019 war eine Fehlinvestition.

Bei Apple kaufe ich aus politischen Gründen nicht mehr.

@joergi Kein Linux-Dateimanager (DM) hat einen Spaltenmodus wie der Finder, und damit arbeite ich sehr gerne. Es gibt auch keine brauchbaren Datei-Metadaten wie Tags oder Dateikommentare (ja, es gibt Insellösungen einzelner DM).
Meine eigene Tastaturbelegung (war mit SIL Ukelele sehr einfach) muss ich mir erst nachbauen.
Es gibt keine(?) brauchbare Schriftenverwaltung, schon die Installation ist unnötig kompliziert.
Ich mag das Bedienkonzept von GNOME, Dolphin ist aber der bessere DM…

@joergi Metadaten: Es gibt kein (heute lauffähiges) Softwareprojekt, das Apples .DS_Store unter Linux verarbeiten kann – ich wollte mir selbst eine Migration programmieren, aber ich kann das Binärformat nicht interpretieren, und es gibt kein Zielformat.

Es gibt keine Treiber für das Dateisystem „MacOS Extended Journaled Encrypted“, also kann ich meine alten Backups nicht unter Linux lesen.

@joergi Ich liebe meine Apple Magic Mouse, und auch die alte Apple-Maus mit dem kleinen Trackball ist prima. Die funktionieren natürlich auch unter Linux, aber merkwürdig – die Dynamik stimmt nicht, vor allem beim horizontalen Scrollen, der Mauszeiger springt immer wieder (auch ohne die Maus, kann am Trackpad liegen).

Am Arbeitsplatz hat sich die IT für MATE entschieden, da sind Forks irgendwo stecken geblieben und machen keinen Spaß, z.B. Pluma (immer wieder landet kopierter Text irgendwo…).

@ingo I use ElementaryOS on a 2008 MacBook.
@ingo Eigentlich jedes. Linux Mint finden viele Muggles toll.
Apple hat aber teilweise komische WLAN-Chips verbaut. Ich hab hier zwei alte Macbooks, bei denen ich ums Verrecken kein WLAN stabil bekomme.
Du willst also vielleicht einen kleinen USB-Wifi-Dongle (<10€) einstecken.
@ingo
Vermutlich laufen viele Distributionen darauf. Von #Debian über #Fedora bis #Ubuntu und #LinuxMint. Ich habe zwar keine Erfahrungen mit MacBooks, aber einfach einen Live-USB-Stick erstellen und ausprobieren. 🙂
@ingo
CachyOS läuft perfekt auf meinen alten Pro aus 2011. Auch wenn ich den sehr selten nutze. Eher Nostalgie...
@ingo
Ich hatte ein MacBookPro von 2008 und installierte Lubuntu XFCE darauf.
Lief an sich, nur Audio habe ich nicht hinbekommen.
Webseiten ruckelten beim Scrollen.
"Bessere Schreibmaschine".
@fasnix Hm, okay. Vielleicht macht ein Jahr den Unterschied
@ingo Das hier hat mir bei der Entscheidung geholfen. Du wirst auch nach Alter des Rechners und Hardware gefragt.
https://themorpheus407.github.io/LinuxChooser/
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The New Ubuntu on Mac is EXCELLENT

YouTube
@ingo elementaryOS könnte man versuchen. Ist macOS ähnlich, oder versucht zumindest, das Gefühl einzufangen.
Sonst Linux Mint, weil es m.E. am rundesten ist.
@nerevar @ingo ich hab zwei 2009er...eines mit elementaryOS, das andere mit CachyOS. laufen beide wie neu.
@mc @nerevar cool, dann dürfte beides kein Holzweg sein
@ingo nope. auf nem 2015er hatte ich endeavourOS. das war etwas nerdy. aber lief. Nutzt jetzt meine Schwester ;)
Wichtig - wenn möglich erstmal die Live-Variante testen, ob trackpad und WiFi funktionieren. @nerevar
@ingo Ich habe ubuntu und Linux mint. Mit dem mint kommt mein altes Medion Laptop besser zurecht, pustet weniger und läuft schneller.
@ingo So ein altes MacBook wird eigentlich von jeder modernen Linux- (oder *BSD, oder wasauchimmer) -Distribution unterstützt, erst ab den 2018er-Modellen mit T2-Chips wird es ein ganz kleines bisschen haarig. Ich würde, je nach CPU und RAM-Ausstattung, etwas schlankes empfehlen, Mint Xfce beispielsweise.

@ingo Ich hatte auch so einen von 2013. Das Problem war immer das Broadcom WLAN. Das ist der beschissenste WLAN-Chipset für Linux.

Sonst ist das auch so, dass Apple absichtlich den Bootvorgang verzögert. Diese miese Taktik sollte man aber von Apple kennen und durchaus erwarten.

@ingo

Ich hatte mal jemandem, der die selbe Frage hatte,
CachyOS empfohlen.

Er meldete sich später und war ganz zufrieden, vielleicht hilft dir, das auch !