Eine Kollegin sagte letztens zu mir den Satz, dass sich Radfahrende ja nicht an Regeln halten. Ich habe etwas zugehört. Und dann habe ich von meinem Alltag erzählt: an jeder Einmündung Schulterblick und Blick in den Gegenverkehr, all die Situationen, in denen ich mitdenken muss, um Fehler/Regelbrüche von Kfz-Fahrenden auszugleichen, Vollbremsungen und auch PKW als Waffe gegen mich, weil an der Engstelle kein Überholen möglich ist.
1/
#Fahrradalltag #mdRzA
Sie wurde immer blasser und stiller. Es ist nicht die Frage, ob ich einen schweren bis tödlichen Unfall habe, sondern nur wann ich diesen Unfall haben werde.
Meiner Kollegin war überhaupt nicht bewusst, dass ich mit diesem Wissen/Gefühl jedes Mal aufs Rad steige.
Wie könnte ich das vergessen. Im Moment ist es mal wieder unangenehm zu fahren, ich habe fast täglich bedrohliche Situationen.
Passt auf Euch auf!
#Fahrradalltag #mdRzA
@Karin "Pass auf dich auf!" als Ratschlag/Wunsch für dich als Radfahrerin ist schnell gesagt, aber es verschiebt auch wieder die Verantwortung. Wer Kfz führt, muss auf andere aufpassen. Das ist der einzige Job dieser Person. Es sollte nicht mein Job sein, ständig auf mich aufzupassen.

Der Autoverkehr in Deutschland ist wie Bahnhofsdächer in Serbien.

#Fahrradalltag #mdRzA

@hollma Wenn man jemanden daran erinnert, auf sich selbst aufzupassen, ist das doch keine Verantwortungsverschiebung. Als schwächerer Verkehrsteilnehmer: Fußgänger, Rad- und Motorradfahrer - muss man eben AUCH vorsichtig sein. Es ist aufgrund des fehlenden Schutzes (keine Knautschzone) sogar lebenswichtig, da grundsätzlich immer mal jemand einen Fehler machen kann, von grob rücksichtslosem Verhalten mal abgesehen.

@Karin

@Karin Das Geheimnis des Erfolgs ist, wenn sich einfach alle an die gültigen Regeln halten. Regeln stellen den Ausgleich von Interessen sicher. Mit gehen Autofahrer die Radwegezuparken genauso auf die Nerven wie Ragfahrer die trotz Radweg auf der Straße fahren. Oder Fußgänger die dösig auf dem Radweg rumlaufen oder ohne gucken auf die Straße laufen.
@enemyscout @Karin wenn ein mensch dösig wo rumläuft, hat das meist seine gründe
@gse @Karin Kein Grund auf dem Radweg rumzurennen.
@enemyscout @Karin das weiss man nie, der mensch könnte z.b eine behinderung haben
@gse @Karin Diese Diskussion führe ich hier nicht... das wechselt mir zu viele Ebenen gleichzeitig und verlässt das Ursprungsthema. Wenn du diese Tangente diskutieren willst, bitte in einem eigenen Faden mit einer klaren Fragestellung deinerseits.
@enemyscout @Karin das sollte in keine diskussion führen, wollte anmerken, das es auch bestimmte gründe haben.
@gse
Meist heißt die Behinderung "Smartphone".
@enemyscout @Karin
@martindrogat @gse @enemyscout @Karin und die Kopfhörer und dies nicht nur bei Fußgängern!
Verzicht der Dauerbeschallung ist Selbstschutz.
Autonutzer mit Kopfhörer gibt es immer öfter nur diese haben dann meist nur Kratzer im Lack wenn der blutende Radler danieder liegt.

@martindrogat @enemyscout @Karin

Ich hab ein behinderung, smartphone als behinderung zu bezeichnen, finde ich unterirdisch

@martindrogat @enemyscout @Karin
Dann ist das auto auch ein behinderung, diese haben meist immer die die es nicht anders können ....

@martindrogat @enemyscout @Karin @gse Stell dir vor du kannst ganz normal gehen, setzt sich aber in einen Elektrorollstuhl, um deine täglichen Wege zu bestreiten.

Das entspricht so ungefähr meinem Bild von den vielen einzelnen Menschen zwischen Anfang 30 und Ende 50, die sich morgens in den Stau des Berufsverkehrs stellen.
Insofern stimme ich dir zu, das Auto ist im überwiegenden Teil der Fälle tatsächlich wie eine Art (selbst gewählte!) Behinderung.

@enemyscout

Wenn ich mich an die #StVO-Regeln halte, dann nerve ich andere doch auch. Dichtes auffahren, #drängeln #hupen, fluchen, fuchteln, #gefährlicheÜberholmanöver, …

Aber das was @Karin hier beschreibt, geht weit über nervig hinaus. Es klingt bedrohlich und angsteinflößend!

1/x

Und ich glaube, bevor wir nerviges abstellen, müssten wir erst mal an den Punkt kommen, dass wir keine Mitmenschen durch unser Verhalten bedrohen.

Das mit den #StVO-Regeln ist übrigens ein häufiges Argument gegen #Radfahrende. Ich kenne keine einzige autofahrende Person, die keine Regel bricht (mich eingeschlossen)! Das gleiche gilt für Radfahrende.

@enemyscout @Karin

2/x

Wenn man allerdings die Ursachen und die Risiken der Regelverstöße betrachtet, dann gibt es teils gravierende Unterschiede.

Klar Bequemlichkeit, vermeintlicher Zeitvorteil, … haben alle gemeinsam. Aber bei vielen Radfahrenden ist #Angst / #Sicherheit auch ein häufig genannter Grund für Regelverstöße.

@enemyscout @Karin

3/x

Die Risiken muss ich vermutlich nicht näher erläutern. Die Verkehrsunfallstatistiken bestätigen, was viele bereits vorher ahnen, je schwerer / schneller ein Verkehrsmittel ist, um so größer ist auch die Gefahr, die von ihm ausgeht.

@enemyscout @Karin

4/4

zu „Ich kenne keine einzige autofahrende Person, die keine Regel bricht (mich eingeschlossen)! Das gleiche gilt für Radfahrende.“

Ich kenne jedoch viele, die im ersten Moment widersprechen „ich halte mich an die #Verkehrsregeln“. Wenige Rückfragen später kommt dann die Selbsterkenntnis „Oh daran habe ich gar nicht gedacht“, „die Regel finde ich auch blödsinnig“, „das machen alle so“ oder „die Regel kannte ich noch gar nicht“.

@enemyscout @Karin

5/4 😉

@thomas_cm
Der 'Mitzieheffekt' im Hinblick auf Geschwindigkeit ist eine der krasseren Beispiele: Wenn ich keinen Limiter einschalte, lasse ich mich fast immer zum zu schnellen Fahren verleiten in der Stadt, weil die vor mir es auch tun.
@enemyscout @Karin

@jakob_thoboell

Zu meiner Zeit war es sogar so, dass das in der Fahrprüfung "nicht zu beanstanden" war, weil es zur Flüssigkeit des Verkehrs #mitschwimmen beiträgt.

Da ich mich heute meist ans Tempolimit halte, habe ich seltenst jemanden direkt vor mir.

@thomas_cm @enemyscout @Karin

@solarplexus
wenn ich nen Limiter hab fahre ich strikt nach Tempolimit, wenn ich aufmerksam fahre auch. Aber immer wieder merke ich, gerade mit neueren, leisen Autos, dass ein Gespräch beispielsweise mich genug ablenkt, dem Druck der Masse nachzugeben. Mit Sichtgeschwindigkeit brauchste denen gar nicht kommen...
@thomas_cm @enemyscout @Karin

@thomas_cm
Seit Jahrzehnten in Berlin unfallfrei auf dem Rad unterwegs - trotz #STVO!
Natürlich fahre ich rücksichtsvoll, bremse vorm Zebrastreifen, rase nicht auf dem Gehweg, etc.
Aber um sicher über eine große Kreuzung wie zb Hermannplatz/Sonnenallee zu kommen, stehe ich vor der roten Ampel, fahre schon los, wenn der grüne Pfeil für den Querverkehr sichtbar ist.
Gegen die Regel, aber ich bin sicher vorm Autogedränge von der Kreuzung weg.

@enemyscout @Karin

@enemyscout
Als Radfahrer fahre ich oft nicht auf dem Radweg.
Weil er oft nicht zur Nutzung verpflichtet (das tut er nur mit blauem Schild, und auch dann nicht immer.).
Und weil ich auf vielen Strecken weiß, dass er nicht nutzbar ist: Schlaglöcher, mangelnde Breite, Mülltonnen, Falschparker usw. bedeuten insbesondere bei Lastenrädern mehrspurern usw. das der Weg nicht zumutbar ist.
@Karin
@jakob_thoboell @Karin Wenn der Weg nicht nutzbar ist, ist er nicht nutzbar. Das ist Kompensation eines vorangegangenen Regelbruchs. Das die Radinfrastruktur in D suboptimal ist und immer als erstes für Baustellen o.ä. zugestellt wird ist mir bewusst und das kritisiere ich auch. Meine Aussage ist, es ist für alle weniger Scheiße, wenn sich alle an die Regeln halten. Gegenseitige Vorsicht und Rücksicht war bei meinem Führerschein noch explizit Thema.

@enemyscout
da bin ich ganz bei dir. Ich wollte nur noch einmal unterstreichen, dass 'Radweg nicht nutzen' nicht gleichbedeutend mit Regelbruch ist, weil leider viele Kraftfahrer das glauben, und sich dadurch zu physischer Gewalt verleiten lassen.

Mein LKW-Fahrlehrer war da sehr deutlich, dass es meine erste Pflicht ist, keine Gefahr fur dritte darzustellen.
Leider weiß ich aus dem PKW-Bereich, dass es viele gibt, die das anders sehen...
@Karin

@jakob_thoboell Ich habe auch so ein Stück Radweg, das ich konsequent und bewusst regelwidrig nicht nutze:

Im Ort Fußweg mit Radfahrer frei. Klar, da sowieso auf der Straße. Wird am Ortsschild benutzungspflichtig. Gut und breit, aber Bordstein schlecht abgesenkt, saugefährlich mit dem Lastenrad rauf zu kommen. Nach 200m am nächsten Ortsschild direkt hinter einer Kurve wird es Fußweg ohne Freigabe, zurück auf Straße wieder saugefährlich. 😬
@enemyscout @Karin

@Dadmin
Auffahrt nicht zumutbar. also keine Nutzungspflicht trotz VZ 240. siehe VwV. Mit dem Lastenrad sowieso.
@enemyscout @Karin

@enemyscout @Karin Warum fahren Radfahrer oft auf der Straße, obwohl scheinbar ein „Radweg“ vorhanden ist?
Dafür gibt es viele gute Gründe, die man im Alltag leicht nachvollziehen kann:

1. Kein echter Radweg
Oft handelt es sich gar nicht (mehr) um einen offiziellen Radweg. Manche alten Markierungen oder Pflasterungen sehen zwar so aus, sind aber nicht mehr für den Radverkehr freigegeben. Dann ist die Straße die korrekte und legale Wahl.

@enemyscout @Karin 2. Gemeinsamer Geh- und Radweg
Viele Wege sind eigentlich Gehwege, die nur für den Radverkehr mitbenutzt werden dürfen. Dort haben Fußgänger Vorrang, und Radfahrende müssen Schrittgeschwindigkeit fahren. Wer zügig vorankommen will, darf deshalb auf der Fahrbahn fahren.
@enemyscout @Karin 3. Schlechte oder unklare Verkehrsführung
Radwege enden oft abrupt oder sind durch Baustellen, Einfahrten und Kreuzungen ständig unterbrochen. Häufig wird man auf die Fahrbahn geleitet – und wenn man den Wiedereinstiegspunkt nicht kennt, kommt man kaum wieder zurück auf den Radweg.
@enemyscout @Karin 4. Schlechter Zustand des Radwegs
Viele Radwege sind schmal, uneben, zugewachsen, voller Schlaglöcher oder schlecht geräumt (Laub, Schnee, Eis). Sie können dadurch gefährlich oder sogar lebensgefährlich sein. In solchen Fällen ist die Straße die sicherere und oft auch die einzige Option.
@enemyscout @Karin 5. Tempo und Effizienz
Auf der Fahrbahn ist man meist flüssiger und gleichmäßiger unterwegs. Auf Radwegen muss man oft Slalom um Fußgänger, Einfahrten oder Hindernisse fahren. Solange keine Benutzungspflicht für den Radweg gilt, dürfen Radfahrer*innen selbst entscheiden – und wählen häufig die angenehmere und schnellere Variante: die Straße.
@enemyscout @Karin 6. Sichtbarkeit und Sicherheit im Verkehr
Auf der Straße werden Radfahrende von Autofahrern besser wahrgenommen als auf einem engen, nebenbei verlaufenden Radweg hinter parkenden Autos oder Büschen. Das kann Unfälle vermeiden.

@enemyscout @Karin 7. Platzbedarf moderner Fahrräder
Lastenräder, Anhänger oder E-Bikes brauchen mehr Platz als viele alte Radwege hergeben. Die Fahrbahn ist dafür oft geeigneter.

Kurz gesagt: Radfahrende, die auf der Straße fahren, tun das meistens aus guten Gründen – und nicht, um „zu provozieren“.

Ich fahre aber auch Auto. Ist immer mal gut die andere Perspektive einzunehmen.

@leobm @enemyscout @Karin platzbedarf: analog zum autoverkehr sollten wir auch hier den radweg der radbreite anpassen - schon alleine der monströsen ebike lenker wegen.
@leobm @enemyscout @Karin
Der mit Abstand wichtigste Punkt deiner Liste.
Sichtbarkeit schafft Sicherheit! Und sich den Platz nehmen, der für Sicherheit gebraucht wird.
Ich fahre in der Regel eher mittig auf der Fahrbahn. Wer mich mit Auto überholen will, muss dadurch die Spur wechseln oder hinter mir bleiben. Seitdem ich mich so verhalte, werde ich sehr viel seltener mit zu wenig Abstand überholt. Und habe durch Sichtbarkeit weniger Stress an Einfahrten oder Querstraßen!
#rideSafe #visionzero
@leobm @enemyscout @Karin nicht nur slalom sondern auch buckelpiste wegen der ganzen auffahrt absenkungen

@leobm
Nitpick:

Ein gemeinsamer Geh- und Radweg (das Blauschild mit Fuß und Rad übereinander) ist etwas Anderes als ein für Radfahrer*Innen freigegebener Gehweg.

Nur letzterer ist nicht benutzungspflichtig.

@enemyscout @Karin

@leobm @enemyscout @Karin Diese Gehwegmarkierungen ohne blaue Vz237 (Verpfl.Radweg) sind Kinderwagenbereiche
@enemyscout @Karin Radverkehr darf idR trotz Radweg auf der Fahrbahn fahren - StVO §2(1). Mich nerven Autoidioten, die ihre Fahrerlaubnis auf dem Jahrmarkt im Autoscooter gemacht haben. 🤷‍♂️
@Karin oh ja, fühl ich so. Fahre in Hamburg viel, nahezu alle Strecken, mit dem Rad und bin auch jeden Abend froh dass ich noch lebe.
Manchmal ist es echt schlimm und ich hab das Gefühl, dass ich für alle anderen Mitdenke.
Zur Zeit begenen mir neben Autofahrer*innen auch ganz oft Fußgänger*innen, die aufs Handy starren und einfach los laufen.
Große Bergstraße (bei IKEA) ist so ein Paradebeispiel.

@Karin Wie gut ich dieses Gefühl kenne!

Und wie wenig Lust ich habe, dies einfach Still hinzunehmen.

Und wie Menschen, die häufig Rad fahren, sich gegenseitig die Einwilligung geben, jeden Unfall medial aus-nutzen zu dürfen. Weil wenn mir was passiert, dann will ich auch ein Grund für eine Demo sein.

@Karin kam nicht: "Ja, da muss man auch mal bisschen Verständnis haben, und sowieso mehr Rücksicht und ihr seid immer so schnell...."
@DerSchulze Nein, kam nicht. Sie kennt mich gut genug, dass ich irgendwann wütend werde und dann auch sehr deutlich. Und sie war wirklich erschüttert, was ich beim Radfahren abbekomme und ausgleichen muss.
@Karin Wie wir uns im #straßenverkehr verhalten, ist meiner Meinung ein Spiegel dafür, wie wir grundsätzlich vorankommen wollen. Miteinander oder Gegeneinander. Das ist nicht nur eine Frage des dafür gewählten Verkehrsmittels. Als #radfahrer in #gelsenkirchen habe ich übrigens reichlich #survivalskills entwickelt. 😁
@Thomas1108 ehrlich gesagt habe ich in der Fediverse Fahrradbubble eher vorrangig das gegeneinander erlebt, weswegen ich auch echt vielen Accounts vor ein paar Monaten entfolgt bin. Statt Spass am Radfahren ging vorrangig um den Kampf zwischen Gut (dem Radfahrer) und Böse (den Menschen in den Dosen). Ich bewege mich in beiden Welten aber manchmal habe ich das Gefühl das einigen in der Fahrrad Bubble diese Selbstreflexion fehlt. @Karin

@bjoern
ich fahre alles vom Fahrrad bis zum LKW und gehe zu Fuß. Die meisten Stresssituationen verursachen in jedem dieser Fälle große PKW deutscher Oberklassemarken, dicht gefolgt von Kurier- Liefer- und Pflegediensten im PKW.

Da der Istzustand massive Schieflage zugunsten des Autos hat, wird jemandem, der wie wir alle in diesem Zustand sozialisiert wurde, ein Einfordern struktureller Gerechtigkeit zwangsläufig als einseitig contra Auto vorkommen.
@Thomas1108 @Karin

@jakob_thoboell @bjoern @Thomas1108 @Karin
Mir geht es genau so und meine Erfahrung im Straßenverkehr decken sich zu 100%. Mit einer erstaunlichen Ausnahme: Auf meinen Strecken waren die Amazon Lieferfahrzeuge solange sie fuhren fast vorbildlich. Zwar nicht immer 2 m Seitenabstand aber genügend. Haben die Vorgaben erhalten ihre Kunden nicht zu töten?

@Karin

einfach nur auslachen wenn jemand sowas sagt... als ob irgendwer auch nur im ansatz lieber in einen autounfall verwickelt wäre als in einem fahrradunfall....

@Karin jedesmal, wenn ich ein Zweirad bewegen möchte, ob Fahrrad oder Motorrad, denke ich mir: Die Einen sehen dich nicht und die Anderen wollen dich umnieten. Das hat zwar nicht immer geholfen, aber ich lebe noch.

@Karin Ich vermute mal, dass diejenigen sogenannten Verkehrsteilnehmer/innen , die sich im Verkehr, mangels eines besseren Wortes, als Unfähige erweisen, dies sowohl als Autofahrer/in, als radfahrende oder zu Fuß gehende Person sind. Das ist nicht schön. Für alle anderen.

In meinem Stadtteil habe ich als Radfahrer bislang ganz selten die Erfahrung gemacht, dass ich durch Autos geschnitten oder in brenzlige Situationen geraten wäre. Heile Welt, quasi.

@hrrvnjrdn Ich bekomme phasenweise einen Haufen Gefährdungen ab. Dann habe ich wieder Wochen, wo ich kaum etwas erlebe. Ich weiß, dass jeder/jede mal einen schlechten Moment haben kann. Situationen, in denen die Gefährdung mir gegenüber vermeidbar gewesen wäre, machen mich wütend. Oft sitze ich auf dem Fahrrad und überlege: was war gerade doof, was war mein Anteil daran, was will ich zukünftig anders machen. Mein Lebensgefährte bekommt deutlich weniger ab, andere Zeiten, andere Strecken.
@Karin Leider ist es als Radfahrer oft so, dass sich gar nicht die Frage stellt, ob man einen Unfall erleidet, sondern wann.
Mir ist ein Smombie ins Rad gelaufen. Plötzlich losgegangen. Zack. Keine Chance.