@LThiry der Artikel von Bastian Brauns bei t-online ordnet die Worte und Aussagen von Marco Rubio deutlich und präzise ein: Das war „… keine Versöhnungsrede, sondern eine elegant verpackte, ideologische Kampfansage.
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Es waren rechtsnationalistische und identitätspolitische Codes, die sich durch die gesamte Rede des Außenministers zogen.
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Es sind Worte, die zum Modell eines "Europas der Vaterländer" passen, wie es die europäischen Rechtsaußenparteien propagieren … Die Trump-Regierung macht mit ihnen gemeinsame Sache.“
https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/usa/id_101129660/rubios-rede-in-muenchen-die-nationalistische-neuordnung-des-westens.html
Insbesondere vor dem Hintergrund der neuen „US-Sicherheitsstrategie“ wird auch die Haltung in Rubios Rede sehr deutlich: Nur wer unsere Weltanschauung und Ziele teilt ist weiterhin unser Partner … wenn nicht, werden wir schon dafür sorgen, dass die „richtigen“ die Macht in europäischen Nationalstaaten übernehmen.
Und wenn ich mir die Beifall-klatschenden „erleichterten“ Reaktionen der meisten deutschen Politiker und Medien so anschaue wird Rubio wohl Recht behalten:
Die regelbasierte demokratische freiheitliche Welt von „Yesterday is over“ - willkommen im Faschismus von vorgestern, aber mit den technologischen Mitteln der Zukunft.