Der amerikanische Außenminister hält eine rassistisch-kolonialistische Rede und der deutsche Außenminister und der deutsche Verteigungsminister applaudieren stehend.

Tief durchatmen. Und an die Menschen in Minneapolis denken. Sie sind unsere Vorbilder.
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Wir haben heute ein geradezu episches Versagen deutscher Medien erlebt. Der einzige Journalist, der eine angemessene Analyse der Rede des US-amerikanischen Außenministers auf der MSC geliefert hat, war Stephan Detjen vom DLF. Er nannte das Kind beim Namen: Ethnonationalismus. Und er schildert die gespenstische Szene, wie sich alle im Saal erheben. Zum Fürchten.
https://www.deutschlandfunk.de/msc-reden-rubio-wan-yi-und-von-der-leyen-100.html
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Münchner Sicherheitskonferenz - Reden von Rubio, Wan Yi und von der Leyen

Deutschlandfunk
@LThiry Du hast #Phoenix offensichtlich nicht verfolgt. 🤷
@papageier
Stimmt. Und? Wer hat da wie kommentiert?

@LThiry Prof. Stefan Bierling, Uni Regensburg. Er hat die Rede direkt in Anschluss kommentiert, und zwar spot-on. Wofür er den Applaus bekommen hat, was er tatsächlich gesagt hat und was er explizit nicht gesagt hat. Und was das mit den Anwesenden in Raum politisch bedeutet.

Unter anderem hat er sofort sehr klar gemacht, dass das zwar eine Einladung war, aber nur wenn Europa Trump auf seinem autokratischen, nationalistischen Weg folgt.

@papageier
Danke, mal sehen, ob das in der Mediathek ist.