1/ Lese gerade #SchlägeImNamenDesHerrn. Übel.
Die Nonnen haben den eingesperrten Mädchen Bilder von Therese von Konnersreuth gezeigt und sie als Vorbild hingestellt. „Resl“ blutete aus den Augen und an Stellen, an denen Jesus verletzt wurde. Insbesondere zu Feiertagen. Angeblich kam sie seit 1926 außer der Kommunion ohne Nahrung und Flüssigkeit aus.
Was ich erstaunlich finde, ist dass sie 2005 selig gesprochen wurde. 40.000 Menschen hatten sich dafür ausgesprochen: „Trotz der skeptischen Haltung des Bischöflichen Ordinariats wurde „Resl“ in der Volksfrömmigkeit weiter verehrt. Ein Gesuch um ihre Seligsprechung wurde von 40.000 Unterschriften getragen. Der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller eröffnete daraufhin im Februar 2005 einen Seligsprechungsprozess für Therese Neumann, nachdem er das erforderliche Nihil obstat (die Unbedenklichkeitserklärung) von der römischen Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse in der Endphase des Pontifikats Johannes Paul II. nunmehr doch erlangt hatte.“
Man sagt ja, der naturwissenschaftliche Unterricht sei im Osten besser gewesen, aber das bayrische Abitur wird ja auch immer gepriesen. Also mir ist es echt unklar, warum 40.000 Menschen noch 2005 für solche Dinge unterschrieben haben und wahrscheinlich wesentlich mehr dran geglaubt haben.


