Die Texte jener Menschen, die später die Hl. Schrift bildeten, wurden nicht von ihnen in dem Bewusstsein geschrieben, Worte göttlicher Würde zu sein. So ist die Bibel durchaus menschlich. Der Mensch denkt, sorgt und arbeitet, erinnert, erzählt, mahnt und bittet, aber der Hl. Geist wirkt in all dem, damit es den Gang nimmt, den er will, die Wahrheit heraus kommt, die das Sein ist. Das Reden Gottes erscheint so mitten im Reden des Menschen.
Der Sinn dieser Worte der Bibel kommt aus Gott und des Menschen Sinn dafür vernimmt sie. Es ist des Menschen Sinn für Offenbarung, Gottes Führung, Unterweisung, Trost, Hoffnung und es liegt am Menschen diesen Sinn zu hüten, zu entwickeln. Es ist ein lebendiges Hören auf das, was Gott dem Menschsein schenkt, damit das Leben Fülle erlangt, und auf IHN selbst. Dieses Hören ist selbst Form der Liebe.
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