Die Regierung will ausdrücklich nur schwere Elektroautos der Klasse M1 mit ihrer Prämie fördern, keine vierrädrigen Leichtfahrzeuge bis 90 km/h der Klasse #L7e, die auf demselben Mobilitätsmarkt für #Pendler, Gewerbetreibende und Ausflügler konkurrieren.

Mich interessieren eure Argumente zu der Frage, ob diese flüssigen und sparsamen E-Autos zu fördern sind.

@plausibel @jakob_thoboell @dideldum @TheOneSwit @menschlich @berner @AtJack @aguentsch @usi @KarlE
@VCDeV

#eauto #verkehrswende #auto

Prämie auch für E-Leichtfahrzeuge (L7e)
94.9%
Prämie nur für schwere E-Autos (M1)
5.1%
Poll ended at .

@dezeti

Als erstes sollte der aktive Verkehr, also Fuß- und Radverkehr gefördert werden.
a) weil dieser der Gesundheit der Bevölkerung zu gute kommt und
b) weil die Kapazitäten für den privaten Autoverkehr erreicht sind.

Dementsprechend sollte dann auch zuerst der ÖPNV gestärkt werden.

Also: echte #Verkehrswende statt nur #Antriebswende!

@misanthropholes
Diese Priorisierung verstehe ich nicht. Das eine schließt das andere doch nicht aus. Im Gegenteil. Ich bin fast nur zu Fuß, mit dem Fahrrad, der Bahn oder dem Pedelec unterwegs und würde es aus Eigeninteresse als ungeschützter und von Lärm, Feinstaub, Unfällen geplagter Anlieger einer verkehrsreichen Straße befürworten, wenn Leichtfahrzeuge Straßenpanzer ersetzen. Und ich vermute auch, dass L7e eher eine Alternative für M1 sind als für L1e und Fahrräder.

@dezeti

Du verkennst beim Thema Lärm, dass ab ungefähr Tempo 30 die Abrollgeräusche die der Motoren überdecken.
Feinstaub wird nicht nur durch Abgase erzeugt, sondern auch durch Reifenabrieb und Bremsstaub. Klar, mir geht der Gestank auch auf den Senkel, gerade im Winter. #Thermofenster
Zu Unfällen: passieren die nicht mit Elektrofahrzeugen?

@misanthropholes
skaliert aber doch alles mit Masse des Fzg. also finde ich schon, dass eine Ausschließliche Förderung schwerer PKW n Fehlanreiz ist.
@dezeti

@jakob_thoboell
Dem kann man ja nur zustimmen.

Angesichts oftmals überfüllten Bussen und Zügen und der teilweisen Unzuverlässigkeiten dieser würde ich aber die Priorität auf den ÖPNV sehen wollen. Sie sind einfach effizienter als PKW, die mit nicht einmal 1,1 Personen besetzt sind und >23 Stunden am Tag einfach nur herumstehen.

@dezeti

@misanthropholes @jakob_thoboell @dezeti

In der Gesamtumweltbilanz dürften sehr viele auch relativ schwere Leichtfahrzeuge problemos gegen den ÖPNV gewinnen.

1. Man unterschätzt, wie viel Leermasse so ein ÖPNv Fahrzeug im Schnitt pro Fahrgast mitschleppt. Die Werte sind nicht weit von einem mit 2 Personen besetzten Auto entfernt.

2. ÖPNV kann niemals den für dich individuell idealen Weg fahren... es wird immer Umwege geben. Diese verschlechtern die Bilanz, da Menschen und Material bewegt weiter bewegt werden müssen, als individuell notwendig.

3. Die ganze Orga und Abwicklung verursacht sekundäre Emissionen. Jeden Tag werden in Deutschland tausende Verbrennungsmotor PKWs gestartet, denn irgendwie muss der Bus/Zugfahrer ja auch zu seinem Arbeitsplatz kommen. Dann müssen die Fahrzeuge täglich intensiv gereinigt werden, weil Menschen gerne schweinisch werden, wenn es nicht ihr Eigentum ist. Davon abgesehen dass der ÖPNV nicht nur Fahren sondern auch Probleme bündelt.

Überhaupt das Fahrpersonal... ist👇

@misanthropholes @jakob_thoboell @dezeti

noch notwendig, aber ein enorm teurer Posten der gleichzeitig nur geringe Vorteile gegenüber einer Vollautomatisierung bietet.

Sich von Menschen chauffieren lassen wird immer teuer sein.... zu schade das man in Bus und Tram kaum Vorteile daraus ziehen kann, da das Ding ja trotzdem stur die fixe Route fahren muss und der Komfort massenverkehrstypsich doch sehr zu wünschen übrig lässt.

@AdrianVolt
Die Abrechnung vergisst ein paar Effekte:
- Flächenverbrauch des fahrenden und atehenden Materials
- OPNV ist allen zugänglich und reduziert so auch Hol- und Bringfahrten.
@misanthropholes @dezeti