@peer
Ja, das stimmt, das war etwas voreilig. Es muss ja nicht der ganze Kopf sein. Es würde ja reichen, den betreffenden Personen die Zunge auszureißen.
Reden wir hier bei Händeabhacken ernsthaft über die Benachteiligung von Linkshändern? Ich dachte, meine Vorschläge seien absurd genug gewesen, dass man sie nicht ernsthaft diskutieren muss.
Die Übertreibung bedeutet: Man muss da was machen, damit diese neue Form von Betrug ernsthaft verhindert wird.
"Ich möchte nicht davon ausgehen müssen, dass alle Student*innen und alle Bewerber*innen Betrüger*innen sind."
Das bezog sich auf das #Zappa-Zitat:
„I think that all people are assholes until proven different.“
Es wäre ein Generalverdacht. Das Gegenteil von dem, was man normalerweise macht. Die Möglichkeit, dass jemand kein Betrüger ist, gibt es ja genauso. Also die Frage ist: Was sollte man als den Normalfall ansehen, damit man nicht enttäuscht wird?
Und es ist auch eine ganz andere Art, Anträge und Aufsätze zu lesen. Wenn man von Betrug ausgeht, ist die Prüfung viel tiefer und aufwendiger. Wenn nicht, kommen die Leute halt bis zu einem gewissen Grad durch.
(1) wäre meins und (2) wäre Deins:
(1) Vx stud(x) -> möglich(betrüger(x))
(2) möglich(Ex stud(x) ^ betrüger(x))
Die haben, glaube ich, dieselben Wahrheitsbedingungen, wenn ich nicht irgendwas übersehe.
Wenn man ein Diskursuniversum mit 10 Student*innen hat, dann ist (1) wahr, wenn für alle stud gilt, dass sie möglicherweise betrügen.
(2) sagt, dass es möglich ist, dass es einen stud gibt, der*die betrügt. Der Existenzquantor bedeutet „mindestens einen“, also können es auch zwei oder drei oder 10 sein.
Müsste man mal eine hauptamtliche Semantiker*in dazu befragen.
#Semantik
@stephan324ppm