11/ Habe heute mit Student*innen über #KI gesprochen. Bis vor nem Jahr hatte ich ja so den Ansatz: Nur nicht drüber reden, sonst bringe ich noch jemanden auf Ideen. Jetzt habe ich gefragt, wer #ChatGPT kennt. Alle. Und wer es benutzt. Fast alle.
Eine Studentin kam hinterher zu mir und fragte, was sie denn machen solle. Sie habe Plagiatserkennungsportale benutzt und die hätten behauptet, die Arbeit sei mit KI erstellt worden. Sie habe dann große Angst gehabt, ob eine Dozent*in sie beschuldigen würde.
Ich meinte, dass das wahrscheinlich nicht passieren würde, weil man es ja sieht und nicht auf die Idee kommen würde, dass ihre Arbeit KI-generiert ist, wenn das nicht der Fall ist.
Sie hatte dann den Vorschlag, sich die ganze Zeit während der Erstellung der Arbeit zu filmen.
Das ist natürlich eine funktionierende Möglichkeit, aber irgendwie ist es auch schrecklich.
Es erinnert mich irgendwie an die DDR-Zeit, wo es nicht möglich war, zu beweisen, dass man nicht bei der Stasi war, denn jedes Verhalten, dass die Gegenüber dazu bringen könnte, zu glauben, dass man nicht bei der Stasi war, könnte ja Tarnung sein.
Heutzutage kann man sich selbst totalüberwachen und die Dokumentation dann den Prüfer*innen zur Verfügung stellen.